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Was ist neu?

Agora Bilddiskussion intensiv


Community Manager , Köln

Saurier unter sich

http://www.fotocommunity.de/blog/agora-bilddiskussion-intensiv

Wichtig:

Hier werden destruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht. Wir bitten darum, die Diskussion aufs Bild zu fokussieren und persönliche Streitigkeiten genauso wie irgendwelche Vermutungen über den Bildautor, aus der Diskussion herauszulassen.

1. Das Foto darf noch nicht in der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns (Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Beschreibe, warum Du das Foto genau so aufgenommen hast. Welche Idee steht dahinter?

Kommentare 17

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 3. Dezember 2016, 16:34

    Der Fotograf bedankt sich für die interessante Diskussion.
  • Agora Bilddiskussion intensiv 2. Dezember 2016, 16:23

    Ein neues Bild gibt es diesmal erst am Sonnabend.

    Bitte denkt auch an weitere Einsendungen, Wir könnten eine größere vielfältigere Auswahl gebrauchen.

    Viele Grüße
    Stefan von der Agora-Redaktion
  • luise th 27. November 2016, 17:29

    cool.. mußte lachen
    der Kleine hat alle Typen bisher überlebt ;-)

    grüße luise
  • Clara Hase 27. November 2016, 14:12

    mir nciht, weil das unperfekte eher zum nachdenken anregt, was das soll.
    Ohne Titel stünde ich vermutlich auf dem Schlauch

    sehr wohl wird sichtbar, dass man den Kopf noch nachschärfen könnte, falls das Malheur stört.
    Der Hintersinn dieses Fotos ginge aber vermutlich auch verloren.
  • Norbert Borowy 27. November 2016, 10:39

    genial!!
  • elstp 27. November 2016, 9:40

    @madin susu
    Dein Bild gefaellt(!) mir deutlich besser, es ist angenehmer anzuschauen.
    Ich erwarte, von einer Gestalt etwas identifizierbares zu sehen, wie hier z.B. den Kopf des Dinos. Nur geht das auf Kosten der Spannung, der Frage; was ist denn hier los? im urspruenglichen Bild.
    Natuerlich ist meine Interpretation meine persoenliche Sache, aber der Autor hat vermutlich das schon aeltere Bild, so wie auch Mr. Brighten und ich, als aktuell empfunden.
  • elstp 26. November 2016, 22:00

    Natuerlich ist das abgebildete Dino-Modell nur ein Symbol fuer vergangenes, nie selbst erlebtes Leben, aber ein Dinosaurier scheint wegen seiner Groesse auch ein Symbol fuer Macht darzustellen - dabei beinhaltet die Symbolik gerade hier eine nicht zu uebersehende Komponente des Sterblichen, der fehlenden Lebenstuechtigkeit, des Aussterbens.

    Die realitaetsbezogene Kombination des ausgestorbenen Kraftprotzes mit dem Trabi, also einem Symbol fuer das als Auto dagestellten Selbst des Menschen, wird hier ganz witzig genutzt. Der Hinweis von Mr. Brighten, durch ein Spiegeln des Bildes die Ost-West-Problematik zu unterstreichen, ist eine gute Anregung.

    Das heute noch unter Kennern geliebte kleine Auto, das den Ostlern damals so viel bedeutet hat, war eine Errungenschaft, die zwar von der westlichen, unerreichbaren Autoindustrie um ein vielfaches getoppt wurde, aber ihren Eigentuemern erreichbaren Wohlstand und Mobillitaet bedeutete - man lebte ohnehin bescheidener, man hatte vom Standard der Menschen im Westen, deren Lebensweise, nur durch die westliche Fernsehwerbung Vorstellungen, das gehoerte in das Reich der Traeume - oder der Dinosaurier eben. - Aber alles wurde anders nach dem Fall der Mauer, und es brachte einen Spuk in die Koepfe derr Menschen.

    Das vorgestellte Bild, das optisch nicht sehr ansprechend ist, um dessen Erschliessung man sich bemuehen muss, symbolisiert fuer mich in seiner bildlichen Wirkung das Unverstaendnis, das auch heute noch, 30 Jahre nach dem Fall der Mauer, Fragen nach dem Warum aufwirft, und das die Menschen mit dieser immer noch ungeloesten Frage heute anscheinend wieder in einer Umbruchsituation antrifft.

