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Rundgang in Kemena´s Museumsmühle  # 1

Rundgang in Kemena´s Museumsmühle # 1

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Gerhard Stühmeyer


World Mitglied, Löhne

Rundgang in Kemena´s Museumsmühle # 1

Ich hatte im Juli und August 2008 die Möglichkeit an mehreren Tagen in der Museumsmühle der Familie Kemena in Löhne (OWL) zu fotografieren.
So sind die nachfolgenden Aufnahmen entstanden, die ich hier zu einer Dokumentation zusammen gefügt habe.

Der Fotograf möchte sich noch auf diesem Wege bei dem Ehepaar Gerda und Karl Kemena
herzlich für die Führung und Betreuung an den Tagen der Fotoarbeiten auf dem Gelände
der Mühle und der angeschlossenen anderen Räumlichkeiten bedanken


Nun noch einige Bemerkungen zur Geschichte dieser Mühle:

Die Besiedlung dieser Stätte geht auf das Jahr 1655 zurück.

Während einige Generationen nur von der Landwirtschaft lebten, hat man 1893
begonnen, einen Stauteich mit Wasserrad anzulegen, um damit die Mühle und
mit Hilfe eines Gestänges den Dreschkasten auf der Deele anzutreiben.

Im Jahr 1929 erfolgte der Einbau einer 11 PS Wasserturbine, die bei den noch viel
strengeren Wintern ein Einfrieren verhinderten.

Seit 1963 liegt die Turbine still, vorhanden ist alles, aber nicht funktionsfähig.

Die Mühle selbst besteht aus dem Hauptgebäude, Motorenhaus und einer 65 to Siloanlage.

Von 1929 bis 1963 wurde die Mühle auf elektrischen Antrieb umgestellt.

Mühlen- und Siloeinrichtung sind komplett erhalten und betriebsbereit.
im früheren Motorraum liegt jetzt ein 20 PS Schorsch Elektromotor,
und ein 3 to schweres Schwungrad vom ehemaligen Sauggasmotor ist noch zu sehen.

Die Kemenas Mühle hat verschiedene Epochen erlebt. Bis zum Einsatz elektrischen
Stromes auf den kleinen landwirtschaftlichen Stätten wurde Lohnschroterei betrieben,
dann Lohn- und Umtauschmüllerei, und zuletzt Handelsmüllerei mit Futter- und
Düngemittelhandel.

Als Besonderheit gelten die noch vorhandenen 3 Transmissionen, Mahl- und Schrot-
Gangsgetriebe im Keller, sowie 1 Sackaufzug am Mühlengebäude.

Aus Gesundheitsgründen wurde die Mühle im Jahre 1991 stillgelegt.

Es sei noch zu erwähnen, dass das Vorhandene an Gebäuden und Einrichtungen mit
bescheidenen Mitteln, ohne öffentliche Zuwendungen, und durch harte Arbeit
dreier Generationen geschaffen ist.

In 2009 sind 3 Besuchertage vorgesehen:

Pfingsmontag den 01.Juni. 11 - 18 Uhr.
Mit Gottesdienst aller drei Gohfelder Gemeinden.

Am Sonntag 26.Juli . von 14 - 18 Uhr.

Am Sonntag 20. September von 14 - 18 Uhr.

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