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Foto-Graf ICH


Free Mitglied, Berlin, Prenzlauer Berg

regardez moi

soundtrack: simple minds - alive and kickin'

"ich spürte millionen verlassener seiten, herrenloser welten und seelen um mich herum,
die in einem ozean der dunkelheit untergingen, während die außerhalb dieser mauern
pulsierende welt tag für tag mehr die erinnerung verlor, ohne es zu merken,
und sich um so schlauer fühlte, je mehr sie vergaß."
(carlos ruiz zafón: der schatten des windes)

das ist ein buch! amüsant und in einer wunderbaren sprache.
ein buch für verhinderte poeten und barcelona-liebhaber.



Kommentare 33

  • Hans-Dieter Illing 1. August 2006, 17:33

    @ Foto-Graf ICH
    Oh wie wahr, wie wahr ... :-)
  • Foto-Graf ICH 27. Juli 2006, 10:58

    hans-dieter: die wahrheit ist für die lügner. die weisheit ist für die dummen. und die moral ist für die sünder. ;-))
  • Hans-Dieter Illing 26. Juli 2006, 20:52

    Foto-Graf ICH: :-) Na gut. Dann ist Kampfmoral keine Moral. Moral ist eh ein menschlicher Kunstbegriff, bei dem es darauf ankommt, wie man ihn definiert. Und Moral dient i.d.R. auch der Vereinfachung bzw. Disziplinierung menschlichen Handelns.
  • Foto-Graf ICH 26. Juli 2006, 7:32

    hans-dieter: es ist für mich ein unterschied, ob jemand etwas tut oder nicht tut, weil er angst vor sanktionierung hat oder ob er aus persönlicher überzeugung heraus handelt. ersteres ist kein moralisches handeln. "kampfmoral" ist keine moral.
  • Hans-Dieter Illing 26. Juli 2006, 1:36

    Na ich denke das meiste übernimmt man automatisch, ohne darüber nachzudenken. Man setzt sich doch nur mit dem auseinander, was irgendwann mal als problematisch erlebt wird. Ich erlebe es jedenfalls sehr oft, dass Kinder wie ihre Eltern werden, und auch ähnliche moralische oder ethische Vorstellungen haben, obwohl sie das meiste von ihren Eltern ablehnten. Ich erlebe das auch an mir, obwohl ich mich zeitlebens gegen vieles meiner Eltern gewehrt habe.
    Und moralische Vorschriften an die man sich hält gehören zur eigenen (gezeigten) Moral, egal ob man sie akzeptiert oder nicht. Ein Soldat, der lediglich aus Angst vor Dessertation in den Krieg zieht zeigt genauso 'Kampfmoral' und schießt auf seine Gegner wie einer, der aus voller Überzeugung einen Krieg zieht. Oder?
  • Foto-Graf ICH 25. Juli 2006, 22:40

    es ist keine automatische, sondern eine bewusste, freiwillige angelegenheit. was man nicht für sich als richtig akzeptiert, kann man zwar dennoch zur richtlinie seines handelns machen, aber das hat mit moral nichts zu tun.
  • Hans-Dieter Illing 25. Juli 2006, 21:54

    Ja, das meinte ich mit "lernen". Ist ein weiter Begriff. Man kann etwas annehmen oder ablehnen. In beiden Fällen wird man aber beeinflusst.
  • Foto-Graf ICH 25. Juli 2006, 21:11

    die bezugspersonen spielen eine große rolle. ich glaube, ich habe den großteil meiner moral in abgrenzung von meinen bezugspersonen angenommen.
  • Hans-Dieter Illing 25. Juli 2006, 21:03

    Foto-Graf ICH
    Für die Wissenschaftstheorie habe ich drei Jahre gebraucht, um sie zu verstehen. Die Vorlesungen und das Studium waren da schon längst vorbei, da wurde mir erst so manches klar.
    Du hast eine strenge Moral? Hätte ich jetzt nicht gedacht. Ich nicht, obwohl es mir als Beamter des gehobenen nicht technischen Dienstes eigentlich Dienstrang mäßig zustehen würde ;-)))
    Dass meine Moral von Deiner abhängt, glaube ich nicht. Aber dass sie u.U. beeinflussbar wäre, wenn wir uns näher darüber austauschen würden, könnte schon sein.
    Und Moral entsteht m.E. nicht einfach so, sondern man "übernimmt" sie von seinen Bezugspersonen.
  • Foto-Graf ICH 25. Juli 2006, 20:41

    hans-dieter: wissenschaftstheorie. das klingt aber beeindruckend. dass deine moral sich mit meiner deckt, glaube ich nicht. dann müsstest du schon eine sehr strenge moral haben. dass deine von meiner in irgendeiner weise abhängt, kann ich mir noch weniger vorstellen. ich bin davon überzeugt, dass man sich seine moral letztenendes selbst zulegt, weitgehend unabhängig davon, was andere einem aufzwingen wollen. das, was man nur tut, um konform zu bleiben, hat mit moral nichts zu tun.
  • Hans-Dieter Illing 25. Juli 2006, 20:23

    @ Foto-Graf ICH
    Kausale Zusammenhänge? In der Wissenschaftstheorie musste ich lernen, dass nur weil etwas gleichzeitig oder nacheinander auftritt es noch lange nicht kausal zusammenhängen muss. Und da ich Deine Moral nicht kenne, kann ich auch nicht beurteilen, inwieweit meine von Deiner abhängt. Ich vermute mal, eher nicht. Obwohl, so sicher kann man sich da nie sein ... ;-D
  • Foto-Graf ICH 25. Juli 2006, 20:18

    hans-dieter: gibt es etwa kausale zusammenhänge zwischen unseren moralen? ;-))
  • Hans-Dieter Illing 25. Juli 2006, 20:16

    @ Foto-Graf ICH
    Dann dann meine auch nicht ... !! ;-))))))
  • Foto-Graf ICH 25. Juli 2006, 20:15

    hans-dieter: meine nicht. ;-))
  • Hans-Dieter Illing 25. Juli 2006, 20:14

    @ Foto-Graf ICH
    Oh wie Recht Du wieder hast ... ! Aber ist Moral nicht immer zweifelhaft?