    Ich wuenschte mir, dass die Menschen sich noch einmal zurueck erinnern genau an diese Zeit, ich sehe die Chance, dass sie ihre eigene damalige Verwirrung heute besser verstehen koennen. Dann wuerden die Dinos ein Stadium der Evolution, und die Trabi fahrrende Generation Geschichte.
  • madin susu 26. November 2016, 18:31

    Hmmm.. was soll denn das? war mein erster Eindruck von diesem Bild, dann habe ich mich auf das Saurierthema eingelassen und aus diesem Blickwinkel gibt das Bild dann doch einiges her.
    Die Offenblende war offensichtlich bewusst gewählt worden. Das kann dem Restlicht geschuldet sein um Verwacklungen zu vermeiden, oder aber der Absicht, einen Unschärfebereich zu gestalten.
    In diesem Falle hätte ich auf das Auge des gefallenen Riesen scharfgestellt und ab Oberkörper Saurier den hinteren Bereich in Unschärfe versinken lassen, der Trabbi ist aufgrund seiner Form weiterhin als solcher gut erkennbar. Ich hab da mal ein bisschen rumgespielt.....

    Hier finde ich es sehr schade, dass Agora inzwischen sämtliche Exif-Daten vernichtet, denn zu technischen Fragen, siehe unten, wären diese hilfreich. M.E. würde es reichen, ausschließlich das Autoren-Feld mit Blanks zu überschreiben.

    madin susu
  • Mr. Brighter 26. November 2016, 14:51

    Ich hätte das Bild gespiegelt, sodass der kleine Saurier nach links aus dem Bild in Richtung Westen (gesehen und in Bezug zur Kompassrose zu verstehen) sich vom dem gefallenen DDR-Saurier sich entfernt. Der Kopf würde dann in Richtung Osten zeigen, wo sich viele offenbar noch die erstarrte Auferstehung des totgeglaubten DDR-Sauriers ins weit geöffnete Auge Hilfe aus dieser Himmelsrichtung erwarten würden.
    Der Tod des großen Sauriers, kam offenbar so unerwartet wie der Fall der Mauer. Deswegen sehe ich in diesem Bild den Tod der DDR, und wie bereits beschrieben, hätte ich das Bild gespiegelt und hätte es "der kleine Saurier goes West" genannt
    Meine Interpretation zum Bild.
    .
    Das Bild, gesehen vom bildtechnischen Aufwand gefällt mir in keiner Weise, und ich sehe es leider nicht als etwas Besonderes an. Ein Schnappschuss eben, nicht mehr und nichts weniger, und mal sehen was die AGORA-Teilnehmer dazu sagen ...
    Mein Statement zum Bild zu diesem wahren und symbolhaften Bild, wenn es dann gespiegelt (gekontert) wäre.
    Gruß
    Mr. Brighter
  • Clara Hase 26. November 2016, 12:53

    die Kombination von Natur mit Technik ist heutzutage sowas von gegenwärtig, dass man sich eigentlich nur mit Grausen abwenden kann mit der Kamera.

    Der Trabant, war für das östliche Deutschland das begehrte Objekt, es als Saurier anzusehen, ist also nicht so falsch (Trabbi auch - für Jedermann)

    Das dieses abgestellte Auto nun den Saurier umgefahren haben könnte kommt mir überhauupt nicht in den Sinn.
    Das ist ein lustiger Zufall (Saurier haben ausgedient) und ich finde der Fotograf hat mit dem Titel das ausgedrückt, was das Auto einmal an Bedeutung hatte - wie die Saurier ja auch , über deren Leben wir weitaus weniger wissen und nur über deren grösse staunen, aber über die Technik Maße und Daten abrufen können.

    Wie die Mulschecken zustande kommen, die nur durch den Hinweis betrachtet wurden? Objektivabschattung - Krümmung? Kenne mich damit nicht so aus.

