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Was ist neu?

Karl-Heinz Wollert


Free Mitglied, Somerset West

Scared!!

Schaut euch das mal an:
http://www.africanhuntingsafaris.com/cheetah_hunting.htm
Nicht, dass die Jagd auf Geparden schon schlimm genug wäre, jetzt haben sich einige Perverslinge auch noch die Pfeil-und-Bogen-Variante ausgedacht. Ich bin entsetzt!
P.S. Die beiden Kleinen habe ich aus der Masai Mara in Kenia ausgeliehen. Ihre Zukunft ist zwar auch ungewiss, aber in Kenia ist zum Glück die Jagd verboten.

Kommentare 30

  • Pia Kirschbauer 20. November 2006, 13:28

    Tolle Aufnahme, süß wie der beiden Racker gucken.
    Sehr schönes Licht und klasse Farben Schärfe.
    Gelungene Aufnahme, top.
    Deinen beigefügten link werde ich mir noch genauer angucken. Hab shcon kurtz einen Blick riskiert. Tropphäenjäger sind für mich kaltblütige, egoistische Mörder, die meinen sie haben das Recht, zu tun was sie möchten ohne sich über die Folgen im klaren zu sein.

    Güße, Pia
  • Bongi´s Karin 17. November 2006, 10:33

    Ich wollte heute auch noch ein paar Gedanken zu diesem Thema loswerden, aber eigentlich hat Karl-Heinz genau meine Meinung bereits niedergeschrieben! Mein Vater war langezeit Jäger in einem Revier bei uns in der Nähe. Daher habe ich mich lange Zeit und sehr intensiv mit der Jagd hier und bei uns auseinandergesetzt. Da ich ein leidenschaftlicher Reiter bin kamen wir oft in Konflikt. Aber die Jagd hier bei uns kann man kaum mit der Jagd in SA und Namibia vergleichen. Und, das das Geld dafür in den Naturschutz fließt, ist genaus so ein Mumpitz, wie das die Japaner wegen der Wissenschaft auf Walfang gehen!!! Das können sie ihrer Oma erzählen...
    Als wir letztes Jahr nach Namibia geflogen sind, war der halbe Fliege mit Hobbyjägern besetzt. Ihr Gerede und vor allem das Geprahle während des Rückflugs war einfach nur widerlich!!!!!!!!!! Meine Meinung zu den Löwenjagdfarmen in SA brauche ich hier gar nicht niederschreiben, dazu wäre zu wenig Platz! Und da brauch mir auch keiner erzählen, dass dieses Geld in den Naturschutz fließt - im Gegenteil, die geschossenen Trophäen müssen ja "ersetzt" werden. Ich war sehr geschockt, als ich das mit der Bogenjagd gelesen habe! Das erfordert schon einen guten Schützen, der das Tier auch damit sofort töten kann, aber meistens denke ich mal werden sie verwundet und verenden. Was ich besonders schlimm finde, das sogar Kinder (!!!) jagend dürfen und mit ihren Trophäen im Internet präsentiert werden! Da fehlen mir die Worte!

    Die Diskussion können wir wahrscheinlich ewig fortsetzen, nur bringen wirds wohl nichts!
  • Lehmann Marc 17. November 2006, 9:24

    tolles Bild , Karl - Heinz ;-) , echt !
    Was Du schreibst unterschreibe ich zu 100% . Einen Aspekt möchte ich noch anmerken : Nicht nur die Wildtiere müssen ihren wirtschaftlichen Wert erhalten , auch die Nutztiere müssen ihren finanziellen Wert zurückerhalten . 90% der Farmer in Namibia stehen kurz vor dem Ruin ! ...und genau das wird's sein , was sie in solche Schweinereien treibt . Sanfter Tourismus ist sicher eine Alternative , aber für alle ??? Ein pannamibischer Etosha ? ;-) Namibia ist kein Exportland und schafft's gerade mal knapp den eigenen Grundbedarf zu produzieren . Ist zwar auch kein Problem wenn alle aus der Nahrungsmittelproduktion aussteigen , die WHO steht gerne mit ihren regelmässigen Maislieferungen bereit ;-)))
    mfg marc
  • Karl-Heinz Wollert 17. November 2006, 8:48

