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Basic Mitglied, Berlin

Schwefeldämpfe auf dem Teide

- aufgenommen am 07.10.2014 -

Erreichen der Schutzhütte Refugio de Altavista (3.260 Meter):
Zum Teide hinauf mit der Seilbahn in 8 Minuten. Vorher gelaufen vom Hotel Parador bis zur Talstation (ca. 1 Stunde).
Abwärts über Sendero 11 und 7 zur Schutzhütte.
Übernachtet wurde in einem 6-Bett-Zimmer mit Doppelstockbetten. Das war so ähnlich wie auf Klassenfahrt, wie früher, irgendwie aufregend und mal wieder was anderes. Ich glaube, niemand hat in der Nacht durchgeschlafen. Ich jedenfalls wurde gefühlt jede Stunde wach.
Aber das war nicht schlimm. Ich freute mich schon auf den Gipfel, aber nicht auf den Weg dorthin.

Da wir den Sonnenaufgang auf dem Gipfel (3.718 m) erleben wollten, ging es um 05:30 Uhr los. Vorher haben wir einen Marsriegel (3,00 EUR) aus dem Automaten gegessen. Der Aufstieg war sehr mühsam und dauerte 2 Stunden. Wir mussten noch eine halbe Stunde auf den Sonnenaufgang warten. Die Minuten kamen uns sehr lange vor. Es war kalt. Trotz Wanderschuhe, Thermoleggins, Winterjacke, Handschuhe, Kopfbedeckung. Wärmen konnten wir uns an den Fumarolen, aus denen Schwefeldämpfe austraten.
Endlich, 08:00 Uhr ging die Sonne auf. Die Lebensgeister erwachten wieder.

Unbeschreiblich ist dieser Ausblick – man muss ihn einfach erleben – und einmalig, dass ich mit dabei war.
Ca. 50 Leute waren oben auf dem Gipfel. Der Platz ist recht eng und mit Felsbrocken bedeckt – ich dachte man hat eine größere Plattform –
falsch gedacht. Jeder wechselte mal seinen Standort, um die beste Sicht zu haben und die schönsten Fotos machen zu können.

Der Gipfel leerte sich langsam – bis wir die letzten dort oben waren. Um 09:00 Uhr ging es wieder abwärts.
Abwärts: Über Sendero 12 / 9 / 23 / 3 zurück zu unserem Hotel Parador. Obwohl es nach unten ging, war auch der Abstieg nicht sehr einfach.
Es ging oft über loses Lavageröll. Nicht immer waren die Senderos gut ausgeschildert und wir freuten uns, wenn wir ein kleines grünes Schildchen mit der Nummer sahen oder die gebauten Steinmännchen.
Die Füße schmerzten und nach ca. 7 Stunden saßen wir in der Cafeteria neben dem Hotel Parador – erschöpft,
aber GLÜCKLICH.

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