    Das der Kopf des Sauriers leichte Unschärfe aufweist ist sicher der Blende geschuldet - aber alles in Allem hat das Bild zusammen mit dem Titel doch eine Wirkung und man denkt darüber nach. Für die Tonne ist es absolut nicht - welches foto hat nicht seine Schwäche?

    Ob da nun viele Menschen herumgingen oder welcher Park das war, welche Strapazen man dafür auf sich nehmen musste ist bei so einem StillstandBild eigentlich ohne Bedeutung für die Allgemeinheit - das ist das eigene Erleben und da auch wichtig. Aber nicht für den Ausdruck des Bildes.
  • elstp 25. November 2016, 21:53

    Der kleine Trabi steht da hinten so ein kleines bisschen schuldbewusst; fast so, als habe er den Riesen zum Kippen gebracht.

    Mich stoert die technische Qualitaet der Fotografie ueberhaupt nicht, beide Motive spornen in dieser Konstellation die Fantasie an. Mich irritiert allerdings der Schaden, den der Dino am Genick genommen hat. Das kann der kleine Trabi alleine nicht gewesen sein..... Folglich wird die Echse wohl auch schon bei anderer Gelegenheit in Raufereien verwickelt gewesen sein.
  • Jürgen W2 25. November 2016, 21:22

    Zum Technischen: wie Wolfgang Zeiselmair. Wenn man eine 5D (egal ob MkI, MkII oder MkIII) und eine 1.4er Festbrennweite hat, gibt es eigentlich keine Entschuldigung, wenn das Bild technisch nicht gut ist. Denn heutzutage kann ja jede Kompakte ab 200 EUR diesen Job prima erledigen.

    Zur Bildidee und Komposition: ich finde die Assoziation Trabi = Saurier nicht so zwingend, und dass das hier ein Saurier ist, habe ich zuerst kaum wahrgenommen. Ganz kurz hielt ich den Saurier für ein umgekipptes Denkmal, den unscharfen Kopf für einen Fuß.

    Ich finde es immer sehr schwierig, konkrete Inhalte und Botschaften mittels eines Fotos zu vermitteln. Wenn die Inhalte zu simpel sind, wird es meist ein Klischeebild. Sind die Inhalte komplex oder kompliziert, verstehen es viele Betrachter nicht. Deshalb konzentriere ich mich beim Fotografieren meist auf das Formale: die Farben und Formen, das Licht und die Schatten, und überlasse den Betrachtern die Deutung. Formal finde ich dieses Bild nicht besonders gelungen, aber auch nicht wirklich "schlecht". Immerhin ist die hellste und schärfste Stelle das Auto, und der (weitgehend) dunkle Hintergrund rahmt das Bild ein wenig. Den Raum hast du optimal ausgenutzt, mit dem Kopf links unten und dem Auto rechts oben. So ähnlich hätte ich das vermutlich auch gemacht.
  • Wolfgang Zeiselmair 25. November 2016, 20:20

    Das verstehe ich jetzt nicht, mit der 5d und ´ner 35mm Brennweite bekommt man bei geschlossener Blende alles von 1m bis ins Unendliche scharf. Hier mit der Hyperfokalen arbeiten und nicht der Automatik vertrauen. Also am Equipment liegt es nicht. Muss auch nicht immer alles in der Schärfe liegen, da lässt sich schön mit spielen, aber dann sollte es gewollt aussehen. Hier wirkt es verunglückt und wie der Fotograf selber sagt matschig. Ich weigere mich auch zu sagen: Ui, technisch nicht sauber also Kunst.
    Servus
    Wolfgang
  • open-shut 25. November 2016, 20:19

    Ob bereits vom Fotografen erkannte Bildeigenschaften (hier: -schwächen) stören, kann nur er für sich beurteilen. "Störung" wird immer subjektiv empfunden. Mit einer größeren Blende hätte man mehr Schärfentiefe erreicht. Tipp gegen Vignettierung, wenn sie sich nicht anders vermeiden lässt: mit einem größeren Bildausschnitt fotografieren und später schneiden - dann ist sie weg. Digital fotografieren heißt auch, die Möglichkeiten der Nachbearbeitung nutzen.