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Agora Bilddiskussion intensiv


Community Manager , Köln

Selbstportrait

Die Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv

Bitte auch vor dem Einsenden eines Fotos durchlesen.

Wer gerne selbst einmal ein Foto diskutieren lassen möchte, sende es bitte an: Bilddiskussion Intensiv@fotocommunity.net

Ich habe in den letzten Jahren vorwiegend Landschafts- und Städtebilder gemacht und wollte mir mit der Portraitfotografie ein neues fotografisches Genre erschließen.
Weil ich mich scheute, für erste fotografische Versuche auf diesem Gebiet andere Personen als "Versuchsobjekte" auszuwählen, habe ich mich selber vor den Kamera gesetzt und mit der Fernauslösung geht das ja auch ganz gut. Ich habe viel probiert - und so ist auch dieses Bild entstanden.

Kommentare 46

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 24. Juli 2011, 18:40

    Hier geht es weiter:
    Zu spät
    Zu spät
    Agora Bilddiskussion intensiv


    Danke an Euch!!

    Th. Maess , der Fotograf möchte noch Folgendes anmerken:

    Herzlichen Dank für den intensiven Austausch. Es ist ja ein fast intimer Vorgang, ein Selbstportrait in der Öffentlichkeit zur Diskussion zu stellen, und zuweilen zweifelte ich auch an der Weisheit meines Versuchs. Aber die Anregungen waren es wert.

