Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

Bernd Hohnstock


Complete Mitglied, Viersen / NRW

Russisch-Orthodoxe Kirche im Karolinenviertel Hamburg

Russisch-Orthodoxe Kirche im Karolinenviertel

Aus der ehemaligen "Gnadenkirche" zwischen Messehallen und dem Heiligengeistfeld ist eine Begegnungsstätte für Osteuropäer geworden. Das Gotteshaus wartet mit wertvollen Gemälden, Skulpturen und Reliefs auf.
1906 wurde der Grundstein für die damals evangelische „Gnadenkirche“ gelegt. 2007 erfolgte die Umweihung zur Russisch-Orthodoxen Kirche der Gemeinde des Heiligen Johannes von Kronstadt.
(Bild: Fredrik Matthaei)

Die Russisch-Orthodoxe Kirche der Gemeinde des Heiligen Johannes von Kronstadt ist ein sehenswertes Schmuckstück. Das prunkvolle Gebäude mit vielen wertvollen Gemälden, Skulpturen und Reliefs wurde nach Entwürfen von Fernando Lorenzen 1907 gebaut.
Nach aufwendiger Renovierung locken einmalige Fresken die Besucher. Die Ikonostase der Russisch-Orthodoxen Kirche war ein gewagtes Projekt der besten Moskauer Ikonenmaler. Auf Stein entstanden Malereien, die in dieser Art einmalig in Europa sind. Enthalten sind auch Ikonen von drei Deutschen, welche die Russisch-Orthodoxe Kirche heilig sprach.

Ein protestantisches Gotteshaus wandelt sich zur Russisch-Orthodoxen Kirche
Fast hundert Jahre war das Gotteshaus als evangelische Kirche für das nördliche St. Pauli geweiht und trug den Namen „Gnadenkirche“, damit wurde zur Zeit des Baues der Kirche bewusst auf ihren Standort zwischen dem nahen Gefängnis und den Gerichten angespielt.

Die geräumige Kirche hat eine für westliche Bauweise einzigartige Architektur. Ihr Grundriss ist ein gleichschenkliges Kreuz. Durch ihre runden Formen sowie romanische und gotische Elemente erinnert sie an byzantinische Kirchen.

Seit den 60er-Jahren nahm die Zahl der Kirchgänger in die Gnadenkirche ab. Neue Nutzungsmöglichkeiten des Gebäudes wurden diskutiert und die Gnadenkirche machte sich einen Namen als „Kunstkirche“. Als sich jedoch hohe Renovierungskosten am Gebäude ankündigten, überstieg das schließlich die Finanzkraft der Gemeinde.

Als ein Zeichen der Ökumene und zum Erhalt als Gotteshaus übergab man das Gebäude 2004 in einem Dankgottesdienst der jüngsten Russisch-Orthodoxen Gemeinde in Hamburg, der Gemeinde des Heiligen Johannes von Kronstadt.

An und im Gebäude wurden etliche Veränderungen vorgenommen, um das Erscheinungsbild dem orthodoxer Kirchen anzupassen. Fünf Zwiebeltürmchen und orthodoxe Kreuze krönen heute das Gebäude.

Quelle : http://www.hamburg.de

Kommentare 0