Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

Klaus-Peter Beck


World Mitglied, Bergheim

Schicht im Schacht

Es war früher üblich, dass sich die Bergleute in ihrer Arbeitskleidung bei der Zeche einfanden und dann auch mit der stark verschmutzten Kleidung nach der Schicht nach Hause gingen. Mit den Waschkauen wurde das Schwarz-Weiß-Prinzip geschaffen, um einfach und auch in großer Personenanzahl zwischen der Straßen- und Arbeitskleidung zu wechseln.

Die private Kleidung wird in der Weißkaue ausgezogen, an den sogenannten Püngelhaken (oft auch mit Korb) gehängt und an einer Kette mehrere Meter bis unter die Decke gezogen. Die Kette wird mit einem Schloss gesichert. Der Bergmann geht nackt zur Schwarzkaue, in der die Arbeitskleidung ebenso unter der Decke hängt und zieht sie an. Nach der Arbeitsschicht hängt er in der Schwarzkaue die verdreckte Arbeitskleidung wieder unter die Decke und geht nackt zu den Duschräumen. Dort wäscht und „buckelt“ sich der Kumpel, das heißt, man wäscht sich gegenseitig den Kohlenstaub vom Rücken. Nach dem Duschen geht es zurück in die Weißkaue und man zieht sich dort seine private Kleidung wieder an.

Die Aufbewahrung der Kleidung unter der Decke hat verschiedene Vorteile:
sicher vor Diebstahl
platzsparend
relativ Staubfrei
die Kleidung wird gelüftet und kann trocknen

Die Arbeitskleidung wird in der Regel in gewissen Abständen vom Zechenbetrieb gereinigt. Der Kauenwart kümmert sich nicht nur darum, sondern auch um Handtücher, Seife, Sauberkeit und Ordnung in der Kaue.

Kommentare 11

  • alex-andre adonel 25. September 2013, 14:56

    Es ist eine saubere Sache
    genau wie deine Info und das Bild.
    vg alex
  • Willi Thiel 23. September 2013, 19:50

    es war einmal .....oder so
    guter ausschnitt hast du gewählt
    g willi
  • Conny Müller 23. September 2013, 19:22

    Sehr gut, diese Halter auch mal in "Aktion" zu sehen!
    LG
    Conny
  • Katja St.-Jungbluth 23. September 2013, 19:18

    eine sehr schöne bildkomposition...die farbstimmung ist wunderbar und der bildschnitt passt auch hervorragend...
    und dazu die info..
    klasse
    lg katja
  • Haron Jones 23. September 2013, 18:14

    Klasse !!
    Da hast Du eine fantastische Schärfe hinbekommen.
    Der längliche und enge Schnitt gefällt mir sehr gut.
    Einzig...mir persönlich ist das Foto ein wenig zu lang.
    (Ich hab es unten mal genau angesetzt und oben fallen dann ca. 8 mm weg. Ich finde. das würde die Perspektive noch mehr unterstreichen. Aber ist nur meine Meinung). Ansonsten ein richtig gutes Foto !
    LG Claudia

  • Bine Boger 23. September 2013, 17:27

    Sehr sauber fotografiert! Tolle Info dazu!
    LG Bine
  • Vitória Castelo Santos 23. September 2013, 15:51

    Super gut********
  • Bernhard Kuhlmann 23. September 2013, 12:08

    Das hättest du nicht besser machen können !
    Der Schnitt zeugt von Mut und können zugleich .
    Gruß Bernd
  • Ma.Rio Herrmann 23. September 2013, 8:46

    Demnach war für den Bergmann es eine Wohltat sich umzuziehen. Er hat mehr Platz und eine bessere Luft als bei der Arbeit.
    Dieses Bild und Deine Beschreibung erklärt es genau.

    Gruß Mario
  • EG BAM 23. September 2013, 8:08

    Eine gute Idee für einen Kleiderhalter! Das sieht sehr
    gut aus - man darf darüber aber nicht vergessen, wie
    anstrengend die Arbeit im Bergwerk war! Die Bergleute
    haben meinen vollen Respekt!
    Gruß Elke
  • David H Thomas 23. September 2013, 7:39

    fantastic composition - great background