    jetzt muss auch noch ein paar Gedanken loswerden. Erstmal freut es mich, dass es hier zu einer kontroversen Diskussion gekommen ist, das habe ich auch beabsichtigt. Das Bild ist dabei unter die Räder gekommen, aber das war mir klar, ich habe es gerne geopfert und ich habe noch eine Menge hübscher Bildchen.
    Ich bin nicht generell gegen Jagd solange es Sinn macht und der Natur dient. So geht der Erlös der Tierauktionen in SA tatsächlich in den Naturschutz, der Erlös der Jagdfarmen aber in die Taschen der Eigentümer, die Bevölkerung rundherum profitiert kaum davon. Es werden von dem Erlös auch keine Projekte ausserhalb der Farm unterstützt. Natürlich erhalten sie auch die Art, ein Waldbauer forstet ja auch wieder auf, aber die Probleme mit dem begrenzeten Genpool sind ja schon angesprochen worden.
    In dem Link, den Remo gepostet hat, heisst es: "Erst wenn Wildtiere wirtschaftlichen Wert bekommen, können sie konkurrieren mit anderen Formen menschlicher Landnutzung, die im allgemeinen ihre Lebensräume zerstören." Ein wichtiger Punkt und wie man das lösen kann, sieht man in Kenia. Dort wird Farmland als Conservancy zur Verfügung gestellt und auch die Einheimischen profitieren vom Tourismus. Die Jagd ist dort verboten. Also, geht doch.
    Ausserdem rege ich mich einfach darüber auf, dass irgendwelche reichen Dilletanten mit Pfeil und Bogen auf Geparde schießen und dem Tier möglichweise schwere Verletzungen zufügen. Es geht auch um Achtung der Natur.
  • kaito u. irma k. 16. November 2006, 21:59

    @ marc
    es geht nicht darum was man hier oder anderswo tun sollte/könnte/müsste!
    es ging in der diskussion um die schönschreiberei der vor ort herrschenden zustände!
  • Lehmann Marc 16. November 2006, 21:43

    Irma , 360° von 11.00 bis 20.00 stimmt , somit stehe ich um 20.00 am genau gleichen Ort wie um 11.00 !!!
    Kurz , ich mag einfach die etwas imperial - kolonialistische Massregelung der Aborigines durch uns Firstclassweltbewohner nicht . Dass ich damit irgenwas/ irgendwo rechtfertigen wollte steht nirgend geschrieben , auch wenn Du genau liest was ich schreibe !
    Warum nicht mal vorerst vor unserer eigenen Türe kehren ? ...bessere Kontrolle der Importe von Jagdtrophäen wäre nur als kleines Beispiel schon mal was ...wer würde solche Summen bezahlen wenn er sein Gepardenfell nicht zu Hause vor dem Kamin ausbreiten könnte , sondern in der Savanne vermodern lassen müsste , oder am Zoll zur Busse nochmals die zehnfache Summe hinblättern müsste ?!
    mfg marc
  • Remo Nemitz 16. November 2006, 21:36

    Hi Marc,

    namibische Farmer werden nicht subventioniert, mein Fehler...

    Zur Diskussion:

    Hier mal eine vernünftige Seite zum Jagdtourismus und Artenschutz:

    http://80.237.200.6/vogelforen/showthread.php?t=104626


    Muss man nicht alles lesen, kann man aber:-)
    Ein wenig gehts auch um die Meinung, dass Afrikaner (egal ob schwarz oder weiss) ihre Angelegenheiten nicht selbst regeln können und man selber alles besser weiß :-)

    Sicher muss man in Nam und Südafrika Trophäenjagd teurer machen, Kenia und Tan machens wohl richtig, die beachten aber auch in einem anderen Aspekt, der aus irgendwelchen Gründen in der Diskussion zur Gepardenjagd zu kurz gekommen ist:
    Fototouristen müssen richtig Kohle abdrücken, um in die Nationalparks zu kommen, denn wie Nutzer st68 im oben angegebenen Forum schreibt:

    "und wieviel geld läßt ein normaltourist in einem nationalpark, der sich im fetten bus durch die landschaft kutschieren läßt und alle halbzahme wildtiere völlig artuntypisch für die linse geführt bekommt. wieviel billigtouristen müssen die landschaft zertrampeln, die einheimische bevölkerung von ihrem geld abhängig machen und mit feudalen hotels die landschaft ruinieren um annähernd so viel geld im land zu lassen wie ein par trophäenjäger die sich mehr oder weniger heimlich durch die landschaft schleichen?"
  • kaito u. irma k. 16. November 2006, 21:31

    @ marc
    zwischen 11.00h und 20.00h hast du ein 360° kehrtwendung vollzogen ;-)!
    und marc, du wirst wohl noch einräumen müssen dass es unmöglich ist hier die jäger zu bekehren und dagegen viel einfacher in der destination das jagen zu reglementieren - obwohl mir dies auch schwerfällt nachzuvollziehen!

