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BernieW


Basic Mitglied, Zirndorf D & Finspång

Sollbruchstelle

Rollei hat beim QBM eine Sollbruchstelle eingebaut, welche Kamera- und Objektiv-lebensrettend sein kann.
Das Abschlussblech des Bajonetts ist mit dem Objektivekörper verschraubt. Fuer die Schraubenköpfe wird das Blech planangesenkt. Von mir unbeabsichtigt getestet, mit einem Rolleinar 3,5/200 an einer SL35E, reisst das Blech in den gesenkten Löchern aus, wobei sich das Objektiv von der Kamera löst und beide wesentlich kleineren Kräften ausgesetzt werden. Die Reparatur danach ist denkbar einfach.
Dieses Prinzip ist von Fremdherstellern (jawohl, auch fuer Rollei gab es welche ;-) nicht angewendet worden. Sie haben, wie ich es auch bei den Bajonetten anderer Hersteller sehen kann, das Bajonett aus dem Vollen gefräst und da wird eher Kamera und/oder Objektiv Schaden nehmen, als dass das Bajonett nachgibt.
Ich finde, Rollei ist immer unterschätzt worden.

Hier uebrigens ein Tele Tessar 4/200 HFT, mit dem iPhone aufgenommen.

VG....bernie

Kommentare 3

  • Klaus Beyhl 3. März 2016, 1:14

    Rollei ist von mir NIE unterschätzt worden!
    Sie waren für das Geld einfach zu gut, darum fing die Firma leider "pleite".
    Schade!!

    Aber ich hab im Moment 5 Objektive von Zeiss/Rollei - und ich halte sie in Ehren und nutze sie auch!

    LG, Klaus
  • Jan Böttcher 11. April 2014, 22:59

    Ich muß gestehen, die Sollbruchstelle auch schon ein mal "genutzt" zu haben ... damals habe ich mich noch geärgert, aber je länger ich darüber rnachdenke, desto besser ist es zwei der drei Schrauben (mit abgerissenem Kppf) zu ersetzen als größeren Schaden beheben zu müssen.
  • Michael Jo. 3. März 2013, 23:38

    praktikable Idee,
    sehr kostengünstig auch - wie ich Deiner Beschreibung
    entnehme.

    Mir ist mal eine Nikon F801s mit angesetztem
    Sigma-AF-Normalbereichszoom hingefallen (auf weichen Rasen zwar); danach liess sich das Sigma nur noch schwergängig Fokussieren .. und schliesslich garnicht mehr.
    Hat(te) ein Kunststoffbajonet ! (Kamera blieb intakt !!).
    Danach auf dem Gebrauchtmarkt ein Tamron-'Super'-Zoom gekauft, das 28-300er.
    Das hat(te) ein etwas robusteres Bajo, allerdings auch noich grösstenteils aus Kunststoff.
    Bequemerweise die Kamera häufig (dieses Tamron dran angesetzt) am Objektiv aus der zu engen Kameratasche gezogen .. (ja, ich weiss: Kraft x Hebelarm ...), mit der
    Folge irgendwann, dass erst der AF zu Blockieren begann, dann die Fokussiermechanik auch gänzlich festsass.
    Der Grund: halbseitig das Bajo aus dem Objektivtubus gerissen, ein feiner 180 gd-Riss.
    (wg. dieses ' Super'-Zzzzzzoooms war's allerdings kein Verlust !!! )

    Wie ich bisher sehe, hat die Macke an der Hinterlinse
    des Nikkors aber möglicherweise keine grosse
    Bedeutung (??); jedenfalls konnte ich heute bei
    einigen Gegenlichtaufnahmen (auch auf glitzernde Wasserfläche) bei 24- , etwa 50 und in Endstellung 70 mm keine nennenswerten Stör-Reflexe oder dgln. feststellen).
    ich denke ausserdem, dass beim Austausch der Hinterlinse nicht unbedingt auch eine neujustierung der
    gesamten Optik notwendig ist, so dass ich die Reparatur auch einer nicht Nikon-zertifizierten
    Werkstatt überlassen kann, wenn ich sie mir nicht gar selbst zutraue (..?)

    Danke für deine AM (!)
    und lb. Gruß, Michael