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Schiller vor dem Konzerthaus

Schiller vor dem Konzerthaus

4.083 32

Tobias Nackerlbatzl


Free Mitglied, Berlin

Schiller vor dem Konzerthaus

Stereoaufnahme der Schiller-Statue vor dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin. Die Aufnahme wurde frei Hand gemacht, die Basis aufgrund der 1/30-Regel grob geschätzt. Die Scheinfensterebene habe ich auf die Brüstung gelegt.

Ich habe mich bei der Aufnahme der beiden Bilder beeilt, da im Hintergrund Menschen auf der Treppe saßen. Leider war ich nicht schnell genug, die Frau rechts lag auf einmal nicht mehr, sondern saß wieder...
Aufgenommen mit der Digital IXUS 330.

Kommentare 32

  • Hubert Becker 5. August 2003, 14:13

    @ Tobias
    Hab ich? Naja, ansatzweise versteh ich das auch aber mir fehlt der Kick zur praktischen Umsetzung. Sehr nützlich erwies sich ein beigelegter Datenschieber in Breäutigams Buch Stereofotografie mit der Kleinbildkamera. Dort kann man bei gegebener Basis und Brennweite die Nahpunktweite und optimale Blende ablesen.

    @ Nico
    ;-D
  • Nico Winkler 4. August 2003, 0:55

    @Hubert
    Welches b ??? Nein Sorry ich hatte mir eigene buchstaben gewählt und inkosequent wieder in die Üblichen bezeichnungen gebracht...
    der Nico
  • Tobias Nackerlbatzl 3. August 2003, 13:25

    Hatte ja Physik nicht als Leistungskurs, Gott bewahre. Nur drittes Prüfungsfach! :-P
    Aber, hast Du Dir Deine Frage nicht jetzt gerade selbst beantwortet?
  • Hubert Becker 3. August 2003, 13:23

    Zweidimensionale Gegenstände werden auf korrespondierenden Netzhautpunkten beider Augen abgebildet. Räumliche Gegenstände werden auf nicht korrespondierenden (disparaten) Netzhautpunkten abgebildet; nur so kann es zu einem räumlichen Eindruck kommen. Es ist identisch mit der paralaktischen Verschiebung. Im Bereich des schärfsten Sehens (Fovea) darf diese Paralaxe nur 25' betragen um ein komfortables Rambild zu schaffen. Es gibt da eine gewisse Toleranzzone, die man das Panum' sche Fusionsareal nennt. Als Leistungskurs-Physiker müsstest du damit was anfangen können ;-P
  • Tobias Nackerlbatzl 3. August 2003, 12:52

    @Hubert: Was zum Henker ist eine Querdisparation?! Hab zwar im Abi Physik als drittes Prüfungsfach gehabt, leider haben wir aber da nicht so etwas Praktisches gemacht!

    Viele Grüße,
    der Nackerlbatzl.
  • Hubert Becker 3. August 2003, 11:47

    @ Nico
    Und was ist b??

    Ich denke auch, dass für die Berechnung einer tauglichen Basis die 1/30 Regel (Basis= 1/30 der Objektweite, um das mal ein wenig für Andreas zu relativieren ;-)) in der Praxis am tauglichsten ist.

    Die Basis ist da allerdings in der Stereofotopraxis nicht das Problematischste. Für mich liegt die größte Schwerigkeit dasrin ein Foto so aufzunehmen, das es weder im Vorder- noch im Hintergrund zum stereosopischen Bildzerfall kommt.
    Ich hab versucht mich dem Thema in G. Kuhns: "Stereofotografie und Rambildprojektion" zu nähern und musste feststellen, dass ich es einfach nicht verstehe. Zuviel Formeln :-(( Vielleicht kann mir einer von euch physikalisch gebildeten auf die Sprünge helfen. Es geht da um den Panum'schen Raum und die maximale Querdisparation der Blickachsen, welche 25 Bogenminuten nicht überschreiten sollte ?:-(
  • Andreas Fischer Art-Photographer 3. August 2003, 0:10

    mit etwas erfahrung machst du das aus dem bauch raus ;-9
  • Nico Winkler 2. August 2003, 23:21

