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Was ist neu?

Manfred Lang


World Mitglied, Wien

RV98 - Vergleichsfotos - Serie - Nr. 3

Ich möchte nun eine kleine Serie von Vergleichsbildern bringen (habe schon früher hier in der FC, 2005, ähnliche Versuche unternommen), die ich in der Tundra zwischen Ifjord und Rustefjelba gemacht habe!

Das besondere daran ist, dass ich 2007 doch noch die gleichen Landschafts-Stellen, nach gründlichem Forschen in der Erinnerung, wieder gefunden habe, die ich in meiner Jugend, bei meiner Reise vor 37 Jahren (1970) schon fotografiert habe!

1970 fuhren wir mit unserem alten Käfer allerdings in der Nacht, d.h., die Fotos entstanden damals zwischen Mitternacht und 3 Uhr in der Früh bei bewölktem Himmel. Außerdem war es Juli, was man an dem grüneren Wuchs der Pflanzen erkennen kann!

Ich hoffe, es macht euch auch Spaß, die Unvergänglichkeit der Natur, wenn sie durch Menschenhand nicht "behandelt" wird, durch einen Sprung über knapp 4 Jahrzehnte zu beobachten!


* * * Der 19. Tag unserer Reise führte uns von Hammerfest nach Skaidi, weiter auf der E6 bis Lakselv und weiter auf dem RV98 über Ifjord, Rustefjelbma nach Tana bru!

Da unser Hotel von 2005 bereits ausgebucht war (Seminar), fuhren wir ca. 35 km Richtung Süden weiter auf der E6 bis Storfossen an der finnischen Grenze!

Auf dem dortigen Campingplatz waren wir wieder die einzigen Gäste!

Diesmal blieben wir vier Nächte, um in so genannten „Sternfahrten“ die nördöstlichste Landschaft Norwegens und deren Orte am nördl. Eismeer anzusteuern!

Anfangs ist der RV98 recht komfortabel ausgebaut, ab Ifjord wurde allerdings die alte Sandstraße, die wir bereits 1969 mit meinem alten VW-Käfer befuhren, nur mit Asphalt überzogen, wobei dieser schon recht brüchig ist!
Das ewige Auf und Ab der alten Straßentrassierung und die engeren Kurven waren allerdings wesentlich interessanter zu befahren als die moderneren Straßenabschnitte vorher!

Am frühen Nachmittag und nach 377 km Fahrt waren wir bereits in Storfossen!

Nun machten wir vom späten Nachmittag bis gegen 23 Uhr noch einen Ausflug (die Nacht ist ja weiterhin hell genug) nach Vadsø und Vardø entlang des Varangerfjordes!
Auch die 40 km lange, einspurige Straße nördlich von Vardø entlang des Eismeeres nach Hamningberg (unbewohnt) genehmigten wir uns noch und kamen nach weiteren 425 km vor Mitternacht zu unserer Campinghütte in Storfossen zurück!

Hammerfest – Storfossen: 377 km ~ ~ Storfossen – Vadsø – Vardø – Hamningberg und retour: 425 km ~ ~ ~
Gesamtkilometer an diesem Tag: 802 km

Gesamtkilometer seit Wien: 8.515 km * * *

- 17. Juni 2007 -

RV98 - Vergleichsfotos - Serie - Nr. 2
RV98 - Vergleichsfotos - Serie - Nr. 2
Manfred Lang


Kommentare 6

  • Manfred Lang 10. Juni 2008, 20:58

    @ David
    Nette Frage !
    Du hast insofern recht, dass ich ein relativ genaues und vor allem abrufbares "fotografisches" Gedächtnis habe! Das hilft mir allerdings nur dort, wo ich schon einmal war, wie hier, "überspitzt gezeigt", auf diesem Foto, und auch in der gesamten Region Norwegens brauche ich es nicht wirklich, weil ich doch die Landkarte ziemlich genau im Kopf habe. Es ist aber hilfreich, die kommenden Kilometer und vor allem die prognostizierte Zeit (siehe mein Foto davon an anderer Stelle und meinen Kommentar dazu) ablesen zu können, ohne ständig selbst nachrechnen zu müssen!
    Außerdem ist es in einer neuen Stadt, auch wenn ich mit grob auskenne, doch recht hilfreich, die kleinen Richtungsdetails, vor allem bei sich überschneidenden Fahrbahnkreuzungen und -über, - unterführungen, die mit den normalen Himmesrichtungen heutzutage nicht mehr übereinstimmen, angesagt zu bekommen! Und, auch wenn man sich einmal verfährt, rechnet das Navi ja sofort in sekundenschnelle die neue Route aus, die ab nun zu fahren wäre, um doch noch das angepeilte Ziel zu erreichen! :-)
    Herzliche Grüße
    Manfred
  • Manfred Lang 6. Mai 2008, 13:55

    @ Ralf
    Die Aufschüttungen haben eine andere Bedeutung, soviel ich gelesen habe!
    Mag sein, dass hier die Überschwemmung schuld ist, aber sie legen alle neuen Straßen, vor allem im flachen Tundraland, relativ hoch auf Dämme, weil dadurch im Winter, die Schneeverwehungen angeblich nicht so hoch sind, weil durch den Damm die Luftströmungen von der Senke seitlich "aufwärts ziehen" und der Schnee drübergeblasen wird und sich erst wieder auf der anderen Seite senkt oder eben gleich von der Fahrbahn besser weggeblasen wird!
    Wie gesagt, nicht meine Vermutung, sondern habe ich irgendwo gelesen, wobei ich mich auch nicht dafür verbürgen kann, dass diese Aussage stimmt, aber sie scheint mir irgendwie logisch zu sein! :-)
    Herzliche Grüße
    Manfred
  • Ralf Bolte 6. Mai 2008, 9:21

    Im Grunde ist wegen der fehlenden Strommasten hier sogar noch mehr Natur vorhanden. Ok, die Senke wurde aufgeschüttet, wahrscheinlich war die Straße oft überspült?!
    vg Ralf
  • Manfred Lang 5. Mai 2008, 21:43

    @ Sue
    Human touch has gone! :-)
    Herzliche Grüße
    Manfred
  • Manfred Lang 4. Mai 2008, 21:13

    @ Ulfert
    Also ich würde sagen, sie haben die Straßensenke etwas aufgeschüttet und die Fahrbahn, abgesehen vom Asphalt, ein wenig verbreitert!
    Diese Stelle habe ich fast nicht gefunden, weil ich auf Wasser links und rechts einer Senke geachtet habe, der liegende Schnee mich aber getäuscht hat, da das Gewässer dadurch nicht zu sehen war und ich erst nachträglich draufkam, dass darunter die Wasserstelle liegt. :-)
    Herzliche Grüße
    Manfred
  • Ulfert k 4. Mai 2008, 20:36

    Schön in 2007 liegt noch Schnee.Auch hier hat sich nichts verändert.Da sieht man das der Mensch nur ändert ,die Natur selbst nicht.
    lg
    ulfert k