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Ranunculus glacialis - Gletscherhahnenfuß

Ranunculus glacialis - Gletscherhahnenfuß

382 12

Velten Feurich


World Mitglied, Dohna

Ranunculus glacialis - Gletscherhahnenfuß

Berühmt durch sein Vorkommen ganz weit oben jenseits von 4100m am Finsteraarhorn aber inzwischen hat man ja am Dom noch weiter oben eine Saxifraga nachgewiesen...

Aufnahmedaten:
Canon EOS 50 D
Tamron 18-270 VC
1/80
f.32.0
ISO 400
218 mm
07.08. 2010 11.12 Uhr Nähe Hohtälli
Freihand, Bearbeitung RAW Variante

Die superkleine Blende hat mit höherer ISO hinsichtölich der Tiefenschärfe bei dem guten Licht hier bestens funktioniert
Beachtet man die nötige Kaltkeimung laufen die Samen auch gut in unseren Höhen im Flachland ,besser gesagt ( Tiefen im Flachland) auf.
Das bringt aber nichts denn man schafft es nicht den Gletscherhahnenfuß im Flachland zum blühen zu bringen.

Kommentare 12

  • rb53 15. November 2013, 19:52

    Auf Hohsaas sind die kleinen weißen Blüten
    meist die ersten, die man im Ende Juni, Anfang Juli
    finden kann, nur sind mir bisher nicht so gute Fotos gelungen.
    VG Regine
  • Joachim Kretschmer 13. September 2013, 9:28

    @Heinz . . . ja, da gäbe es Vieles zu berichten. Ein Hobby von mir ist die Pilzfotografie. Manchen verwundert es bestimmt, wenn ich sage, dass man in einem dunklen Wald, tief unter den Fichten, helle Objekte bei Unbedacht schnell überbelichten kann . . . Das liegt an den völlig anderen Bedingungen, die die Makrofotografie mit sich bringt. . . . auch eine sehr interessante Schiene für den Interessenten.
    Viele Grüße, Joachim.
  • Werner Bartsch 12. September 2013, 19:30

    ein tolles bild ist dir wieder gelungen - von einer selten gesehenen flora.
    lg .werner
  • Heinz Höra 12. September 2013, 17:58

    Velten, ich hatte gedacht, daß die Blätter unten von der Aufnahme her nicht mehr ganz drauf sind. Wenn man mit so starkem Tele fotografiert, kann das ja schnell passieren. Wenn du das aber so beschnitten hast, dann ist die Sache schon etwas anders. Da hättest Du den Schnitt doch so legen können, daß die Blattspitzen noch mit drauf sind. Das hätte doch keine erhebliche Verkleinerung bedeutet und von "in ihrer Umgebung zeigen" hatte ich nichts gesagt.
    Die anderen Sachen mit diesen extremen Belichtungszeiten und Blendenwerten, die sollten wir aber noch mal direkt diskuttieren. Es wäre schön, wenn da Joachim auch mitreden könnte.
  • Velten Feurich 12. September 2013, 5:31

    an Heinz :Der Schnitt folgte ganz bewußt um die kleinen Blüten noch besser (größer) zu zeigen. Es ging hier nicht daraum die Hochgebirgspflanze in ihrer Umgebeung zu zeigen.
    an Frank: nach meinen Beobachtungen sind die Blüten zunächst immer weiß gewesen und verfärben sich später rosa, ob es gleich rosa Blüten gibt kann ich nicht sagen
  • Lemberger 11. September 2013, 20:51

    kälte, wind, schnee, eis, regen und sonne...alles kann diesen schönheiten nichts anhaben- sie blühen und gedeihen. erstaunlich wie wenig sie zum leben brauchen.
    wunderschön! interessant ist die info dazu, auch von heinz höra!
    lg mh
  • Heinz Höra 11. September 2013, 18:25

    Inzwischen habe ich in einem alten Buch über Alpenblumen von Waltraud Schubert (Neumann-Verlag Radebeul, 1969) gefunden, daß damals schon 8 Blütenpflanzen in Höhen über 4000 m festgestellt worden sind: Achillea atrata, Androsace glacialis, Saxifraga aspera var. bryoides, Saxifraga moschata, Saxifraga muscoides, Saxifraga biflora, Gentiana brachyphylla und eben Ranunculus glacialis. Höchster Fundort war der der Schafgarbe, bei 4270 m.
    Ein ganz besonderer Fund - Zweiblütiger Steinbrech
    Ein ganz besonderer Fund - Zweiblütiger Steinbrech
    Heinz Höra
  • Heinz Höra 11. September 2013, 16:20

    Du mußt eine sehr ruhige Hand haben, Velten. Mit 1/80 Sek. bei 350 mm KB-Brennweite ein Bild so scharf zu bekommen, das muß Dir erst mal jemand nachmachen. Zu dem extremen Blendenwert hat ja Joachim schon treffendes geschrieben.
    100%ig gut wäre das Bild, wenn die Blätter nicht beschnitten wären.
    Ich habe dieses Jahr auf Hohsaas auch welche der reinweissen Form gefunden. Am Eggishorn die mit den ausgeprägt roten Stielen.
    Gletscher-Hahnenfuss
    Gletscher-Hahnenfuss
    Heinz Höra

    Sei gegrüßt von Heinz
  • Wolfgang Stenglin 11. September 2013, 11:27

    Das ist schon erstaunlich, in welchen Höhen es noch Lebensräume für solch hübsche Blütenpflanzen gibt!
    Eine interessante Dokumentation,Velten!
    LG Wolfgang
  • Frank ZimmermannBB 11. September 2013, 9:22

    Ein bemerkenswert schönes Bild mit knackiger Schärfe von der wunderschönen Art zeigst du uns hier. Auch die reinweiße Form hat was! Es sind wahre Überlebenskünstler dort oben!
    Beste Grüße
    Frank
    Der Gletscher-Hahnenfuß (Ranunculus glacialis)...
    Der Gletscher-Hahnenfuß (Ranunculus glacialis)...
    Frank ZimmermannBB
  • Joachim Kretschmer 11. September 2013, 8:30

    . . . schön gesehen. Die blühenden Hahnenfußgewächse kann man bis Island finden, dort auch in tiefen Lagen, das liegt wohl auch am Klima.
    Bei Deinem Motiv wirken schon die Gesetze der Makrofotografie, wo hohe Blendenwerte an der Tagesordnung sind. Das liegt unter anderem auch an der großen Flächigkeit von Blättern und Blüten, da sind Interferenzen nicht so bestimmend, als wenn man mit F22 eine strukturreiche Landschaft fotografieren wollte, das geht natürlich meist schief . . . Viele Grüße, Joachim.
  • Kalmia 11. September 2013, 8:13

    Wie schön!
    LG, Karin