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Was ist neu?

Dieter Moritz


Free Mitglied, Pulheim

Selten: Der dreiäugige Gecko

Diesen Gecko habe ich mehr zufällig in Ifaty/Madagaskar gesehen und spontan abgelichtet. Leider hatte ich nicht genügend Zeit ein wirklich gutes Foto zu machen. Das Tier war ganz schnell wieder verschwunden. Dennoch finde ich kann man das Foto ansehen.

Zitiert von: http://www.physiologus.de/

"Was kann man mit einem Auge sehen, das unentwegt starr nach oben blickt? Die Antwort ist einfach: die Sonne. Das Scheitelauge der Reptilien ist immer noch bloß ein weiterentwickelter »Lichtempfänger«. Ein Sehen im eigentlichen Sinne des Wortes ist mit ihm noch nicht möglich und auch gar nicht angestrebt. Sein Bau lässt aber wunderbar erkennen, wie der Weg zum »Sehen« von da aus weiterverlaufen ist.

Das himmelwärts gerichtete Scheitelauge steuert bei den Reptilien wahrscheinlich die im Rhythmus der Folge von Tag und Nacht wechselnde Aktivität. Das heißt also, dass diese wechselwarmen Tiere es immerhin so weit gebracht haben, dass sie sich von der Umgebungstemperatur nicht mehr bloß aufheizen oder abkühlen lassen. Ihr Stoffwechsel wird — zweifellos eine Verbesserung und Rationalisierung —anscheinend automatisch gedrosselt, sobald der im Schädeldach gelegene Lichtrezeptor einen Sonnenstand signalisiert, der das Heranrücken der Nacht und damit die unvermeidliche Abkühlung ankündigt, die eine weitere Aktivität ohnehin unterbindet.

Vielleicht löst das gleiche Lichtsignal darüber hinaus auch noch so etwas wie einen Heimkehrreflex aus, eine Reaktion, die der Gefahr vorbeugt, dass das Tier von der Kältestarre befallen werden könnte, bevor es die Geborgenheit seines Schlupfwinkels erreicht hat. Außerdem, so vermuten manche Wissenschaftler weiter, löst das Organ das instinktive Aufsuchen einer schattigen Stelle aus, sobald die Gefahr droht, dass eine allzu intensive Sonneneinstrahlung das Tier zu stark aufheizen könnte."

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Kamera NEX-7
Objektiv E 18-200mm F3.5-6.3
Blende 9
Belichtungszeit 1/400
Brennweite 200.0 mm
ISO 100