    Kanst sie ja auch Berechnen wenn sie dir so wichtig ist (tuh ich auch manchmal)
    B =Basis (cm)
    aN =Nahentfernung (m)
    aF =Fernentfernung (m)
    T = stereoskopische Tiefenzone (aF-aN)
    f =Brennweite deines Objektives (mm)


    B=(120*aF*aN)/(f*T)
  • Tobias Nackerlbatzl 2. August 2003, 2:01

    Mmh, recht hast Du. Bei 35 Kilometer Entfernung wäre die Basis nach der Regel ein wenig groß! Wahrscheinlich sollte man sich nicht blind auf die Regel verlassen, eine gute Annäherung ist sie aber allemal. Ich bin auch mal auf die Expertenmeinung gespannt!

    Viele Grüße,
    der Nackerlbatzl.
  • Andreas Fischer Art-Photographer 2. August 2003, 1:38

    die ebene liegt aber durch den schnitt dort , nicht durch die basis... rechne mal aus welche basis ich gebraucht hätte....auf den originalbildern sind dinge in 2 meter entfernung drauf...der anfang des feldes... und die türme in etwa 25km entfernung...der horizont liegt bei ...ca 30 oder eher 35 km entfernung.... welche basis hättest du gewählt bis wohin wäre es plastisch geworden?

    im endeffekt nach dem nötigen schnitt ist das nächste auf dem bild ca 30 meter weit entfernt....alle daten sind geschätzt...müsste vor ort mal nachmessen ;-9

    ich glaube deine regel wird gut sein und ich werde sie testen und vieleicht oft anwenden aber imnmer passt sie bestimmt nicht...mal sehen was die experten zu der regel zu sagen wissen morgen
  • Tobias Nackerlbatzl 2. August 2003, 1:30

    Beim zweiten Bild liegt die Fensterebene aber bei den Türmen, da kriegste bei der 1/30-Regel auch die passende Basis. Kommt halt immer drauf an, wo man die Ebene plaziert. Aber, sooo genau muß es ja nicht sein. :-D

    Viele Grüße,
    der Nackerlbatzl.
  • Andreas Fischer Art-Photographer 2. August 2003, 1:19

    bin mir da nicht so sicher... es mag sein daas diese regel eine gute lösung ist eine basis zu finden die meist einigermassen passt...zumindest immer für den nahpunkt...trotzdem weit entfernte dinge brauchen eine weite basis... nahe dinge eine kleine basis...

    irgendwann musst du kompromisse schliessen und die beste basis für das hauptmotiv wählen...wenn du nahe und weit entfernte dinge im bild hast

    bei einem bild wie diesem hätte ich bestimmt beim hauptmotiv weniger plastizität gehabt mit der regel

    und eines wie dieses extrem wäre damit nicht möglich



    ich werde aber bei portraits damit mal tests machen


    bin gespannt auf dein kommendes bild
  • Tobias Nackerlbatzl 2. August 2003, 1:11

    Auch da haut die Regel hin, da das Auge die Dinge anpaßt. Habe heute ein eitwas weitläufigeres Bild geschossen, wird morgen eingestellt. Da hat die 1/30-Regel auch gut funktioniert!

    Viele Grüße,
    der Nackerlbatzl.
  • Andreas Fischer Art-Photographer 2. August 2003, 0:43

    na gut dann stimmt die basis für den nahpunkt...mag bei makros oder portraits gut funktionieren aber wie ist es mit landschaften wo ich den nahpunkt zb in 3 meter entfernung habe aber auch dinge in 20, 50 und 300 meter entfernung?----da würde ich mich schon um eine breitere basis bemühen...

    wäre aber mal auszustesten ob es mit der 1/(30 regel klappt ....ich werde mal testbilder machen von verschiedenen motiven