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Hellmut Hubmann


Pro Mitglied, Berlin

SCHRÄGER VOGEL, ANDERS

SCHRÄGER VOGEL
SCHRÄGER VOGEL
Hellmut Hubmann


@Peter
Der Vogel wurde nach rechts geschoben. Die Flecken (natürlich weggestempelt) blieben. Das ist der eindeutige Teil der Antwort.
Gleichzeitig habe ich hier noch die bebilderte Version Deiner Gedanken.
LG
Hellmut

Kommentare 2

  • Peter Händel 9. September 2012, 22:24

    Hier wurde das Foto vorbildlich nach dem Lehrbuch komponiert, zumindest für unsere Leserichtung. Zwei sanfte und positive diagonalen führt den Betrachter in das Bild. Auf dem Weg zum Hauptmotiv nimmt man trotz Zäune die Weite wahr. Und spätestens wenn der Blick den Vogel ereicht erahnt man das dies das Revier des Vogels ist. Da hockt er nun wartet darauf das sich der Nebel lichtet oder sich ein paar Insekten zu nah ran trauen. Hier ist dann auch erkennbar das der Höhepunkt des Bildes erreicht ist. Spätestens der zweite Pfosten sollte bei jedem Betrachter als Barriere interpretiert werden. Da es sich aber schon beim ersten Pfosten um eine stehende senkrechte Linie handelt wird schon hier der Blick nach oben geführt. Die Blickrichtung des Vogels zurück in das Bild macht den Kreislauf perfekt, man landet wieder am Anfang. Da eine negative Diagonale zum rechten Bildrand, wie bei Deiner ersten Version des Fotos, als Blickführung fehlt wird der Betrachter länger im Bild gehalten.

    Wie Du in deiner PN schon erwähnt und angedeutet hast ist es schwer bei beiden Versionen einen eindeutigen Favoriten auszumachen. Ich für meinen Teil sehe hier eher zwei verschiedene Zielgruppen die angesprochen werden! Diese hier geht eher in Richtung Mainstream, was nicht negativ gemeint ist. Der Bildaufbau und die Linienführung unterstützt unsere allgemeinen Sehgewohnheiten und wird entsprechend auch bei Nichtfotografen gut ankommen. Es gibt keine besonderen Anforderungen und ist somit für eine breite Masse geeignet.

    Die erste Version ist das totale Gegenteil. Mal kurz Anschauen und weiter gehts zum nächsten Bild ist da nicht drin da die übliche Leserichtung ausgehebelt wurde. Zusätzlich löst die Blickrichtung des Vogels aus dem Bild heraus Irritationen aus. Normal bekommt die Blickrichtung immer mehr Raum im Bild um eben den Betrachter im Bild zu halten. Aber gerade das sollte Überlegungen auslösen sich näher mit dem Inhalt und dem warum zu beschäftigen. Ergo fordert die erste Version mehr und dürfte eher die Leute ansprechen die jenseits des Mainstreams angesiedelt sind.

    Bleibt die Frage was man nun lieber mag oder Du als Fotograf erreichen willst. Ein gefälliges Resultat das die Mehrheit positiv anspricht ohne das der Inhalt hinterfragt wird. Oder doch lieber ein Bild das polarisiert und den Betrachter entsprechend fordert. Diese Frage hat eine Allgemeingültigkeit und trift nicht nur auf diese beiden Fotos zu.

    Ach .....beinahe hätte ich es vergessen. Zumindest für diese Onlineversion wären oben etwa 50 Pixel mehr nicht schlecht. Wenn ich im Kopfkino den Vogel starten lasse holt er sich am Bildrand oben ne Beule ;-)

    LG Peter
  • Raymond M. 9. September 2012, 19:57

    Als LinksAusleger tendiere ich zu dieser Version.
    Stay creative, Raymond