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V. Munnes


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SEIDENSCHWANZ

> > > Seidenschwanz < < <
Bombycilla garrulus -<


Merkmale:
Starengroß, mit dichtem, meist duftig getragenen Gefieder; kurzer Schwanz mit gelber Endbinde, Bürzel grau. Federhaube. Zirpende Stimme. Flug starenartig in dichten Flügen.
Lebensraum:
Brutvogel in nördlichen Nadel- und Birkenwäldern mit einem Unterwuchs beerentragender Büsche, im Norden bis an die Grenzen des Hochwaldes, wogegen im Süden die Brutgrenze schwankt. Wenn im Norden der Winter hart wird, ziehen die Seidenschwänze nach Süden, wobei sie je nach Jahr in unterschiedlicher Zahl bis in den Mittelmeerraum vorstossen.

Bei uns erscheinen die Seidenschwänze als Baumvögel, die nur zum Trinken und Baden zum Erdboden kommen, wobei sie sogar zwischen Eisschollen baden. Sie rasten, wo noch Beeren hängen, und streichen weiter, wenn sie abgeerntet haben. Manche Schwärme bleiben immer scheu, andere sind so zutraulich, dass man die prachtvollen Vögel aus Meterabstand betrachten kann. Im März ziehen die Seidenschwänze wieder nach Norden zurück.

Fortpflanzung
So groß die Invasionsscharen auch sein mögen, so hat doch bislang kaum ein Nordlandreisender den Seidenschwanz im Brutrevier gesehen. Er brütet nämlich auf Bäumen, meist 4 bis 5 Meter hoch, und führt dann ein heimliches Leben. Der Vogel sträubt bei der Balz das Gefieder des Unterrückens, wodurch ein übertrieben starker Buckel entsteht, und gleichzeitig auch das Bauchgefieder. Er richtet die Hollenfedern hoch auf und hält den Schwanz senkrecht nach unten. In dieser Stellung wendet das Männchen zunächst etwas den Kopf vom Weibchen weg. Ist die Partnerin gleichgestimmt, nimmt sie eine ähnliche Haltung wie das Männchen an, nur weniger ausgeorägt. Das Männchen überreicht daraufhin ein symbolisches Geschenk, einen kleineren Gegenstand, der nicht essbar zu sein braucht. Er bietet ihn der Partnerin an der Schnabelspitze an, und sie übernimmt ihn. Das "Futtersymbol" wandert nun mehrfach von Partner zu Partner. Der Gegenstand - ob es eine Johannisbeere ist oder eine Ameisenpuppe - wird jedoch nie geschluckt.

Das Nest, an dessen Bau sich beide Partner beteiligen, ist haltbar aus Zweigen, Flechten und Moos gebaut und innen mit Rentierhaaren ausgelegt. Das Weibchen brütet und wird vom Männchen mit Futter versorgt. Brutzeit Juni und Juli. Das Gelege enthält drei bis fünf Eier, aus denen nach 12 bis 15 Tagen die Jungen schlüpfen. Sie sind nach 14 bis 16 Tagen flügge. Im August werden die Brutreviere aufgegeben, die Vögel scharen sich zusammen.

Nahrung:
Im Sommer bilden Insekten den größten Teil der Nahrung; in der übrigen Zeit des Jahres sind es Beeren.

Allgemeines:
In den vergangenen Jahrhunderen gaben die unregelmäßigen Massenwanderungen des Seidenschwanzes Anlass zum Aberglauben und brachten ihn dem namen "Pestvogel" ein, wie er in den Niederlanden heute noch heisst.

In Massen ziehen die Vögel dann, oftmals sehr stürmisch, südwärts und erreichen sogar Algerien. Einen in Polen beringten Vogel fand man im nächsten Winter 5700 Kilometer entfernt in Ostsibirien. ; - )))

MINOLTA DIMAGE 7

....in der Schweriner Innestadt, wo zur Zeit eine Gruppe von ca. 100 Vögeln ist !

LGalfred-< (mit sehr wenig Zeit, wegen der Vögel...)

