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Elisabeth Hoch


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Red Bull

Seit Landwirtschaft (und Milcherzeugung) im Haupterwerb bei uns nicht mehr möglich ist, sieht man wieder öfter gemischte Kuhherden mit Bullen. Ich bin immer wieder fasziniert, wie zärtlich die Tiere miteinander umgehen und wie friedlich sich auch die Bullen benehmen. Umso weniger kann ich für mich den Stierkampf gerechtfertigt finden. Die Stiere haben in den Kuhherden gar nichts zu melden und trotten immer nur als letzte hinterher, wenn die Leitkühe beschließen, den Standort zu wechseln. Die Kühe wiederum beschmusen ihren Bullen oft liebevoll, reiben die Flanken oder lassen sich gegenseitig die Gesichter belecken. Dieser Bulle hier scheint einer Fleischrasse anzugehören. Er tut mir immer etwas leid, wenn er seine vielen Fleischmassen durch die Gegend wuchten muss. Die Beine kommen mir dazu eigentlich viel zu dünn vor.



Kommentare 29

  • Rheinhilde Schusterwörth 23. Januar 2009, 7:57

    Hallo Elisabeth,
    das mit den Zuchtformen ist wohl wie bei den viel zu schweren Hunden – ein menschengemachtes Drama. So oder so ist Dir mit „Red Bull“ aber ein sehr schönes und vor allem gut beleuchtetes Rinderportrait gelungen – sehr sympathisch der Kerl. Deine weitere Beschreibung erinnert mich an einen Naturfilm vor Jahren Im Fernsehen. Dort wurde beeindruckend eine gemischte und weitestgehend „wild“ lebende Rinderherde und deren Sozialleben gezeigt – glaube, es war auch in BW: Nach diesem Film fiel es mir nochmal schwerer zu akzeptieren, wie vielen Menschen die übliche Rinderhaltung und anschließend deren Verwertung völlig gleichgültig ist – Hauptsache billig.
    Gruß
    Rheinhilde
  • Christiane Pinnekamp 1. September 2005, 14:31

    ...wenn sie nur alle _so_ leben dürften...eine Augenweide für jeden Tierliebhaber ist dieses stimmungsvolle und farblich so harmonische Bild von diesem herrlichen Kraftprotz.

    LG, Christiane
  • BB-Fotodesign.de 3. Juli 2005, 21:54

    supi, der bulle gefällt mir, so wie er in der natur steht.
    ein schönes sonnenlicht strahlt da auch von der seite.
    lg bianca
  • R i X o R 8. Juni 2005, 21:33

    Ein tolles Foto ... schönes Tier ... super Lichtverhältnisse ... einfach gelungen ...
    LG
  • Walter F. 2. Juni 2005, 22:44

    mensch ist der toll , das licht ein traum.
    glückwunsch zu diesem klasse bild

    vg walter
  • Elisabeth Hoch 30. Mai 2005, 11:59

    @alle: danke für die netten Infos und Anmerkungen
    @Juliane: Wusste ich gar nicht, finde ich aber sehr interessant. Der Bulle vor den Bergen erinnerte mich bei der Aufnahme spontan an die Werbeschilder bei spanischen Autobahnen.
    @Susanne: Obwohl es Hoferben gibt, müssen hier alle Zusatz-Vollerwerbsberufen nachgehen und die Landwirtschaft nach Feierabend und an den Wochenenden betreiben. Das neue Zusatzstandbein ist der Tourismus. Das Arbeitspensum für die Leute ist enorm. Die administrativen EU-Vorschriften dazu immer zahlreicher und arbeitsintensiver, unvernünftiges Freizeit-Verhalten von Außenstehenden (die ungeliebte Stadt drückt gegen den Willen der Landeigentümer offensive Bebauung und Ansiedelungspolitik durch), die landwirtschaftliche Kulturen nicht respektieren, kommt dazu.
    @Marion: Finde es auch schön für die Tiere, so leben zu dürfen. Der Bulle füher war angebunden, hatte Nasenring und wurde mit Führstange aus dem Stall geholt. In dieser Hinsicht ist die neue Entwicklung sehr positiv für die Tiere.