    HIER GEHT ES UM DIE CHEETAH-JAGD!
    und ich müsste mich sehr geirrt haben, wenn du diesem namibischen fact zustimmst!
    lg - irma
  • Lehmann Marc 16. November 2006, 20:42

    Läuft doch immer auf dasselbe raus : Lager gegen Lager , meiner Meinung nach geht's so nicht , denn das eine geht nicht ohne das andere .
    Irma : Nicht das erste mal dass wir uns deswegen in die Haare geraten ;-) das müssen sie , denn die ehrliche Arbeit bringt schlicht nix mehr , weil wir gut gepolsterten Konsumenten nicht bereit sind ehrliche Produzentenpreise zu zahlen .
    Remo : stimmt nicht , die Nam . Farmer sind nicht subventioniert ! Die Theorien von Flip Sander hat sogar die Namibische Regierung überlebt !
    Regierungen , Farmer , Schwarze , Weisse , Buren alle Schuld !!! ... wie genau steht's aber mit den Amis , Deutschen und Schweizern die dort zur Trophäenjagd gehen ??? ... stell Dir vor in Namibia wird Jagd angeboten , und es geht keiner hin ....
  • kaito u. irma k. 16. November 2006, 20:31

    papa, charly hat gesagt..........

    dass die geparde vom aussterben bedroht sind, weil sie über einen, begründet eben durch die jagd, extrem unzureichend differenzierten genpool verfügen, der die katzen für krankheiten extrem anfällig macht!

    und ausserdem regierungsmitarbeiter IMMER das von der regierung angestimmte lied singen.

    so dass war's von mir jetzt zu dem thema. habe keine lust hier den zwar unaufgeklärten aber dennoch afrika-intimkennern einfach zu recherchierende facts näherzubringen.

    irma
  • Remo Nemitz 16. November 2006, 20:07

    Hallo,

    habe ich gerade gefunden, um mal eine Quelle anzugeben. Schon etwas älter, Einkunft wird noch in Mark angegeben:-)
    Und wie gesagt, unumstritten ist es nicht, aber eine Möglichkeit:
    http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,109511,00.html

    Flip Stander, der Raubtierkoordinator des Umweltministeriums in Windhuk wirft den van der Merwes (Harnas) Panikmache vor: "Sie sagen, dass die Geparden vom Aussterben bedroht sind und die Farmer sie rücksichtslos töten. Aber das stimmt so nicht." Stander schätzt, dass es in Namibia 1500 bis 5000 Geparden gibt, und ist überzeugt: "Wenn die Farmer jährlich nicht mehr als 300 bis 600 abschießen, ist die Art nicht gefährdet."

    Trophäenjagd zur Arterhaltung

    Stander sieht die Lösung zur Arterhaltung von Geparden und Leoparden in einer anderen - ebenfalls umstrittenen - Methode: der kontrollierten Trophäenjagd. Wenn die Farmer wissen, dass die Geparden ihr Kapital sind und ihnen 1500 Mark einbringen können, werden sie den Tieren nicht mehr selbst an den Kragen gehen, hofft Stander. Deutsche und amerikanische Jagdtouristen, deren Hobby es ist, Raubkatzen abzuknallen und stolz das Fell nach Hause zu tragen, könnten so zum Überleben der Art beitragen.

    Wie gesagt, Verbote allein helfen wenig, das haben Erfahrungen in praktisch allen Nationalparks gezeigt.
    In insgesamt drei Jahren in Afrika konnte ich mit Leuten jeglicher Einstellung zum Tierschutz sprechen und mir, wie ich hoffe, ein Bild machen.
    Ich will hier auch garnicht den Advokaten machen für Jäger oder sonstiges aber warum sollen sie ihr Kapital nicht hegen? Einfach nur weil sie
    "immer schon nur von exploitation der menschen, der tiere und der natur gelebt [haben]"?
    Das ist ein wenig einfach, oder?
  • Reinhard... 16. November 2006, 19:40

    @Remo,
    ich dachte du siehst das immer von zwei Seiten, wie du schreibst!?
    Habe mal in dein Provil geschaut, kann gar nicht glauben das du schon mal in Afrika warst, stand das was du da beschreibst etwa in Büchern...

