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Marcus Propostus


Pro Mitglied, Zürich

Schmerz und Lust

Wir sind uns'rer Zwei in dieser Brust,
Der eine heißt Schmerz, die andere Lust.
Wir lieben uns nicht, wir hassen uns mehr,
Wir finden nicht Raum, wir drängen uns sehr.
Doch wie wir uns auch immer entzwei'n,
Wir werden einmal vereiniget sein;
Es schlägt uns einmal im Herzensgrunde
Der wärmsten Verbindung liebliche Stunde,
Und dann umarmen wir uns geschwind,
Aus der Umarmung ersteht ein Kind,
Das Kind ist weder munter noch rot,
Ist düster und bleich und heißet Tod.

Karl von Holtei

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Das Bild hab ich nochmals überarbeitet wegen Blautönen, die ich so gar nicht wollte. Vielen Dank an Jens "Kissaki", der mich darauf angesprochen hat :-)

Kommentare 7

  • Manfred.Weis 4. Januar 2011, 20:24

    Hammerhart !!
  • bb foto 2. Januar 2011, 21:32

    eine grandiose Bea, ich bin begeistert
    LG B.
  • Ars moriendi 2. Januar 2011, 19:51

    Oh man, bin stumm vor Begeisterung
  • weisse feder 2. Januar 2011, 1:44

    ... der titel ist absolut treffend... ein starkes bild zum jahresanfang... na, wenn das nicht ein gutes omen ist.... ;))) liabi grüasslis weisse feder
  • Schoengeist 1. Januar 2011, 22:41

    Ja, das passt doch, klasse. Guckt man Grabfiguren und dann kommt man auf so was.... ich glaube, Ohlsdorf heute ist mir nicht bekommen....

    LG
    Jens
  • Marcus Propostus 1. Januar 2011, 22:38

    "Ich schwanke noch ob sie nun traurig schaut oder...."

    Und darum hab ich auch das Gedicht geändert.... Da kann man nämlich durchaus schwanken... :-)
  • Schoengeist 1. Januar 2011, 22:36

    Na , aber bitte doch, gern geschehen. Jetzt ist es prima. Ich schwanke noch ob sie nun traurig schaut oder....

    Schön wie das Licht das Kopftuch anleuchtet, einen Teil des Gesichts und der Rest in die Schatten fällt, aus dem sie zu kommen scheint.

    LG
    Jens

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