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lilalaunelara


Free Mitglied, Christchurch

Kommentare 3

  • Brigitte Specht 24. Februar 2011, 12:12

    ...Deine bewusst gewählte Tonung gibt dem Foto etwas Besonderes....!
    Du hast in deinem Text gut das Für und Wider erklärt....!
    L.G.Brigitte
  • lilalaunelara 23. Februar 2011, 19:42

    Die Dunkelheit liegt nicht an deinem Laptop, das ist bewusst so gewaehlt. Ich habe lange ueberlegt, ob ich das Bild so veroeffentlichen soll, da es doch eine sehr provokante Darstellung des Shearing ist. Ich habe mich dann aber doch dafuer entschieden.

    Ich habe nichts gegen Shearing, und viele erfahrene Shearer machen einen guten und so schnellen Job, dass die Prozedur schon vorbei ist bevor das Tier ueberhaupt richtig merkt, was gerade passiert. Ich finde es auch nicht grundsaetzlich verwerflich, die Wolle des Tieres zu nehmen und zu nutzen.

    Dennoch nehmen viele diese "Freigiebigkeit" des Tieres fuer sehr selbstverstaendlich. Das Tier, nicht nur das Schaf fuer die Wolle, sondern jedes "Nutztier" (der Name sagt es schon) ist der anonyme Produzent des gewollten Produkts, und als solcher wird es auch betrachtet. Es erhaelt einen neutralen, quasi maschinellen Status. Ehrfurcht vor dem Leben und Selbstbestimmung sind Attribute, die dem Menschen vorbehalten sind, was nicht zuletzt daran liegt, dass der Konsument keinen physischen und emotionalen Kontakt mit dem Produzenten, dem Tier, hat. Ein Wollmantel oder ein Stueck Fleisch verliert die ethische Komponente, wenn der Konsument sich nicht mehr mit der Herkunft auseinandersetzen muss.

    Das ist die andere Seite der Wolle.
  • SouthEastWind 23. Februar 2011, 9:36

    Ein Motiv, das man nicht alle Tage vor die Augen bekommt. Es liegt sicherlich an meinem Laptop, dass ich zu Anfang nicht richtig erkennen konnte, was oberhalb des Tierkopfes ist...
    Das Bild brennt sich auf eine besondere Weise in das Gedächtnis. Diese starren Augen des Tieres, die davon zeugen, dass es gerade eine Mühe ist, diesen Prozess durchzustehen. Darüber der Mensch, dessen Mühen, das Tier zu bändigen, sich in den muskulösen Armen zeigt...

    Der eine gibt, der andere nimmt,

    allerdings kann ich nicht sagen, dass es sich hier allein um Freigebigkeit oder um reine Habgier handelt.
    Irgendwas dazwischen vermutlich, schwer zu erklären. Aber dafür ist ja auch das Bild da ;-)

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Kamera E-450
Objektiv Olympus Zuiko Digital ED 40-150mm F4.0-5.6
Blende 4.1
Belichtungszeit 1/60
Brennweite 45.0 mm
ISO 1600