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Carlos Methfessel


Free Mitglied, München

Silberfliege

So stelle ich mir ein Baryt Abzug von Wolfgang Moersch vor, wenn ich ein negativ davon hätte,
leider ist es wieder nur eine digigrafie, die mit einfachen Mitteln (EBV) vebessertschlimmert wurde :-)
Spaß beiseite: das original war Überbelichtet (in Farbe), und beim bearbeiten mit EBV fand ich das Resultat sehr ansehnlich.
Liege ich mit diese Behauptung falsch?

Kommentare 15

  • Carlos Methfessel 30. Dezember 2001, 16:48

    Britta: je nach dem wie überbelichtet.... ich würde sagen daß mein Bild leicht überbelichtet war, und durch das direkte Blitzen waren die Schatten so dunkel waren daß kaum Details zu erkennen waren. Beim bearbeiten (ist schon länger her) wurde das Bild stark rauschig und nach meiner Erfahrung verschwindet viel von diesen rauschen beim konvertieren von Farbig in Sepia, wenn ich es mit ACDSee bearbeite, deswegen habe ich es dann gemacht. War angenehm überrascht vom Ergebniss :-)
  • Britta Bartelt 30. Dezember 2001, 11:05

    Hallo Carlos,
    ich finde das Ergebnis auch sehr ansehnlich. Verrätst du uns mehr einzelheiten zur EBV-Nachbearbeitung? Ich hab noch nie so was aus einem überbelichteten Bild machen können.
    Gruß,
    Britta
  • Carlos Methfessel 30. Dezember 2001, 1:10

    @Thomas: Danke, es macht Sinn, irgendwie habe ich da was verwechselt. Dann ist es so wie wenn mann um die selbe Tiefenschäfe mit Dia Erzeugen möchte, man das Bild mit ein Maßtab von I:5 machen müßte, und dann vom skann ein Auschnitt wo nur 1:1 die Fliege zu sehen ist nehmen würde. Ich meinen nur, weil ich mich frage wie manche Bilder von Insekten die ich in GEO oder Ähnliches gesehen habe, wo die Tiere perfekt, von vorne bis hinten im Schärfebereich lagen.
    Ich binn auch durcheinander gekommen, weil ich Irgendwo im Netz D1 Bilder gesehen habe, wo auch Insekten perfekt im Schärfebereich lagen, die hat aber auch nur 2,6 MPixel, also auch nicht sehr viel zum auschneiden, der chip ist zwar kleiner als Dia, aber doch um einiges größer als G1- G2, 990 usw.
    Ich hatte gehofft daß die Distanz den Maßtab in der Relation überwiegen würde, lag aber falsch. Also macht es kein Unterschied ob der Chip von der E-100 gleich groß ist wie G1, Michael könnte aber zumindest dann die selbe Ergebnisse erziehlen können, solange ich meine Bilder nicht auschneide. Also, werde ich mal meine S10 im Sommer wieder auspacken ; die hat glaube ich ein noch kleineren Chip :-)
    Danke, Carlos
  • Thomas Madel 29. Dezember 2001, 20:18

    @ Carlos:
    In der Theorie ist die Tiefenschärfe bei gleichem Abbildungmaßstab immer gleich - egal welches System, welche Brennweite, ob Film oder digital. Der Aufnahmeabstand spielt dabei keine Rolle.
    Wenn man das Beispiel Deiner Fliege nimmt und diese im Maßstab 1:1 (also in Originalgröße) auf den Chip/Film bringt, hast Du mit Deiner G2 die Fliege fast formatfüllend auf Deinem Chip, da der auch nur ein paar Millimeter groß ist. Auf einem Kleinbilddia wäre die Fliege nur ein kleiner Teil des Format und auf einem 6x7 Dia gar nur ein Bruchteil des Formats. Deshalb braucht man dann, je größer der Chip oder Film ist einen größeren Abbildungsmaßstab (d. h. die Fliege muß vergrößert werden um das Format zu füllen) und dabei gibt's dann immer weniger Tiefenschärfe. Deshalb klappt's bei Macroaufnahmen mit den kompakten Digitalkameras besser.
    Gruß Thomas
  • Carlos Methfessel 29. Dezember 2001, 16:28

    @Gabriela:war auch Ironisch gemeint... obwohl, wenn ich ein Negativ davon hätte, würde ich es gern auf 1x1m Baryt Papier ausbelichten, und irgendwo aufhängen.

    @Hans: komisch; sie haben sich diesbezüglich hier noch nicht gemeldet; warscheinlich weil Insekten fotografie nichts aussagt... :-)

    @Thomas. weiß ich nicht, die Fieher scheinen mich zu mögen :-)

    @Detlef: mehr kontrast läßt weniger vom Gesicht sichtbar (verliert sich im Schatten), helle stellen sind dann noch weniger Detalliert (ein Grund warum ich das Original als mißlungen empfand)

