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Sonnen- und Kometenuntergang II

Sonnen- und Kometenuntergang II

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Kommentare 5

  • klarobello 11. September 2013, 12:04

    Danke Rodolf, für Deine kompetenten Kommentare.
    Es war übrigens nur ein Bild, das ich gemacht habe, das zweite war nur ein vergrösserter Ausschnitt aus dem Sonnenuntergangsfoto.
    Gruss klaro
  • Hillebrechts Fotomäuse 11. September 2013, 11:54

    Hallo Klaro.
    Der Wahrheit nachzuspüren, ist immer ein guter Weg.
    "Meteorentdecker" gibt es so auch nicht wirklich, dazu gibt es viel zu viel solche Lichterscheinungen, Entdecker werden namentlich nur den Kometen zugeordnet. Das ist wieder ein anderes Fach!
    Sternschnuppen (Meteore) gibt es in allen Größenordnungen. Vom Staubkorn bis zum Brocken wie unlängst in Tscheljabinsk mit Zerstörungsfolgen am Boden (durch Druckwellen). Von den ganz großen, die uns richtig in Gefahr bringen können, wollen wir mal gar nicht erst anfangen...
    Fakt ist: Am Tage würde man nur solche sehen, die deutlich heller werden als die durchschnittliche Venushelligkeit, also mindestens -4 mag. Rein praktisch müssten es schon eher gegen -10mag sein, also Mondhelligkeit, denn:
    - die Lichterscheinung wird in aller Regel nur Bruchteile von, bestenfalls wenige Sekunden zu sehen sein
    - schnell über ein u.U. großes Himmelsareal eilen
    - keine am Taghimmel verwertbaren Spuren wie Nachleuchten hinterlassen (Ausnahme: ganz große Brocken (s. oben)
    Alles das lässt eine Erscheinung wie die von Dir fotografierte aus dem Kreis dieser Phänomene definitiv ausscheiden; erst Recht, da Dir mehrere Bilder gelungen sind, die das Objekt in sehr ähnlicher Form zeigen (passt also gar nicht mehr zur ultrakurzen Leuchtdauer von Meteoren).
    Somit spricht zu 99,999999.....% alles ganz klar für eine völlig normale Flugzeug-Kondensstreifenspur.
    Nebenbei: Fotos von Taghimmelmeteoren sind wahrscheinlich bis heute trotz aller Technik an einer Hand abzählbar, wenn man mal das jüngste Ereignis in Tscheljabinsk außen vor lässt. Ich kenne da praktisch nur einen Amateurfilm aus den 70ern, der ein streifendes Meteor bei seinem Weg durch die Atmosphäre zeigt. Und das sah im Übrigen dann doch deutlich anders aus, als Deine Abbildung. Ansonsten werden Taghimmelmeteore per Radiowellen oder Radar nachgewiesen.
    MfG
    Rudolf
  • klarobello 11. September 2013, 10:57

    Hallo Rudolf, vielen Dank für Deine Ausführungen.
    Auf dem dritten Bild (6.9.) habe ich meine Behauptung zurückgezogen.
    Ich lege auch keinen Wert darauf, Meteorentdecker zu sein, der daraus entstehende Rummel würde mich viel zu sehr nerven. Interessieren tut mich allerdings die Wahrheit.
    Unanhängig von dieser Geschichte kann man wohl sagen, dass es auch bei Sternschnuppen Grössenunterschiede gibt, sie können 0,01mm Durchmesser haben, aber auch ein paar Milimeter und je grösser der Durchmesser, umso heller verglüht sie. Bei Tageslicht sieht man die kleinen nicht, aber eine von 2mm oder gar 10mm Durchmesser, kann doch so hell verglühen, dass man sie sieht, oder nicht?
    Wenn ja, ist es komisch, dass man davon nie hört oder sieht.
    Gruss klaro
  • Hillebrechts Fotomäuse 10. September 2013, 13:30

    Tach klaro.
    Die Zweifel bleiben und sind mehr als berechtigt.
    Mal was mehr Argumentatives:
    Laut EXIF hast Du mit einer 200stel bei Blende 11 fotografiert.
    Ergo ist dies eine Taghimmelaufnahme mit einem gleißend hellen Schweif.
    a) Sollte ein derartiger Bolide am Himmel aufgetaucht sein, dass Du mit diesen Werten schnappschussartig ein solches Bild von einer rasch danach verschwindenden Erscheinung hättest machen können, wäre das mit Sicherheit zahlreich beobachtet und dokumentiert worden. Derartige Bestätigungen fehlen indes völlig.
    b) Kondensstreifen von Flugzeugen sehen durchaus auch so aus. Das ist eine Frage von Perspektive und Verwirbelung in der Atmosphäre. Das Flugzeug muss nicht zwangsläufig erkennbar sein. Das ist ebenfalls eine Frage von Perspektive und Beleuchtung in der Atmosphäre.
    c) Aus Vorgenanntem ergibt sich nichts, was für ein Meteor (korrekte Bezeichnung, Komet ist eh auszuschließen) sprechen würde, aber sehr viel dagegen.
    Ich denke, Du solltest Deine Annahme revidieren, oder handfeste Beweise vorlegen.
    Zu solchen zählen im Übrigen auch genaue Aufnahmezeit, Himmelsrichtung und Höhe der Beobachtung, Dauer, geschätzte Helligkeit in mag, wie lange der Schweif sichtbar blieb etc. Ohne das alles ist es nichts weiter als ein Bildchen ohne Wert.
    Sorry, aber so ist es nun mal.
    MfG
    Rudolf
    (selbst Amateurastronom)
  • klarobello 6. September 2013, 12:03

    Es wirden zweifel geäussert, ob es sich um einen Meteoriten handelt, deswegen eine kleine Erhellung:

    Bei einem Kondensstreifen, fliegt ein kleines schwarzes Flugzeug vorweg und dahinter kommen ein oder zwei ziemlich gerade weisse Abgasstreifen.

    Bie einem Meteoriten entsteht die Hitze und das Gas vorne an der Spitze (Reibungswärme) und bewirkt von dort ausgehend einen stromlinienförmigen Schweif, wie auf dem Foto zu sehen ist.

    Gruss klaro

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Kamera Canon EOS 6D
Objektiv Canon EF 24-105mm f/4L IS
Blende 11
Belichtungszeit 1/200
Brennweite 50.0 mm
ISO 100