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Was ist neu?

Fotomama


Pro Mitglied, Aachen

shades of grey

...wenn ich ehrlich bin: Die erste Version war zwar schön aber ich mochte die Bonbonfarben nie. Deshalb der Versuch in monochrom.

Was meint ihr?

Kommentare 12

  • Fotomama 18. Mai 2014, 21:47

    Ich wollte eigentlich bei beiden Bildern ein Stück Abstraktion. S/W ist definitiv abstrakter. Vor einem Jahr waren aber meine Bildbearbeitungskenntnisse und meine Erfahrungen noch nicht so weit. Das hier war einer meiner ersten Versuche auf dem abstrakten Sektor. Damals fand ich das toll, wollte das auch machen und war schon froh, dass ich es hingekriegt habe.
    Heute habe ich den Schritt zu S/W eher zufällig gemacht. Aber ich bin eigentlich ganz zufrieden damit, was ich aus dem Bild rausgeholt habe. Von daher passt mir die S/W Variante besser. Wie gesagt: Schon weil ich die Bonbonfarben nicht mag, sie aber in Farbe für die zarte Wirkung zuständig sind. satte Farben würden es einfach nicht tun.

    Und du hast Recht, Othmar. Ich wollte nicht unbedingt, dass man die Blüte erkennt ;-) Das war für mich eher zweitrangig. Es bleibt aber jedem überlassen, die Abstraktion nicht zu weit treiben zu wollen. Von daher ist das völlig in Ordnung, wenn jemandem mit der Begründung die farbige Version besser gefällt. Da finde ich nichts schlimmes dran. Nicht jeder muss mit meiner Bildaussage einher gehen. Wenn es Leute gibt, die es weniger abstrakt mögen und die bonbonrosa Calla prima finden ... werde ich mich nicht beschweren ;-)
    Gruß, Fotomama
  • O.K.50 18. Mai 2014, 21:21

    Ich will nochmal einen hier geäußerten Gedanken aufgreifen:

    Malte Dietsch schrieb, dass er bei dieser SW-Version keine direkte Erkennung des zu Sehenden hat.

    Genau das ist es was einen Konsumenten von Bildmaterial und einen Betrachter, der sich auf das rein zu Sehende einlässt unterscheidet.

    Es ist natürlich einfacher ein komplettes Motiv vor sich zu haben und darum herum seine eigenen Gedanken kreisen zu lassen und sich eine Geschichte auszudenken.
    Bei abstrakteren Bildern - so wie dieses durchaus ein hohes Potenzial hat - wird das dann der Punkt bei dem ein Betrachter völlig frei entscheiden kann wie er/sie die Interpretationen und die Sichtweisen setzt.
    Es kommt leider vor, dass dabei allzuoft mit Überreaktionen in beide Richtungen Missverständnisse entstehen.

    Ein direktes Anfragen an die/den Bildautoren traut sich manch einer nicht und findet es vielleicht unpassend.

    Ich finde, genau das ist falsch.......eine Nachfrage nach dem, was sich der/die Bildautor(in) bei dem Bild selbst gedacht hat ist weder ein Engeständnis von fotografischer oder künstlerischer Dummheit, noch von Naivität.
    Es ist eher dumm NICHT zu fragen, weil man dann unter Umständen leicht in eine Schiene abdriftet die generell Bilder die nicht dem reinen Konsum (von Bildern) dienen als schlecht oder Kunst (mit dem klaren Unterton des "Kunst ist Scheiße") bezeichnet.

    Abstrakte Darstellungen von ganz natürlichen Dingen oder deren Details zeigen uns die Welt wie sie manchmal mit ANDEREN AUGEN zu sehen sein kann - nicht zu sehen sein muss. Das möchte ich hier klar betonen.

    Alles wie immer nur meine Sicht der Dinge.

    VG
    Othmar
  • Malte Dietsch 18. Mai 2014, 13:34

    Ich finde aus folgenden Gründen die Farbversion besser: man denkt sich: was könnte das sein? Bei der Farbversion weiß man sofort, es ist eine Blüte. Bei der s/w Version kann man es nicht richtig einordnen, könnte auch Papier sein. Licht, Ausschnitt und Schärfeverlauf finde ich sehr gut. Würde aber auf jeden Fall die Farbversion bevorzugen.
  • hubert reichenbach 18. Mai 2014, 10:38

    da callablüten ziemlich wilden schwung an der kante aufweisen, lässt sich vermutlich der schärfepunkt nicht genau als linie oder teil davon definieren. ich hab das auch schon fotografiert, dafür schlussendlich die blüte dann weit entfernt von einem hintergrund platziert und die blende geschlossen. dafür vielleicht mehrere einstellungen probieren um die "gewünschte" linie zu erhalten?
  • Fotomama 17. Mai 2014, 22:03

    @Pekka und Hubert: Ich denke, beim zweiten Blütenrand müsste die Schärfe auch auf der dunklen Linie liegen :-( Nicht mehr zu ändern... Da bleibt höchstens: Noch eine Calla kaufen und nochmal versuchen ... Mal sehen, wann ich dafür Zeit finde.
    Gruß, Fotomama
  • only one 17. Mai 2014, 21:52

    Sehr schön!
    Form, ohne die Quelle preiszugeben.
    Weiche rundungen, schöne Schwünge, die Schärfe fein nuanciert...
    Und in grau finde ich es auch besser als "bonbonfarben".
    LG Sabine
  • Pekka H. 17. Mai 2014, 18:13

    Ich bin da ganz bei Hubert. Im SW fehlt eine deutlicher konturierte Linie, um das noch besser zu unterstützen, was ich gerne - so wie Othmar - sehen würde. Ich verstehe nicht, was und warum etwas verloren geht, was in der farbigen Variante enthalten ist. Damit auch die shades of grey besser rauskommen, lohnt vielleicht ein schrittweises Verschieben der Grundfarbigkeit (Farbfiltersimulation), um zu sehen, ob da nicht noch mehr drinsteckt.

    LG Pekka
  • O.K.50 17. Mai 2014, 9:13

    Das hast Du m.E. ganz prima hinbekommen. Aus einem Pflanzendetail ein abstraktes Form- und Kontrastbild zu machen ist ein wirklich guter Ansatz.

    Es gefällt mir in SW hier natürlich deutlich besser als die Farbversion, die das Abstrakte für mich einfach nicht ausreichend herausstellt.

    VG
  • Daniela Boehm 16. Mai 2014, 23:45

    Sehr aussagekräftig :) auch der Titel ... LG Dani
  • hubert reichenbach 16. Mai 2014, 22:01

    ich mag das minimalistische, allerdings ist der schärfeverlauf etwas "flau. hm, blöd ausgedrückt, aber mir fällts nicht besser ein.deshalb bevorzuge ich die farbige variante.
  • Sabine-H. 16. Mai 2014, 22:01

    sehr elegant in feinen grautönen ... schön

    gruß sabine
  • norbert lampe 16. Mai 2014, 21:53

    sehr feine Linien
    in diesem Fall, auf jeden Fall SW!!!
    (finde ich)
    LG Norbert

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Kamera Canon EOS 600D
Objektiv Canon EF 100mm f/2.8L Macro IS USM
Blende 2.8
Belichtungszeit 1/6
Brennweite 100.0 mm
ISO 200