    @Christian Fürst: Dank für die einfühlsame Einführung in das Bild. Die wesentlichen Schwachpunkte hast Du angesprochen. Deine Vermutung, ich sähe so aus, wie abgebildet, hat mich amüsiert, obschon ich unentschieden blieb, ob das ein Kompliment an das Foto war oder an mich... Ein Portrait ist ja u.a. deshalb so kompliziert, weil es in einem Bruchteil einer Sekunde das Gesicht dauerhaft „einfriert“. Dieses „gefrorene“ Bild taut dann unter den Augen der Betrachter wieder auf. Und so gibt es eine zeitliche Ungleichheit der Aufnahme einerseits und seiner Anschauung andererseits; diese zeitliche Brücke muss das Bild herstellen und aushalten. Du hast dem Bild einen Raum gegeben, in dem es sich wohl fühlte.
    @Ilse Jentzsch: Vielen Dank für die lobenden Worte. In die Seele kann ich zwar nicht blicken – wer kann das schon? - aber ein Anfang wird ja immer mit einem Blick gesetzt, der trifft. Übrigens ist das ein kulturhistorischer Topos, dass das Bild die Seele einfängt. Diese Art von fotografischen Attentaten verbietet sich im gesamten islamischen Raum aus exakt diesem Grunde. Letztlich ist die Fotografie eine Wahrnehmungstechnik, die auch Besitz ergreifen kann....
    @Janne Jahny: Danke auch für Deine freundlichen Worte. Tatsächlich ist das Bild unten zu eng geworden. Das habe ich nicht bedacht, sehe es aber genauso wie Du (und auch die anderen, denen dieser Mangel auffiel.) Angst habe ich nicht mehr als andere – und es ist gut, wenn alles gut wird... :-))) Weise Zeilen auch zur Verteidigung der Spielregeln hier!
    @Ruedi Thomi: Ich finde die beiden seitlichen Wände hier ganz schön. Das ist wohl Geschmacksache. Eine besondere Lichtquelle habe ich nicht benutzt – es war das Tageslicht. Hinter der Kamera, etwa 3 m entfernt, hängt ein Spiegel, der das Licht von den Fenstern hinter mir widerspiegelte. Das reichte an Licht. Vielleicht sollte man ein solches Bild tatsächlich mal mit weiteren Lichtquellen versuchen.
    @samthy: also unangenehm will ich es Dir nicht machen – eher Neugier wecken. Wer sich im Spiegel genau betrachtet, für den wirkt das Gesicht zuweilen bedrohlich. So ein Blick ins eigene Gesicht bekommt eine kanonische Dimension des „Erkenne dich selbst“ Aber wir sind da zu Recht misstrauisch, weil das dann Gefundene vom Erfundenen nicht zu trennen ist.
    @Juri Bogenheimer: Danke. Tatsächlich muss der Schnitt geändert werden. Aber mich freut Deine positive Anmerkung auch deshalb, weil ich beim Anschauen Deiner Portraits die hohe Professionalität bewundert habe. Danke also für die Anerkennung aus so berufenem Munde. (und im Ertragen von Lob bin ich unbegrenzt belastbar...:-)
    @Der Jürgen: Danke für die Ermutigung, „weiterzumachen“. Du bist in der fc ja nicht gerade bekannt als lobspendender Laudator. Um so mehr freut es mich natürlich.
    @Spukspecht: Die so starke Vignette ist nicht nachträglich. Sie ergibt sich durch die recht voluminöse Sonnenblende vor dem 60mm-Objektiv, wenn ich nah genug ran gehe. Am Bildschnitt müsste ich freilich verbessern. Es ist ja immer wieder erfreulich und erstaunlich, dass wir dann auf dem fertigen Bild mehr entdecken, als ursprünglich durch den Sucher eingerichtet. Das ist immer eine (meist gelungene) Überraschung.
    @I arkadas I: Ich hab's mal quadratisch geschnitten und ich muss sagen: es wirkte irgendwie langweiliger. Wahrscheinlich muss ich einfach bei der Aufnahme eher daran denken, wie das Bild beschnitten werden muss...
    @Erik Paul Austraat: Danke auch für die lobenden Worte. Tatsächlich „nur“ available light – die Lichtquelle liegt sowohl hinter meinem Gesicht (zwei Fenster, die sich in den Pupillen spiegeln) als auch hinter der Kamera, weil dort ein Spiegel das Licht der Fenster auf mein Gesicht zurück warf. Ich habe kein künstliches Licht genutzt. Es war einfach Tageslicht ausreichend da. Deine technischen Erläuterungen kann ich nur bewundern. Ich bin technisch keinesfalls so bewandert und dann natürlich erstaunt, was man darüber alles sagen kann. Die Ränder sind nicht nachträglich vignettiert worden, weil die Sonnenblende auf dem Objektiv das schon selbst machte. Ja, ich habe das Bild nachgeschärft und in einen leichten Sepiaton verändert. Sonst ist keine techn. Veränderung passiert... Dank auch für die Verteidigung von Agora.
    @Matthias von Schramm: *lach* gerne können wir uns mal beim Wein treffen... :-) Danke auch für den Ausstellungstipp. Noch bin ich nicht soweit...
    @Frank Keller: Ja, bitte nicht erschrecken. Ansonsten Danke für die klugen Bemerkungen. Mit den Vorschlägen bezüglich des Schnitts kann ich gut leben. Sie bringen mich weiter. Dank Dir für Deine Überlegungen.
    @lophoto: Dank für die Anerkennung.
    @Clara Hase: Dank auch für diese „wenigen“ Worte. Ich schätze Deine Anmerkungen; an der Pose werde ich mal etwas „herumprobieren“. Es gibt ja sonst kein Körperteil mit solchen Variationsmöglichkeiten. Da geht also nochwas.... :-)
    @Dietmar Stegmann: „der männlich wirkende Gesichtsausdruck“ mhmh :-) ich dachte, das Gesicht ist männlich... Danke aber für die Hinweise zum Hintergrund. Dass die Nase etwas unscharf ist, finde ich bei meiner Nase angemessen nachsichtig..:-)
    @Bernd Roesch: Danke für Deine Empfehlung, die Hinweise Deiner eigenen Seite für eine farbige Bearbeitung zu nutzen. Nach einem Blick auf Deine bunten Bilder bleibe ich doch lieber bei meiner monochromen Variante.
    @Wolf Schroedax: Mikrokonvergenz? Der Begriff kommt aus der Sprechtakttheorie der Philosophen Sperber und Wilson. Was hat das mit dem Blick zu tun? Bin ratlos...
    @Luzifer Natas: Dank für die intensive Betrachtung und Beschäftigung mit dem Bild. Aber so traurig, wie auf dem Bild, bin ich nicht und schaue auch nicht traurig in die Zukunft (wenn man mal davon absieht, das jeder Mensch eine Spur vom Ende im Gesicht trägt).
    @Sonnja S.: mit dem wegschneiden habe ich es probiert. Ich finde, dann wird der Raum zu eng um den Kopf. Ist natürlich Geschmacksache. Dank natürlich für die positive Grundstimmung Deines Beitrags. Aber soooo traurig bin ich nicht..:-)
    @Wolf Schroedax: Bin ich zufrieden mit mir selbst? Mal ja, mal nein, wie das so ist. Ich mache da keine Ausnahme. Man könnte ja auch im Scherz sagen: Ich wäre gerne ganz anders, nur komme ich nicht dazu. Gerne würde ich Dir einen Platz im Café anbieten...
    @Andreas Pawlouschek: Ich kann meine Pupillen nicht steuern – also kann ihnen keine Tiefe verpassen – selbst mein Objektiv kann da nicht. Aber ist es nicht ein schöner Gedanke, dass die Pupillen immer das widerspiegeln, was mir gegenüber tritt? „Interessanter Kopf“ - gefällt mir. :-)