    @Michael und Thomas: Meine G1 gibt es demnächst bei EBAY zu kaufen ; das Bild hier wurde mit diese gemacht :-)
    Was ich mich immer wieder frage ist: Tiefenschärfe ist doch auch abhängig von der Distanz zwischen Kamera und Objekt (Fliege zB.), also müßte es doch besser möglich sein mit eine Kamera wie die E-100 bei 300mm aus 1/2 m entfernung tiefenschärfe zu gewinnen, als mit meine mit 105mm aus 8cm entfernung. Vorausetzung ist nur eine gute Nahlinse (mit nur +2 Dioptrien). Mathias Zimmerman hat es doch auch vorgemacht mit seine Pro 90, die so weit ich weiß, den selben Objektiv hat wie die E- 100.
    Der Chip müßte vielleicht sogar kleiner sein, und die Blende geht glaube ich auch kleiner als 8 (oder?) :-)

    Carlos
  • Thomas Madel 29. Dezember 2001, 14:59

    @ Michael:
    Vielleicht kriegst Du sie ja zu Ostern!
    Zur Tiefenschärfe: Eigentlich kann man es schon so pauschal sagen - denn je kleiner das Aufnahmeformat und je kürzer damit auch die Brennweite wird, umso mehr Tiefenschärfe gibt's, das sind die Gesetze der Optik. Hast Du schon mal Marcoaufnahmen mit einer Mittelformatkamera gemacht?
    Aber Du hast natürlich recht, das es unterschiede bei den Digis gibt, da nicht alle den gleichen Chip (Größe) verwenden. Einige lassen sich auch nicht so weit abblenden, wie man es sich wünschen würde.
    Gruß Thomas
  • Michael Heinbockel 29. Dezember 2001, 11:08

    @Thomas: Naja, ich seh das nicht ganz so. So pauschal kann man das nicht sagen. Ich habe zwei Digis, die in diesem Bereich diese Tiefenschaerfe nicht hinbekommen. Da hat Carlos mit seiner G2 schon was sehr passendes. ich frag mich, wann er sie mir endlich schenkt. Weihnachten ist doch schon vorbei.
  • Thomas Madel 29. Dezember 2001, 10:03

    @ Michael:
    Von der Tiefenschärfe kann man mit einer Kleinbild oder digitalen Spiegelreflex nur träumen! Bei Macroaufnahmen sind die kompakten Digitalkameras mit ihren "winzigen" Chips und die dadurch sehr kurzen Brennweiten unschlagbar! Wenn Du dann noch den schwenkbaren "Monitor" von Carlos' Kamera siehst kannst man nur neidisch werden (als Reflexfotograf) oder sich früher oder später auch so 'ne Kamera anschaffen!
    Gruß Thomas
  • Michael Heinbockel 29. Dezember 2001, 9:23

    Toll geworden. Besonders die Tiefenschärfe ist irre. Andere haben grad mal die Augen scharf. Gut, bei den Flügeln ist zwar auch hier Schluss aber das reicht allemal. Und die Tönung ist natürlich gelungen. Was ist das diesmal fuer ne Nahlinse?
  • Chris Waikiki 29. Dezember 2001, 9:01

    Sag Carlos, wenn du nichts verraten hättest über deine Überbelichtung, wäre uns allen das nie aufgefallen. Ausserdem fällts auch jetzt noch nicht auf, daß da beim Originalbild was nicht gepaßt hat.

    Die Linienführung der Blattrippen und der Beine der Fliege finde ich eine fesselnde Dynamik.

    lg Chris
  • Detlef Nerstheimer 29. Dezember 2001, 0:02

    mir gefällts auch sehr gut, vielleicht noch etwas stärkeren Kontrast. die Tonung ist sehr gut gelungen.
    Gruss Detlef
  • Freddi Tekook 28. Dezember 2001, 23:36

    hehe... Falsch liegen?
    Ne, nicht so schnell, mir ist der Pferdeschwanz reiten gegangen, als ich das Bild gesehen habe...
    Es ist wirklich großartig!
    Freddi
  • Thomas Madel 28. Dezember 2001, 23:29

    Hi Carlos,
    Deine digitaler Barytabzug ist Dir absolut gelungen!
    Mit was hast Du die Fliege denn "betäubt"? Wenn ich eine fotografieren wollte waren die Dinger immer sobald ich in die Nähe kam weg.
    Gruß Thomas
  • Hans Nater 28. Dezember 2001, 23:27

    Du musst doch nicht alle Geheimnisse verraten.
    Natürlich hasst du mit einer Nikon Irgendwas, mit Balgengerät, mit Ringblitz aufgenommen.
    Natürlich hast du selbst entwickelt.
    Natürlich hast du einen Abzug auf feinstes Baryt gemacht.
    Natürlich ist nichts überbelichtet.
    Natürlich hast du in s/w fotografiert.

    UND NATÜRLICH WÜRDEN ES GREY! UND EAK SOFORT DURCHSCHAUEN...

    Aber trotzdem ein schönes Makro.

    hn
  • Gabriela Ürlings 28. Dezember 2001, 23:23

    ...nein, Du liegst nicht falsch..erstaunliches und sehr ansehliches Ergebnis..apropos...
    ...auch mit EBV muß man umgehen können und ich frage mich, wieso Du anmerkst, "leider EBV"...was zählt denn? Der Weg oder das hier ansehbare Ergebnis? Für mich hier als Betrachter ist die Frage rein rhetorisch...ich erlebe was ich sehe.. und das ist in diesem Falle ein gutes Bild...:-) G.G.

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