    Reinhard
  • kaito u. irma k. 16. November 2006, 18:47

    @ remo
    YEPP - ignorant passt in diesem fall wie die faust auf's auge!
    hier noch ein link für dich
    http://www.onduno.com/Deutsch/Jagd/jagd.html
    deine argumente sind hanebüchen und gehen völlig am thema vorbei. das zeigt dein vergleich rinder./.cheetahs!
    du wirst es in diesem leben nicht mehr raffen!
    und dass politiker sich was "aus den fingern saugen" wäre vermessen anzunehmen :-o)
    irma

    die "leute" in afrika, in deinem kontext verstehe ich hierunter ausdrücklich und ausschliesslich die WEISSEN afrikaner haben immer schon nur von exploitation der menschen, der tiere und der natur gelebt !!! das war und ist für sie persönlich ein kurzsichtiger monetärer erfolg und langfristig fatal für die menschheit!
  • Remo Nemitz 16. November 2006, 18:39

    Hallo,
    Naja, ich hab ja die Angewohnheit, zu versuchen, immer beide Seiten zu betrachten...
    Die namibische Regierung ist der Meinung, dass Geparden sehr stark in Namibia vertreten sind und im Bestand nicht bedroht sind.
    Verschiedenen Farmen wurde die Erlaubnis verweigert, ihre Farmgeparden zu züchten - macht man sowas aus Spass?

    Dann die Jagd. Grundsätzlich soll Jagd ja nachhaltig sein. Wenn ich also ein idiotischer Farmer bin, der seinem unethischem Geschäft nachgeht, stelle ich mir doch die Frage, wie ich noch mehr Geld machen kann. Doch wohl nicht, indem ich alles, was auf meiner Farm läuft abknallen lasse... Hege ist hier das Wort. Auch wenn man das den Leuten in Afrika nicht zutraut, aber dumm sind sie nicht.
    Bevor mit der Trophäenjagd begonnen wurde, waren Wildtiere der Konkurrenz der staatlich subventionierten Rinderwirtschaft ausgesetzt. Mit der Trophäenjagd bekam das Wild einen neuen Wert und kann so mit der Rinderwirtschaft konkurrieren. Farmer wurden auf diese Tatsache aufmerksam und begannen, ihr Wild zu hegen.
    (Mal abgesehen davon, warum ist es ehrlichere Arbeit, Kühe zu züchten und dann abschlachten zu lassen? Weniger flauschiges Fell?)

    Du schriebst:
    "in nambia ist privater wildbesitz ohne auflagen erlauvbt und die "nutzung" und "verwetung" der tiere obliegt einzig der entscheidung des "besitzers"."

    Regelungen sind:
    Die Jagd darf erst beginnen, nachdem der Jagdführer eine gültige Jagderlaubnis (Trophäenjagdschein) von der Naturschutzbehörde erworben hat. Vor der Jagd auf Löwen, Geparden und Leoparden ist eine zusätzliche Jagderlaubnis einzuholen.

    Geschütztes Wild

    Diese Tiere werden wegen Ihrer relativen Seltenheit oder Nützlichkeit geschützt und dürfen nur mit Genehmigung des Ministeriums für Umwelt und Tourismus gejagt werden.

    Beim geschützten Wild handelt es sich u.a. um folgende Tiere [Auslassungen von mir, sind ne ganze Menge, R.N.]:

    * Erdwolf
    * Python
    * Honigdachs
    * Kapfuchs
    * Pferdeantilope
    * Streifengnu (Bild)
    * Strauß
    * Ducker
    * Steinböckchen
    * Wasserbock
    * Gepard
    * Löffelhund
    * Igel
    * Riedbock
    * Schildkröten
    * Eland
    * Tsessebe (Halbmondantilope)
    * Schirrantilope (Buschbock)
    * Leopard
    * Oribi (Bleichböckchen)
    * Hartebeest
    * Weißwangenotter
    * Krallenotter
    * Krokodil
    * Nördlicher Greisbock
    * Waran
    * Nachtaffe (Galago)
    * Damara Dik-Dik
    * Erdferkel
    * Schuppentier

    Auch die weissen Farmer dürfen nicht ganz machen was sie wollen, Vorurteile helfen uns hier nicht weiter, Recherche schon....

    Naturschutz durch Verbote, Absperren und Zäune allein funktioniert nicht, das ist lange durch. Es MÜSSEN andere Wege gefunden werden. Lokals - auch Farmer - müssen ein Interesse an den Tieren haben.
    Unethisch oder nicht - Wenn am Ende mehr Tiere als vorher da sind, funktionierts, so einfach ist die Welt manchmal...
    Grundsätzlich müssen wir uns von dem Blixen-Afrika verabschieden, reale Lösungsversuche sind oft genug nicht romantisch - schade...

    Ich selber bin kein Jäger, finde ich langweilig, nur mal bevor sowas kommt:-)

    Kriege ich jetzt mein Igno?
  • Reinhard... 16. November 2006, 18:39

    Sachen gibs, die dürfte es nicht geben!
    Aber die Cheethas hier gibt es - klasse das du uns die hier zeigst!
    Also weiter den Mund fusselig reden, obs was nutz...
    Zur Aufnahme, kann ich nur sagen schöner Schnitt und langer Schattenwurf der gefällt!

    LG
    Reinhard

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