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Was ist neu?

Ulrich Schlaugk


World Mitglied, aus der Diepholzer Moorniederung

Säulenflechte mit stiftförmigen Verzweigungen

Die Art dieser Cladonie konnte ich nicht bestimmen.
Eigenartig sind die stiftförmigen Fortsätze/Verzweigungen.
Sie treffen z. B. am ehesten auf Cladonia scabriuscula zu.
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Stack aus 21 Bildern
Panasonic LUMIX DMC-G2
MAKRO-ELMARIT 2,8/45mm
Blende: f 11,0
ISO-Wert: 100
Belichtungszeit: 1/6,0 s
EV -0,33 EV

Kommentare 5

  • Maria J. 9. Januar 2012, 12:58

    Wie ein kleiner Torbogen in einem Zaubergarten!
    Wunderschön ist das!!
    LG Maria
  • Patrik Brunner 3. April 2011, 12:09

    Farblich ist auch diese Aufnahme wieder angenehm 'frisch' und intensiv ohne aber aufdringlich zu wirken. Bei der letzten Aufnahme hat sich die Vordergrundflechte nochmals intensiver vom Hintergrund abgehoben, denke aber es ist auch hier noch mehr als ok... dachte zuerst oben sei's ein wenig knapp, denke aber auch das stimmt, wenn man die Flechte als ganzes betrachtet, in seiner ganzen Ausdehnung....
    Also zusammengefasst heisst das: jawohl, gefällt mir gut... ;-)
    Die Anmerkung von Ulrich K. ist hochinteressant und regt zum nachdenken und schmunzeln an... ;-)
    Gruss Patrik
  • Marianne Schön 3. April 2011, 10:33

    Eine wundervolle Aufnahme Ulrich Sch. und von Ulrich K. noch eine
    sehr interessante und lehrreiche Erklärung dazu, da machen einem
    die Betrachtungen noch mehr Freude...bei mir ist das jedenfalls so.
    NSG Marianne
  • Ulrich Schlaugk 3. April 2011, 8:22

    @Ulrich,
    ich will mich bedanken für Deine Anmerkung mit ihren hochinteressanten Erläuterungen und Betrachtungen.
    Es ist ein besonderer Genuß, sie zu lesen.
    Freundliche Sonntagsgrüße
    Ulrich
  • Ulrich Kirschbaum 3. April 2011, 6:25

    Zur Art sage ich lieber nichts (nach Bildern ist eine Bestimmung oft unmöglich), finde aber, dass man hier etwas anderes gut erkennen kann: Selbst solche (scheinbar) primitiven Organismen, wie die Flechten, haben schon Sinnesorgane, um oben und unten zu erkennen. Nachdem das Podetium umgeknickt war, erkannte es dieses Malheur und bildete seitliche Auswüchse aus - und zwar alle nach oben (also hin zu mehr Licht) ausgerichtet. Das ist insofern bemerkenswert, als der Aufbau des Lagers dem Pilzpartner obliegt, an Licht aber vor allem die Alge interessiert ist (weil nur sie - die lichtabhängige - Photosynthese betreibt). Folglich muss sie also dem Pilz mitteilen: "Du wächst in die für mich falsche Richtung ... bitte ändern". Daraus kann man wiederum schließen, dass es eine funktionierende Kommunikation zwischen beiden geben muss. Wenn man bedenkt, wie schleppend und von Missverständnissen geprägt manchmal die Kommunikation zwischen zwei Organismen selbst der gleichen Art (z.B. Ehepartnern) verläuft, so ist das - finde ich - eine erstaunliche Leistung.
    Die Bildqualität lässt aus meiner Sicht nichts zu wünschen übrig.
    mfg Ulrich