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Was ist neu?
Schuldenuhr an der Uni Hamburg

Schuldenuhr an der Uni Hamburg

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Gerd Böh


World Mitglied, Hamburg

Schuldenuhr an der Uni Hamburg

Die Hamburger Vermögens- und Schuldenuhr -

oder: Geld ist genug da!

Aufgebaut im Juli 2011 als Protest gegen die Kürzungen im Hamburger Bildungsetat.

Die Schulden Hamburgs wachsen pro Sekunde um 23 €,
während gleichzeitig das Vermögen der oberen 10%, dh der
reichsten Hamburger, um 231 € pro Sekunde wächst.

Ein Kritzler bemerkte dazu: "Ja, aber die 10% zahlen schon 50% der Steuern in Hamburg."
Was ganz sicher bezweifelt werden darf, wie gut unterrichtete Kreise längst wissen.
Zu holen ist immer nur was bei der Masse der Lohnsteuerzahler!
- aktuell: http://www.zeit.de/2011/50/Steuern-Reichtum -

Fotografisch eine echte Herausforderung, da die Zahlen rotieren -
es hat bald 30 Aufnahmen gebraucht, um nur einmal die kompletten
Zahlen auf dem Bild zu haben ...

24 Milliarden Schulden der ganzen Stadt Hamburg
gegenüber 128 Milliarden Vermögen eines Zehntels der Hamburger,
wenn ich es richtig lese.

In Worten: 24 Tausend Millionen zu 128 Tausend Millionen!

Ein ganz guter Link mit weiterführenden Infos:

http://www.journalist-und-optimist.de/schuldenuhr-an-der-uni-hamburg/

Kommentare 6

  • Mittelosteuropa-Entdecker 20. Dezember 2014, 11:46

    Interessant, Dank für Deine Geduld!
  • Gerd Böh 11. Dezember 2011, 10:42

    Mein Foto ist jetzt auf der Seite veröffentlicht:
    http://www.journalist-und-optimist.de/schuldenuhr-der-stadt-hamburg-als-hochaufloesendes-foto/
    Danke, Joachim :-)
  • Christian Rainer 24. November 2011, 12:25

    Toll gesehen und festgehalten. Davon möchte ich zehn Prozent haben, vielen Dank.
    VG Christian
  • Holger X. 24. November 2011, 9:04


    Beharrlichkeit führt zum Ziel, wie man an dieser Aufnahme sieht - ich hab's ja nach einigen Versuchen ziemlich frustriert aufgegeben !

    Eine Überschlags-Rechnung ergibt zu meiner eigenen Überraschung ein durchschnittliches Vermögen der besagten 10 % von "nur" 711.111.- €, was ja noch gar nicht einmal sooo viel ist (na ja, ich wäre froh, wenn ich über ein solches Polster verfügen würde) ... Interessant wäre dann noch einmal eine detaillierte Aufschlüsselung, wie diese 128 Milliarden verteilt sind, denn dann zählen wahrscheinlich auch etliche Bürger mit weniger als 700.000.- € zu den "reichsten Hamburgern" ...

    Daß offenbar Geld genug da ist, sieht man ja schon an der regen Bautätigkeit allerorten, allem voran das Millionengrab Elb-Philharmonie.

    Ja, " Eigentum verpflichtet - sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen ", wie auf der verlinkten Seite zu lesen ist, und da stimme ich voll zu - es muß nicht sein, daß einzelne Milliardäre sich Wettbewerbe liefern, wer die größte und teuerste Luxus-Yacht sein eigen nennt, und auch daß einige wenige ein deutlich höheres Einkommen haben als der "Normalverbraucher", ist irgendwo schlicht unmoralisch - ist nicht die Arbeit eines schlichten Arbeiters, sei es bei der Müllabfuhr [Pardon : Recycling] oder z. B. auf besagter Millionen-Baustelle oder wo auch immer, genau so wertvoll (wenn nicht sogar wertvoller ) für die Gemeinschaft als die Arbeit eines "Bankers", "Immobilien-Hais" oder "Börsen-Heinis" ?

    Na ja, von einer wirklich gerechten Verteilung der Mittel sind wir wohl auf diesem Planeten noch sehr weit entfernt ...

    L. G. - Holger
  • Gerd Böh 24. November 2011, 1:19

    Danke Fabian :-))
    Sollte nur ein kleiner Beitrag zur Occupy-Bewegung sein...
    Und an die großen Zahlen haben wir uns ja schon gewöhnt, oder?

    ps. Die Uhr steht vor dem Haupteingang in der Edmund-Siemers-Allee.
  • Fabian Christ 24. November 2011, 0:18

    Klasse aufgezeigt!
    Aber "irgendwie" auch Wahnsinn... die 10 % meine ich.

    Beste Grüße
    Fabi