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Sphinx auf dem Jungfraujoch

Sphinx auf dem Jungfraujoch

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Sphinx auf dem Jungfraujoch

(3'571 m ü. M.) es steht.

Mit der Konzession zum Bau der Jungfraubahn 1894 entstand der Plan, eine Forschungsstation auf dem Jungfraujoch zu errichten. 1931 wurde das Institut für Meteorologie, Glaziologie, Strahlungsforschung, Astronomie, Physiologie und Medizin eröffnet. Die Forschungsanstalt steht Forschern aus aller Welt offen. 1937 kam das Sphinx-Observatorium mit seinem 76-cm-Teleskop dazu, und von der Aussichtsterrasse hat man einen Blick auf die Bergwelt, den Aletschgletscher und in die Täler.

Die Wetterstation auf der extremen Kammlage auf der Hauptwetterscheide der Alpen ist nicht nur eine der modernst ausgerüsteten Stationen der Welt, sondern zugleich die höchstgelegene dauernd bemannte Station Europas. Sie ist seit 1980 am automatischen Messnetz ANETZ der Schweizerischen Meteorologischen Anstalt angeschlossen und sendet alle 10 Minuten die Messwerte von etwa 25 Wetterelementen an die Zentrale in Zürich. Trotz der Automatisierung versehen auch heute noch zwei Beobachter ihren Dienst. Diese ergänzen die automatisch gemessenen Werte regelmässig um 6, 9, 12, 15 und 18 Uhr mit zusätzlichen Augenbeobachtungen über Wolken und Wettercharakter. Von grosser Bedeutung ist auch die Strahlungsmessung mit mehreren Messgeräten auf der Sphinx.

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