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Fotomama


Pro Mitglied, Aachen

Spiegelkabinett

Der Saal der 1000 Spiegel
Irgend wo in Tibet in einem Tempel gab es einen Saal der 1000 Spiegel.

Es ergab sich, dass sich eines Tages zwei Frauen in diesem Tempel verirrten und in diesen Saal gelangten. Plötzlich konfrontiert mit 1000 Spiegelbildern, reagierte die eine abwehrend und starrte böse ihre vermeintlichen Gegnerinnen an. Diese zeigten ihr ebenso tausendfach die Zähne starrten zurück. Darauf reagierte die Frau noch wilder und agressiver. All dies führte schliesslich dazu, dass die verängstigt aus dem Tempel rannte und überzeugt davon war, dass Menschen dieser Welt böse und schlecht sind.

Auch die andere sah sich tausendfach umgeben von ihresgleichen. Da lächelte sie freundlich – und tausend Frauen lächelten ihr entgegen und freuten sich mit ihr. Freudig und ermutigt verliess diese Frau den Saal und war überzeugt, dass alle Menschen dieser Welt nett und freundlich sind.
(Frei nach einer Geschichte über zwei Hunde im Saal der 1000 Spiegel; Verfasser unbekannt)

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Hierbei handelt es sich um ein Fotoprojekt mehrerer Mitglieder.
Mehr dazu - Fight-Club

aktuelles Thema: 19.10.2014: Blick in den Spiegel

Blick in den Spiegel
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Kommentare 19

  • Reinhard Seidel 25. Oktober 2014, 19:41

    Das Licht unterstützt sehr gut - und vor allem nachvollziehbar - die Stimmung der schwesterlichen (Eulen)Spiegelei.
    LG Reinhard
  • Micha pirelli79 Beckers 22. Oktober 2014, 10:20

    Der Kontrast könnte nicht grösser sein wie ich finde,von hell zu dunkel von freundlich offen sympathisch hin zu zurückgezogen missgestimmt.Wie ich dir bereits schon schrieb,mein persönlicher Fav.

    LG Micha
  • -bk- 21. Oktober 2014, 21:57

    Mein erster Gedanke ging hier überhaupt nicht in Richtung Spiegelkabinett, dazu fehlen mir auch Spiegel. Ich habe mir aufgrund der Ähnlichkeit eher gedacht, dass ihr Schwestern seid und Deiner Schwester (hell angezogen und freundlich) im Leben immer alles so zugeflogen ist, hingegen Du in der Familie immer etwas im Abseits standest und alles erkämpfen musstest.....das dunkle verschlossene mit finsterer Miene unterstreicht es noch für mich.

    Meine Interpretation....das Mienenspiel hier gefällt mir aber ausgesprochen gut. Hoher Interpretationsspielraum wie man liest;-)))
    LG Bernd
  • Mei Ge 20. Oktober 2014, 22:57

    Schöne Geschichte, die ihre Fortsetzung im Foto findet, denn diesem Lächeln kann man nicht lange widerstehen.
    LG Hannah
  • Fotomama 20. Oktober 2014, 22:12

    @Drea H: Die Kamera ist direkt rechts neben meinem Kopf. Meine Tochter stand am Auslöser und hat mich so dirigiert, dass sie gerade NICHT im Bild ist, damit ich möglichst weit von meiner Schwester weg bin. Das Zimmer war wesentlich enger als es hier aussieht und ich musste ganz schön jonglieren. Aber der Spiegel ist an der Wand fest und lässt sich nicht abnehmen...
    Gruß, Fotomama
  • Drea - H 20. Oktober 2014, 21:49

    Ihr seht euch sehr ähnlich.
    Eine wunderbare Geschichte total überzeugend dargestellt.
    Ich frage mich, wo hast du die Kamera?
    Ich mag beides sehr. Super, das auch ein ungespiegeltes Detail zu sehen ist. Bildsprache top.
    LG Andrea
  • Santa Fee 20. Oktober 2014, 18:18

    Mir gefällt, was ich da sehe. Es gibt eine Menge, wenn man interpretieren möchte. VG
  • O.K.50 19. Oktober 2014, 15:07

    Die Ausdrücke könnten unterschiedlicher nicht sein. Rechts eine schon fast überzogene Mürrischkeit und die verschränkten Arme mit der übereinandergelegten Weste zeigen äußerste Ablehnung, links dagegen freudige Offenheit und Erwartung an das Überraschende.
    Das Spiegelhafte tritt bei dem Bild m.E. in den Hintergrund, ist nicht Bildaussage, sondern Randnotiz......auch eine Form der Themenumsetzung.

    VG
  • gwelout 19. Oktober 2014, 12:14

    dieser spiegel scheint nicht in tibet zu stehen das spiegelbild könnte aber bis dort reichen.......

    sehr gut

    es grüsst armel
  • Woman of Dark Desires 19. Oktober 2014, 11:08

    als ich manos anmerkung eben las, dahcte ich..hä..wo ist hier ein mann bitteschön? :-))))))
    auf jeden fall find ich das super gelungen, vor allem im kontext mit der geschichte, kann man sehr viel hineininterpretieren.
    lg wodd
  • Köhlerin 19. Oktober 2014, 10:37

    @Mano: du hast ja gesagt JUNGER Mann. Das macht alles wieder wett.
    Und damit du dich nicht alleine fühlst: Ich habe eine Fotografin mal als kleinen Jungen identifiziert. Wir hatten viel Spaß ;-))))
    @Fotomama, du könntest auf diesem Bild glatt als junger Mann durchgehen. Aber als ein hübscher!!!

    Die Geschichte ist schön, das Bild gefällt mir auch, aber für mich passt beides nicht zueinander. Das liegt daran, dass sich im Bild das Spiegelkabinett nicht erkennen, auch nicht erahnen lässt.
    Ich sehe mir immer erst eine Zeit lang das Bild an, und erst dann lese ich.

    Deine Idee aber ist so saugut, dass es sich vielleicht lohnen würde, das Thema nochmal aufzugreifen. Und das dann mit mehreren Spiegelungen. Spiegel gibts doch auch in Dschörmanni.

    LG Köhlerin
  • Fotomama 18. Oktober 2014, 23:54

    Du bist ja nicht alleine in den Fettnäpfchen ;-) Ich hab mal jemand den Eindruck vermittelt, ich würde mich über seine Figur lustig machen, weißt du noch? Gleicht sich alles wieder aus. Du wolltest mir ja nicht glauben, dass ich auch durchaus tempramentvoll sein kann.
    Gruß, Fotomama
  • Bär Tig 18. Oktober 2014, 23:46

    Sehr cool.
  • Mano Cornuta 18. Oktober 2014, 23:43

    Ähmm......sorry.
    Aber von der Körperhaltung kommt "Sie" verdammt dominant daher.........!
    ( Warum trete eigentlich immer ich in die verdammten Fettnäpfchen? )

    LG Mano
  • Fotomama 18. Oktober 2014, 23:27

    @Mano: Ja, das ist wirklich klasse. Der "junge Mann" ist 40 und zur Männlichkeit fehlt ihm ein entscheidendes Teil :-)
    Gruß, Fotomama

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Kamera Canon EOS 70D
Objektiv Sigma 24-70mm f/2.8 IF EX DG HSM or Tamron SP 24-70mm f/2.8 Di VC USD
Blende 2.8
Belichtungszeit 1/40
Brennweite 35.0 mm
ISO 400