    Th.
  • Dietmar Stegmann 24. Juli 2011, 18:06

    Warum geht es hier nicht endlich wieder um die Bilddiskussion??
  • cameraw 24. Juli 2011, 17:59

    Horst, Du sagst es: was Beleidigung ist liegt im Auge des Betrachters! Das Auge ist die FC. Sie ist der Souverän. Deine Sprache wirkt hart.
  • Clara Hase 24. Juli 2011, 17:33

    Irgendwie bedauere ich gerade den Autor - der sich hier angesichtig seiner Selbst auch etliche Zuschreibungen gefallen lassen muss, wie man ihn als Menschen einschätzt
    Das war ein enorm mutiger Schritt - aber ich hoffe keiner, der ihn hinten umfallen lässt
  • Ewa Berlin 24. Juli 2011, 17:30

    Das Portrait finde ich sehr gut, ziemlich ausdrucksstark.
    Nur der Schnitt ist etwas ungünstig, wirkt gedrungen.
    Mehr vom Hals und Schultern wäre nicht schlecht...
    VG Ewa
  • Agora Bilddiskussion intensiv 24. Juli 2011, 17:08

    Hallo Horst,

    das wir hier moderieren und unhöfliche, respektlose, genauso wie Bemerkungen "Tolles Bild" usw. löschen, sind die Regeln und ganz wesentliche Vorgaben bei Agora: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv , die man akzeptiert, wenn man hier mitmacht.

    Wir löschen nicht leichtfertig, wollen niemanden ärgern. Aber wir löschen konsequent. Es geht überhaupt nicht um "harte" Kritik, die wurde und wird hier ordentlich ausgeteilt. Doch hier gilt, der Ton macht die Musik Hart kritisieren ist OK, beschimpfen oder verächtlich machen ist nicht ok.

    Es soll hier wirklich um das Bild gehen, das ist wichtig.

    fotocommunity Agora-Team
  • Horst Witte 24. Juli 2011, 15:32

    @Agora
    ZENSUR finde ich absolut inakzeptabel!!
    Wir sind doch nicht in USA oder im Iran.

    Vor zwei Tagen habe ich vergeblich den Mund-Kommentar gesucht; wollte wissen, welche Art von "Beleidigungen" er ausgestoßen hat.

    Meine Meinung:
    Wer in die Öffentlichkeit geht mit einem Bild oder Text, muss auch Kritik einstecken können . . . auch harte und persönliche. Und was als Beleidigung aufgefasst wird, liegt im Auge des Betrachters. UND da scheint die FC dogmatisch ex cathedra zu sprechen und zu handeln.

    Ich wäre sehr interessiert zu erfahren, welche Maßstäbe angelegt werden. Vielleicht könnte ich hier oder per QM/FM mal einen typischen Beleidungssatz erfahren.

  • Wolf Schroedax 24. Juli 2011, 15:10

    @ Andreas Pawlouschek ::: Wie macht man die Pupille
    bei dunklen Augen sichtbar ? Seitenbeleuchtung, andere Form der Lichtreflexe, keine Reflexe, HDI ?? Gehört das Knopfige nicht zu diesem Gesicht ???
  • Agora Bilddiskussion intensiv 24. Juli 2011, 13:34

    Der Kommentar von Hernn Mund wurde bereits länger von uns entfernt. Wir kommentieren Löschungen aber hier nicht und auch die "Gelöschten" werden von uns nicht gesondert darüber informiert.

    Es wäre echt gut, wenn solche Art von Kommentaren einfach ignoriert würden. Wir schauen hier durchschnittlich einmal pro Tag rein und löschen sie dann. Ein "störender" Kommentar steht hier also im schlechtesten Fall mal maximal rund einen Tag.

    Wenn sich dann viele andere Anmerkkungen mit der inzwischen gelöschten befassen, bekommt das Ganze mehr Öffentlichkeit, als eigentlich nötig ist. Glücklicherweise ist aber der absolut überwiegende Teil der Anmerkungen konstruktiv und respektvoll - danke dafür an alle, die hier immer wieder mitmachen!!

