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Dagmar Senff


Basic Mitglied, Mülheim/Ruhr

Seelenleid

Anm. : Die Unschärfe ist beabsichtigt

Nebelverhangen blind verschleiernder Blick,
gibt Preis die Unwirklichkeit des kauernden Ich,
müde des fortwährenden Wanderns ohne zurück,
verharrend, zusammengezogen gar kümmerlich.

Apollons Zugang ins Reich der Nacht versperrt,
wachend darüber, Memoria mit ihrer Nymphe,
niemals vergessend machen, was sie gelehrt,
Seele sich entzieht, im Schutze warmer Sümpfe.

D.S.

Kommentare 2

  • Heide M.H. 22. April 2010, 9:58

    Sehr schön, wie Du Deine Verse ins Bild umsetzt. Ist das Gedicht hier vollständig? Zum Sonett fehlt noch ein Vierzeiler und ein Dreizeiler ;-), lg Heide
  • Gina Reko 22. April 2010, 8:14

    Fein, fein, Dagi !!!
    Klingt zwar mehr nach herbstlicher Stimmung und ich komme hier gerade aus dem frühlingshaften Sonnenaufgang, der so scheint als hätte es letzte NAcht nicht gefroren...
    lg Gina