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Was ist neu?

Horst Schulmayer


Pro Mitglied, Region Stuttgart

Römer, Frankfurt a. M.

Der Römer ist seit dem 15. Jahrhundert das Rathaus der Stadt Frankfurt am Main und mit seiner charakteristischen Treppengiebelfassade eines ihrer Wahrzeichen. Das mittlere der ursprünglich drei eigenständigen Gebäude am Römerberg ist das eigentliche Haus zum Römer. Unter „Römer“ wird schon seit Jahrhunderten der gesamte Rathauskomplex verstanden. Warum das zentrale Gebäude „Römer“ heißt, ist unbekannt; es existieren verschiedene, sich widersprechende Deutungen.[1]

Als die Verwaltung der Stadt im 14. Jahrhundert ein neues Domizil brauchte, kaufte der Rat am 11. März 1405 die beiden repräsentativen Bürgerhäuser mit den Namen Römer und Goldener Schwan und machte sie zum Amtssitz mitten im Zentrum der damaligen Stadt. Neben dem Kaiserdom St. Bartholomäus zählten sie als Ort der meisten Wahlen zum römisch-deutschen König bzw. Königswahlen und -krönungen und damit zu den bedeutendsten Gebäuden in der Geschichte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.

Über fast fünf Jahrhunderte dehnte sich der Rathauskomplex durch Zukäufe von den ursprünglich zwei auf schließlich elf baulich miteinander verbundene Bürgerhäuser aus, die nach und nach zu Diensträumen umgenutzt wurden. Erst Ende des 19. Jahrhunderts kam es nach Entwürfen von Max Meckel, Franz von Hoven und Ludwig Neher zu einem großangelegten Neubau, der das Äußere der Anlage bis heute prägt.

Im Inneren finden sich heute Reste historistischer, jedoch überwiegend schlichte Raumprogramme der Nachkriegszeit, nachdem fast alle Gebäude bei Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg ausbrannten. Vier der heute noch elf als eigenständig abzugrenzenden Teilbauten sind zudem auch äußerliche Neuschöpfungen aus den frühen 1950er Jahren in der Nachfolge vollständig zerstörter Fachwerkbauten.

http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6mer_(Frankfurt_am_Main)




Im Mittelpunkt
Im Mittelpunkt
Horst Schulmayer





Treppenhaus
Treppenhaus
Horst Schulmayer

Kommentare 19

  • Hartmut Wulf 20. Oktober 2013, 12:24

    Eine wunderbare SW-Arbeit.
    LG
    Hartmut
  • magic-colors 9. April 2013, 15:24

    Eine fantastische Perspektive ist das. Auch in s/w ein Hingucker. lg aNette
  • Georges Vermeulen 9. April 2013, 11:31

    Sehr schön der Durchblick.!
    Gr Georges
  • heide09 9. April 2013, 1:05

    Sehr informativ auch die Aufnahme! :-)
    Gruß Ania
  • Günter Eich 8. April 2013, 21:45

    Die Szene hast du prima eingefangen. Macht neugierig darauf, sich den Römer auch mal anzuschauen.
    Gruß Günter
  • Theophanu 8. April 2013, 21:30

    der rundbogen bietet eine stilvolle einrahmung des motivs. schwarzweiß scheint mir ein gute wahl. es paßt irgendwie zu old-fashion.
    lg uta
  • emen49 8. April 2013, 19:52

    Eine interessanter Durchblick!!!!! Gefällt mir gut in s/w!!!!!
    VG Marianne
  • Christian Dolle 7. April 2013, 23:42

    Der Blickwinkel gefällt mir sehr. Allerdings hätte ich unten geschnitten. Oder hat es einen Grund, dass du die Bank mit drauf haben wolltest?
  • deha 7. April 2013, 19:15

    ein historisch sehenswertes Gebäude schön eingerahmt. S/W unterstützt die kontrastreichen Details der Gebäude. VG, Detlef
  • J.Kater 7. April 2013, 17:02

    Klasse die Ansicht!
  • MIKE 600 7. April 2013, 16:58

    Sehr schön, der Blick durch den Torbogen auf das Fachwerkgebäude kommt wirklich gut.
    Trotz relativ hellem Himmel sind die Kontraste der Gebäude einmalig.....Perfekt!
    LG Mike
  • troedeljahn 7. April 2013, 14:58

    Tolle Aufnahme wieder. Klasse Komposition. In s/w eine gute Umsetzung.

    Durch die beiden Objekte vorne bekommt das Foto richtig Tiefe.

    VG Wolfgang
  • Wolfgang Zeiselmair 7. April 2013, 14:15

    Mal ne andere Sicht! Da kommt Frankfurt richtig anheimelnd herüber.
    Servus
    Wolfgang
  • Gerd Ka. 7. April 2013, 14:14

    Toller Blick durch die Rundung auf die alten Häuser! Nur das Fahrrad links stört ein klein wenig.
    Viele Grüße,
    Gerd
  • Eckhard Meineke 7. April 2013, 12:47

    "
    Also, wieso heißt der Römer denn nun Römer?
    Es hat sicher mit der Messe zu tun, die im Mittelalter auf dem Römerberg abgehalten wurde. Italienische Kaufleute stellten im Erdgeschoß ihre Waren aus und wohnten im oberen Stockwerk. „Rom“ war das Synonym für ganz Italien. Wer im Mittelalter an Italien dachte, dachte unwillkürlich an Rom, denn schließlich sitzt der Papst in Rom. Und sein Palast ist der Lateran. Das linke Haus neben dem „Römer“ hieß früher auf frankfurterisch - „Laderam“!

    Und das ist wirklich die Erklärung?
    Es könnte auch sein, dass der Besitzer des Hauses aus Italien stammte oder Handelskontakte über die Alpen unterhielt. Oder eine Pilgerreise nach Rom gemacht hat. Es gibt hundert Möglichkeiten. Endgültig wird man das nie klären können. Aber zu 99,9 Prozent sind’s die italienischen Kaufleute und eben nicht die Familie, die so hieß. „Laderam“ ist dabei ein wichtiger Hinweis."

    http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=3828&_ffmpar[_id_inhalt]=40730
  • Linnemedia Fotos 7. April 2013, 12:46

    TOLLES ! S W Foto
    G v Dieter
  • Anne Rudolph 7. April 2013, 12:32

    in sw richtig gut. Der Römer bietet Motive ohne Ende
    lg anne
  • enner aus de palz 7. April 2013, 11:17

    Klasse mit dem Durchblick, dort wollte ich auch noch Nachtaufnahmen machen, aber der Regen hatte es verhindert, werde ich nachholen. Sehr gute Info.
    VG Rainer
  • Bernhard Kuhlmann 7. April 2013, 11:11

    Horst, das ist genau meine Welt !
    Hier könnte auch ich mich austoben !!
    Herrlich dieser schöne Durchblick .
    Gruß Bernd