    Euer fotocommunity Agora-Team

  • Andreas Pawlouschek 24. Juli 2011, 12:26

    Ich meine, dass unterstreichen zu können, was Bruder Christian Fürst, schrieb. Zwei zusätzliche Anmerkungen, die den positiven Eindruck nur unwesentlich schmälern. Ich finden in den Augen keine Tiefe sonder nur Lichtflexe. Gerade bei einem so interessanten Kopf kommt den Augen, und hier den Pupillen, aus meinem Verstöndnis ganz besondere Bedeutung zu. Durch die Mittigkeit ensteht natürlich Symetrie auch im Hintergrund. Dadurch sind die Türfüllungen (wenn es denn solche sind) fast identisch eingesetzt und ausgeleuchtet. Hierdurch entsteht schnell Langeweile trotz der gelungenen Freistellung. Insgesamt aber wirklich ein sehr gelungenes Portrait - als Selfpic besonders lobenswert..
  • Wolf Schroedax 24. Juli 2011, 11:43

    Spannend aber wenig beachtet ist bei der Fotografie von Lebewesen die Frage, wie der/die Fotograf/in mit ihrer "Beute" korrespondieren, wie sie sich zu ihr in Beziehung setzen. Beim diesem Selbstportrait frage ich mich: Ist er denn mit sich zufrieden, mit seinem Typ, deckt es sich halbwegs mit seinem Selbstbild. Und was meinen die Profis denn ginge besser. Sie wollen ihr Bild draus machen und den Portraitierten überreden es anzunehmen.
    Da dieses Selbstbild hier veröffentlicht ist, bleibt es nicht aus, dass ich mich frage, ob ich mich im überfüllten Café an seinen Tisch setzen wollte, ob ich ihn für ansprechbar halte. Ja, ich würde das machen und je nach dem nach der Kamera fragen, die er bei sich hat....... ((Und dann erinnert er mich sehr an den Schauspieler Günter Lamprecht, der in den 80ern auch mal einen Kommissar gespielt hat, Regie von Matti Geschonnek....)) Grüße Wolf
  • cameraw 24. Juli 2011, 9:16

    Hat sich Herr Mund selbst entfernt, oder wurde er?
  • Sonnja S. 23. Juli 2011, 22:45

    aufnahmetechnisch gut, Schärfe und Licht passen, das Gesicht hebt sich gut vom Hintergrund ab.
    Schnitt: sehr mittig, wirkt etwas konservativ und unten nach meinem Geschmack zu eng - dieser Halsschnitt schnürt mir geradezu die Luft ab -; die Türrahmen (oder Wände?) rechts und links geben dem Bild eine weitere Begrenzung, fast wie ein Rahmen, passend zu den gerahmten Bildern im Hintergrund. Dennoch würde ich sie wegschneiden, vermutlich würde ein größerer Raum und ein größeres Freiheitsgefühl entstehen. Vielleicht möchte der Fotograf jedoch gerade eine gewisse Enge und Bedrängnis zum Ausdruck bringen?
    Ausdruck: das Porträt ist geradlinig und schlicht, reduziert auf den nackten Gesichtsausdruck: ernst und traurig. Diese Augen scheinen schon viel gesehen zu haben. Ehrlich schaut er in die Kamara, unverstellt, direkt; vielleicht wissend, darin sich selbst entdecken - neu sehen - zu können.
    lieben Gruß
    Sonnja S.
  • Clara Hase 23. Juli 2011, 22:23

    ich fand die Idee zumindest sehr kostensparend.
    Hat sich wer noch nie selbst abgelichtet?
    Das kostet auch Überwindung und hinterlässt ein schales Gefühl - ebenda, mit Zweifeln ob man sich zu wichtig nimmt.
    Hier wurde es gleich gesagt und begründet - und das fand ich auch ok.

  • samthy 23. Juli 2011, 14:01

    Die Ausage von M.Mund ist schon sehr intressant. Warum ist es denn Befremdlich, sich selber abzulichten? Und warum um Gottes Namen muß er sich dafür wichtig vorkommen....Ich denke wir treffen hier auf einen typischen Fall, von vorpupertärem Neid.
    Wächst ihnen vielleicht gar kein Bart? Oder schaffen Sie es nicht sich selber abzulichten ?