Kommentare 25

  • Heidi Zimmerli 3. Februar 2004, 8:18

    Danke für die Info. Jetzt ist mir klar warum mein Vorrat so leer bleibt, die ziehen einfach weiter in den Süden!! ;)
  • V. Munnes 26. Januar 2004, 22:03

    DANKE @Rudi !!!
    ....ein Bild und sehr neuer - interessanter Blick, dieser mir unbekannten Wintergäste !
    Mit einem ,,Knippsapparat" entdeckt man sehr viele > Neue Dinge ! *ggg*
    Beste Wünsche und LG-alfred & @volker-
  • Rudolf Kasper 26. Januar 2004, 15:49

    Fuer mich ein sehr schoenes, feinfuehliges Bild mit einer tollen Erklaerung.
    lg Rudi
  • Martina Bie 1 18. Januar 2004, 18:50

    eine feine aufnahme - alles ist so feingliedrig :-)
    danke auch für dein album!!! hab nur im mom etwas wenig zeit zur antwort! ich machs aber wieder gut!
    lg martina
  • Cristina Iampaglia 15. Januar 2004, 15:25

    Sehr gute Aufnahme und eine sehr tolle Erklärung.
    lg cristina

  • V. Munnes 11. Januar 2004, 22:33



    @ A L L E N < < < <

    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::: > BITTEsehhhhhhhhhhhhhr !


    LG-aus SCHWERIN-------------------alfred & volker-< ; - )))
  • Bine M 11. Januar 2004, 22:12

    starke Doku!!!
    :o))))
    VG sabine
  • Marco D. 11. Januar 2004, 14:47

    @Alfed: Danke Seeeeeeeeeehr!

    :-))))))))

    LG
    Marco
  • V. Munnes 11. Januar 2004, 13:58

    Ich habe es !!!
    >>> @Marco

    Vogelbeeren, Ebereschen
    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::< < <
    Botanisch: Sorbus aucuparia

    Beschreibung der Frucht
    Die orangeroten, kugeligen Früchte enthalten grosse Mengen des Ersatz-Zuckers Sorbit, welcher für Diabetiker geeignet ist.
    Ernte, Erntezeit
    Erntezeitpunkt September/Oktober
    Verwendung
    Nicht roh verwenden, da die rohen Früchte starken Durchfall verursachen können. Beim kochen wird die dafür verantwortliche Parasorbinsäure zerstört und die Früchte werden geniessbar.
    für Gelee, Fruchtsäfte, Sirup, Konfitüre und Kompott.

    .....und Vogelnahrung ! ; - )))))

    BILDER findet man hier :

    http://www.pixum.de/viewalbum/?id=1124394

    von mir ; - ))) und Seidenschwänzen, auf Ebereschen !

    LGalfred-
  • White Rose 11. Januar 2004, 13:57

    …*lach*, lauf ihr schnell nach & halt sie auf, sonst zerstört sie ja: LEBENsraum, das geht nicht!!!!! … herrlich, dieses Bild wie die super Worte dazu …
    danke >& mach hinne … die *white*rose sabine;–)))
  • V. Munnes 11. Januar 2004, 13:18

    Na warte !!! *ggg*
    Nach dem Mittagessen werde ich es wissen, denn meine Frau ist zur Analyse losgelaufen, mit der Kettensäge................*ggg***
  • Marco D. 11. Januar 2004, 8:58

    schönes Bild mit toller Erklärung ! Aber verdammt, was ist das für ein Baum??? ;-)

    Gruß
    MD
  • V. Munnes 10. Januar 2004, 20:15

    .....und die VÖGEL ???
    können es mit der Zeit, ganz gut vertragen ?
    Dann werd auch ich umdenken und Hintergründe ,,wechlenken" !? ;- )))))))))))

    LGalfred-
  • MI M 10. Januar 2004, 20:06

    Tach Herr Tetzlaff,

    Für solche Hintergründe führe ich immer einige Klumpen C4 in meiner Fototasche mit...man weiss ja nie!
    Aber von der dokumentarischen Seite halte ich das Bild dennoch für gelungen...!

    Gruß
    MIM
  • V. Munnes 10. Januar 2004, 20:02

    ...fast unverdaut, knallen SIE die Früchte durch den Po und machen die Anwohner froh.......*ggg*
    Echt süss, wie es zugeht in dieser frohen Runde, sage ich mit meiner Kunde & frischen/neuen Beobachtung ! ! !

    Besten DANK >--------------------------- @ A L L E N