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Was ist neu?

Julia Liu


Free Mitglied

“scio nescio”

Snapshot Portrait

Erneutes Hochladen wegen leichtsinniger Bearbeitung (z.B. Überschärfung) bei der vorherigen Version

Kommentare 41

  • André Knuth 29. März 2003, 6:42

    @heidrun: zudem gilt der satz als der umstrittenste, was seine herkunft anbelangt. viele glauben ja, dass er fehlinterpretiert wurde und wenn man die apologie von sokrates mal liest, wird einem schnell klar warum.

    im prinzip taucht der satz in keiner überlieferung von platon so auf, geschweige denn in xenophons.

    so, nun wirds aber zu off-topic. über das bild hab ich mich schon in der ersten version ausgelassen :-)

    ciao, andré
  • E Kus 29. März 2003, 2:59

    Yang Fang

    Wenn ein Fotograf beim aufnehmen von statischen Motiven, dazu zähle ich auch den unbewegten Mensch und Hund, es nicht schafft mittels Ausschnitt zu gestalten, so daß er später nur unwesentlich schneiden muss, ist er Anfänger oder Stümper. Sich bewegende Motive mittels Ausschnitt zu gestalten ist schwieriger, erfordert Gefühl und Erfahrung des Fotografen. Wenn das der Regelfall ist, dass der Fotograf später wesentliche Teile des Negativs (Wesentlich ist für mich rund 10%) wegschneidet, sollte er über sein Niveau nachdenken. Fotografie hat nähmlich damit zu tun einen Augenblick möglichst authentisch rüberzubringen, das Bügeln durch Schnitt, glätten und wegstempeln ist da hinderlich.

    Erichs Gruss
  • monochrome 28. März 2003, 17:35

    Dann bin ich auch altmodisch!!!
  • Yang Fang 28. März 2003, 11:34

    Lothar & Heinz,

    Ich wollte nicht sagen, daß die Wahl des Bildausschnitts keine "Kunst" ist. In der "guten alten Zeit" mit Dias war die Komposition im Sucher gerade eine sehr anspruchsvolle Aufgabe.

    Aber, heutzutage wird diese Aufgabe auf dem Computer verlagert: Man kann die Szene fast immer in einem größeren Bildausschnitt schießen und nachträglich mit PS beliebig beschneiden (der Effekt der Tiefenschärfe im Vorder- bzw. Hintergrund läßt sich ebenfalls mit PS manipulieren). In diesem Kontext, so bin ich der Meinung, ist die "Kunst" der Bildgestaltung durch Beschneiden, wobei man sich wirklich festbeißen kann, anders zu bewerten als früher. Gerade für die Portraitbilder bin ich persönlich nicht sehr von solchen Experimenten begeistert, bei denen man versucht, das Foto möglichst "außergewöhnlich" zu beschneiden (1/5, 2/5, 3/5 ... des Kopfs von oben, unten, links, rechts zu schneiden, Bildformat von 2:3, 2:4, 2:5 ... ), so daß es schon auf den ersten Blick "imponierend" wirken muß. Vielleicht bin ich zu konservativ/altmodisch.:-))))

    Gruß,
    yang
  • Ronnie Koska 28. März 2003, 10:19

    Nicht festbeißen, loslassen!!!!!
    Da braucht man nicht reinfinden - der Mann findet zu einem wenn man ihn betrachtet.
    Ist wie in der Musik!!!!!
  • monochrome 28. März 2003, 9:40

    Ich glaube nicht, daß es sinnvoll ist über den Schnitt an sich zu diskutieren, weil er nur unterstützend sein kann. Das A und O ist die Persönlichkeit des Fotos, seine Aussagekraft. Die Leute die als Grundlage für Entscheidungen sich am Schnitt geradezu festbeißen, haben keinen Eingang zum Foto selbst gefunden.
    LG Lothar
  • Yang Fang 27. März 2003, 21:43

    danke, Erich, daß Du so schön erläutert hast, worauf ich hinaus wollte.:-))

    An diesem Bild trug zusätzlich die Haltung des "Models" noch zu der gesamten Bildwirkung bei, was bei vielen Bildern, die ich gesehen habe, überhaupt nicht der Fall war. Oft wurden die Portraitbilder so eigenartig und knapp beschnitten, so daß die Hand- bzw. Körperhaltung des Models unnatürlich und unverständlich erschien und somit störend wirkte.

    Gruß,
    yang
  • E Kus 27. März 2003, 19:05

    @Yang Fang
    Gerade der unspektakulere, unauffällige Schnitt macht das Bild gut. Wenn so ein Motiv einen Schnitt aufweist, der einem auffällt, weil er als Effekt wirksam wird, lenkt er vom wesentlichen, nahmlich der Gesichtslandschaft ab. Der beste Schnitt bei einem Portrait ist für mich der, über den man nicht nachdenkt, weil er selbstverständlich ist

    Gruss.
  • Yang Fang 27. März 2003, 18:02

    Lothar,

    naja, nach fast jedem gescheiterten GV mußten einige Leute weinen (oder schimpfen). Aber, wirklich sehr schade fand ich, daß dieses phantastische Foto von Julia
    Mote in tiger's-eye
    Mote in tiger's-eye
    Julia Liu

    seinerzeit so knapp abgelehnt wurde (70:72).


    Irene,

    zu "Maßstäbe". Diese durchzuschauen kann doch niemand. Aber, in Sektion "Mensch - Portrait" ist nach meiner Beobachtung eine Tendenz zu erkennen, daß man gerne über den Beschnitt diskutiert, der sich mit PS endlos durchpielen läßt. Der Beschnitt hier war nicht "berauschend".

    Yang
  • Irene K. 27. März 2003, 16:55

    erst eben entdecke ich dieses herrliche Foto in der Galerie. Herzlichen Glückwunsch, dass es Einzug halten durfte (die Maßstäbe sind hier etwas undurchschaubar).
    lg - Irene
  • monochrome 27. März 2003, 16:38

    Schade eigentlich oder ?
    LG Lothar
  • Yang Fang 27. März 2003, 16:02

    Lothar,

    Du kannst von Glück sagen, daß dieses knappe Ergebnis letztendlich doch positiv ist. Es hätte mich auch nicht sonderlich überrascht, wenn die Vorzeichen vertauscht gewesen wären. Die Erfahrung habe ich bereits mehrfach gemacht, z.B.
    Klar & unklar
    Klar & unklar
    Julia Liu


    "Ist es nicht mehr üblich sein contra zu begründen?" Nein, auf der FC nicht (oder nicht mehr).

    Glückwunsch an die Fotografin und den Vorschlagenden!

    Yang
  • monochrome 27. März 2003, 15:32

    Das knappe Ergebnis irritiert mich doch etwas, wenn ich mir die Einträge so ansehe. Kein contra zu sehen. Ist es nicht mehr üblich sein contra zu begründen?
    Aber trotzdem gut, daß auch noch solche Arbeiten ihren Weg finden.
    LG Lothar
  • Robert Krettek 27. März 2003, 11:23


    A u s d r u c k s s t a r k !

    R:K.
  • Qingwei Chen 27. März 2003, 9:28

    Gratuliere. Ein klassisches Poträt.

    LG Qingwei

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