Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

K.-H.Schulz


Pro Mitglied, Göppingen

Santiago de Chile 2 -Motiv vom Weltenbummler - Jan 2014

Trotz der langen Geschichte befinden sich nur wenige historische Bauten aus der spanischen Kolonialzeit in der Stadt, da Santiago – wie der Rest des Landes – regelmäßig von Erdbeben heimgesucht wurde. Zu den Gebäuden aus dieser Zeit zählen unter anderem die Casa Colorada (1769), die Iglesia San Francisco (1586) und die Posada del Corregidor (1750).
Ein anderer Grund, dass es an alten Gebäuden aus dieser Zeit mangelt, ist der Neureichtum Chiles. Zur Zeit der spanischen Kolonie hatte die Stadt wirtschaftlich nur eine geringe Bedeutung, der Aufschwung kam erst nach der Unabhängigkeit. Viele Gebäude wurden hauptsächlich im neoklassizistischen Stil errichtet.
Die Catedral Metropolitana de Santiago am zentralen Platz (Plaza de Armas), 1745 nach Plänen von Joaquim Toesca erbaut, zählt ebenso zu den Sehenswürdigkeiten, wie La Moneda, der klassizistische Präsidentenpalast, der bis 1981 noch die Einschüsse zeigte, die General Pinochets Truppen beim Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Salvador Allende 1973 hinterlassen hatten. Das ursprüngliche Gebäude entstand zwischen 1784 und 1805 nach Plänen des Architekten Joaquín Toesca. Seit 1846 ist der Präsidentenpalast Sitz der Regierung des Landes
Weitere Gebäude am Plaza de Armas sind die 1882 fertiggestellte pastellfarbene Hauptpost (Correo Central) und der zwischen 1804 und 1807 erbaute Palacio de la Real Audiencia, in dem am 18. September 1810 – heute Datum des Nationalfeiertages – die erste Regierung des Landes tagte. Der Palast beherbergt das Historische Museum mit rund 12.000 Ausstellungsstücken. Im Südosten des Platzes steht die 1893 erbaute blaue Eisenkonstruktion des Edwards-Kaufhauses (Edificio Comercial Edwards) und der 1769 fertiggestellte Kolonialbau der „Casa Colorada“, Sitz des historischen Stadtmuseums
Nahe befindet sich das Stadttheater (Teatro Municipal). Das 1906 durch ein Erdbeben zerstörte Gebäude wurde 1857 nach Plänen des französischen Architekten Brunet des Baines errichtet. Nicht weit vom Theater die „Mansión Subercaseaux“ (heute Sitz der Banco Edwards) und die Nationalbibliothek (eine der größten Bibliotheken Südamerikas). In Gegenrichtung gruppieren sich der frühere Nationalkongress, der Justizpalast und das Königliche Zollhaus (Palacio Real Casa de Aduana) mit dem Museum für Präkolumbische Kunst.

Kommentare 20