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Was ist neu?

Holger Karl zwo


Free Mitglied, köln

spurensuche

seit längerem interessiert mich das "zeit-falten" -
fotos aus mehr oder weniger weit auseinanderliegenden epochen miteinander zu konfrontieren,
aber mit quasi identischem motiv, etwa derselben örtlichkeit.
hier nun eine variante, die das problem von über- oder nebwneinander platzierten bildern
(das auge springt ständig, hoher platzverbrauch=kleine fotos) zu bewältigen versucht:
meine tante hat mir vor dem umzug in die senioren-residenz eine kiste dias vermacht...
darunter auch dieses von 1959, das ich gescannt und entfärbt habe.
ich suchte und fand (mit hilfe meiner eltern) die location (Köln, Frechener Platz),
fotografierte möglichst exakt nach vorbild und legte das aktuellle bild über das alte.
es folgten verschiedene versuche, am monitor beide bilder (und die veränderung in 45 jahren
angemessen darzustellen, dies ist der bisher letzte ;-)
die grauen bereiche sind also "freigerubbelte" vergangenheit.
die beiden jungs auch auf dem aktuellen foto erscheinen zu lassen,
hätte sich theoretisch angeboten, war aber nicht zu realisieren:
mein bruder (r.) verunglückte leider schon mit 14 jahren tödlich,
sein damaliger kumpel ist heute fraktionsvorsitzender einer liberalen partei im landtag,
und ich habe davon abgesehen, ihn mit diesem projekt zu behelligen ;-)

für kritik und anregungen bin ich diesmal besonders dankbar ;-)

ho.

Kommentare 6

  • Volker von Ahrweiler 29. Oktober 2004, 10:00

    @holger: habe wohl das "abgesehen" überlesen.
  • Marina Cleve 29. Oktober 2004, 8:34

    total starke Idee, zeitliches in dieser Form miteinander zu verbinden, wenn mich die Umsetzung auch noch nicht ganz überzeugt. Die 2 Jungs finde ich klasse, das halb durchsichtige läßt sie zum Teil noch in der früheren Zeit sein und doch auch jetzt und hier an diesem Ort. Mit den "Freirubbelungen" kann ich mich auch gar nicht anfreunden. Da ich selbst noch nie probiert habe, so eine Verbindung herzustellen, kann ich nur spekulieren, wie es vielleicht besser gehen könnte. Ich hätte es wahrscheinlich folgendermaßen probiert: anstatt nur einige Stellen fleckenweise freizurubbeln, hätte ich eine Art Verlauf erstellt. Ganz rechts würde ich in s/w beginnen und nach links hin würden die Farben immer kräftiger werden. Genauso würde ich mit der "Durchsicht" verfahren. Rechts würde sehr viel vom alten Bild durchscheinen und nach links hin immer weniger. Oder beide Methoden auch in entgegengesetzter Richtung. Das Problem, wenn man rechts anfängt wäre, das die 2 Jungs dann ja fast nur noch komplett inder neuen Zeit stehen würden (ohje.. bin ich heute morgen kompliziert, ich hoffe, Du verstehst wie ich das meine :-) )... Optimal fände ich es nämlich, wenn der s/w-Farbverlauf genau durch die 2 Jungs gehen würde.. allerdings müßte man dann nachcolorieren, da du ja von dem alten Bild kaum eine Farbversion haben wirst.
    Schwierig, schwierig... waren halt nur so ein paar Gedankenspielereien...
    LG Marina
  • Holger Karl zwo 28. Oktober 2004, 19:35

    schönen dank ;-)

    gerd:
    ja, der käfer ist auf dem alten bild.

    volker:
    freuen, worüber jetzt genau? ;-)

    doc:
    du rennst offene türen ein...die rubbelzonen sind für mich auch mal mehr, mal weniger stichhaltig...das problem ist ja, auch wenn es anders erscheint manchmal, dass bei zwei fotos aufeinander jedes pxel nur entweder vom einen oder vom andern kommen kann. ich habe übrigens beim bearbeiten zeitweilig die deckkraft herabgesetzt...aber als stilmittel sieht das nur chaotisch aus. auch mit strengeren formen der aussparung hab ich versuche gemacht. nunja, ich bleibe am ball.
    ho.

    PS. ich hab von konstruktiv doch nix gesagt! ;-) ich weiß eh nicht genau, was das in der fc immer so bedeutet...
  • Doc Deutschmann 28. Oktober 2004, 12:29

    ...tolle Idee und schon ganz ordentlich umgesetzt. Allerdings werde ich mit den Positionen der "Freirubbelungen" (vor allem rechts am Rand) nicht richtig "warm", sie erscheinen mir recht "willkürlich"...

    Schade, daß der Smart keine kräftigere Farbe hatte, das hätte einen schönen Kontrast zum entfärbten Käfer gegeben...
    Dafür gefällt mir das "Geisterhafte" der Jungs ganz besonders gut - das paßt! Ebenso das teilweise Färben der "statischen Objekte" wie Klettergerüste und Beeteinfassung...

    lg, carsten...
    PS: ...das war so konstruktiv, wie ich kann... ;-)))
  • Volker von Ahrweiler 28. Oktober 2004, 9:25

    hervorragendes projekt, das die möglichkeiten der ebv geschickt zur sichtbarmachung der zeitlichen dimension nutzt.
    der fdp-mdl hat allen grund sich zu freuen.
  • Gerd Hansmann 28. Oktober 2004, 7:47

    Hallo Holger…ich finde das du es sehr gut gemacht hast . Ein ungewöhnliches Projekt
    das beim Anblick auf eigene Bilder zurück greift aus dieser Zeit. Der Käfer im hintergrund, gehört der zum älteren Foto oder ist das neuerer Natur?
    Wo wir uns „brav“ hinstellen sollten , damit Papa das Foto machen konnte.
    Mich berührt es sehr ….toll gemacht..lg gerd