    Hier sind eigentlich rotbunte, leichte und trittfeste Lokalrassen (Vorderwälder, Hinterwälder) beheimatet. Weil man aber nicht mehr ständig melken kann/will, kreuzt man jetzt andere Rassen per Bulle ein (Brahmanen, diese roten, weiße französische je nach Bauer und Vorliebe). Die Lokalrassen sind ja auch nicht mehr per Gesetz geschützt. Zuvor gab es den für seine Rasse gekörten Gemeindebullen, den man mit seiner Kuh aufsuchen musste. Jetzt ist jeder Bulle erlaubt. Gemeinsam ist allen aber eine große Sanftmut. Das ist nötig, wenn sich Leute nicht an Absperrungen halten oder öfter auch mal trotz Beschilderung Weiden betreten und offen lassen.
  • Marion Klinger 29. Mai 2005, 19:42

    Bei dem Titel musste ich erstmal lachen. Passt hervorragend, die Getränkeindustrie fände es allerdings wohl nicht so werbewirksam. ;-)
    Eine schöne Aufnahme mit der blühenden Wiese vor dem Laubgestrüpp. Seine Beine sehen im Verhältnis zum Körper wirklich wie Streichhölzer aus. Trotzdem kann er wohl froh sein, damit auf einer Weide stehen zu dürfen. Ich freue mich auch immer, wenn ich komplette Familienverbände sehe.
    Herzliche Grüße ~~~ Marion ~~~
  • Chr. Müller 28. Mai 2005, 10:31

    Durch das schöne Licht wird er ja schon fast zum "Yellow Bull"
    lieben gruß
    chris
  • Patsy Schnoor 28. Mai 2005, 5:16

    Klasse!
    Imposantes Tier - toll eingefangen!
    VG Patricia
  • KONNIs digitale Fotokiste 28. Mai 2005, 1:30

    Das ist ja wirklich ein Berg von Fleisch. WOW
    Schaut sehr friedlich drein. Erwartet man so von einem Bullen ja immer nicht *grins
    m.E. fehlt ein wenig Schärfe auf den Augen :-) ansonsten hast du ihn schön portraitiert!

    die Kühe hier gefallen mir besonders gut :-)
    grüßle Kornelia
  • kaito u. irma k. 27. Mai 2005, 19:38

    sehr schön dokumentiert!
    bezeichnet man dies nicht als qualzucht - wie z.b. die kühe mit diesen rieseneutern?
    es wird zeit umzukehren und diesem wahnsinn ein ende zu bereiten!
    lg - irma
  • Evy Kasper 27. Mai 2005, 18:15

    Der Bulle sieht wirkich sehr lieb und friedlich aus.
    Eine tolle Serie, wo mir jedes Bild aussergewöhnlich gut gefällt. Vorallem das erste, das stimmt alles.
    lge Evy
  • Clarissa G. 27. Mai 2005, 15:05

    Das schöne Licht und die leuchtenden Blumen schmeicheln dem Bullen. Du hast ihn ganz toll festgehalten. Er ist ja ein Riese und nicht zu vergleichen mit den Rindern, die ich täglich sehe.
    lg Clarissa
  • De Wolli 27. Mai 2005, 14:01

    Ein wie immer lesenswerter Text, lesenswerte Kommentare, eine wunderschöne Bilderserie und die Vorstellung von dir, wie du, wie ich auch schon mal, vor einem Wespenschwarm flüchtest. (Wäre sicher auch eine interessante Bilderserie geworden).
    Ich muss zugeben, da würde ich mich auch eher mit dem Bullen auseinandersetzen wollen, als mit den Wespen.
    Ich habe auch schon öfter Bekanntschaft mit einigen Bullen und Bullenrassen machen dürfen. Man glaubt ja nicht, welche Kolosse es da gibt.
    Nur schlechte Laune dürfen die nicht haben, dann bleibt man besser auf Abstand.
    LG
    Wolfgang
  • Marguerite L. 27. Mai 2005, 11:46

    Bild mit super Kontrast: der Koloss in der lieblichen Wiese. Tolles Bild.
    Grüessli Marguerite

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