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Horst Witte


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Rätselbild 2

So sah Schule mal aus.

1. Wie viele Mädchen sind in der Klasse?
2. Wer ist der Lehrer?
3. Wessen Vater ist im Krieg gefallen? (Nicht hingefallen)
4. Was ist auf dem Bild an der Wand zu sehen?

Kommentare 39

  • HandicapLady 16. August 2010, 21:25

    Erinnert mich irgendwie an meine Schulzeit in einer Zwergenschule um 1962
    Im Nordschawrzwald
    Wir waren 8 Schulklassen in 2 Klassenräumen !!!
    1 Lehrer zuständig für ca 40 Kinder.
    1. bis 4. Klasse in 1 Zimmer…
    5. bis 8. Klasse 2. Zimmer
    Es HERR-schte die reinste Disziplin und wir hatten einen morts Respekt
    vor unserem cholerischen Lehrer. Bei Nichtdisziplin gab es schon mal Ohrfeigen
    oder ein paar Schläge mit der Haselnussrute. Davor hatten wir echt Schiss..!!
    und dementsprechend war die totale Ruhe in den Räumen.
    Heute unvorstellbar.
    Erste Pflichten waren der Morgengruß, evtl. Kohlen aus dem Keller holen
    Und den Ofen im Klassenzimmer einheizen. Winters sind uns beim Schreiben
    fast die Finger abgefroren; Wer das Ein mal Eins nicht beherrschte musste so lange nachsitzen
    bis es klappte… da vergingen schon mal ein paar Stunden…auch für den Lehrer.
    Das waren noch Zeiten.
    Es war nicht alles Gold was früher war…aber es hat gut funktioniert
    Und aus ALLEN ist etwas geworden .:-)
    glg von kati
  • Horst Witte 25. April 2010, 21:26

    Karin,
    Zynismus lag mir fern!!
    In Kenntnis einiger Zusammenhänge bedauere ich die Anmerkung zu 4.
    Ich wollte lediglich auf eine mögliche Übereinstimmung oder Diskrepanz von Denken und Handeln verweisen.
    ======================================

    Wie Erziehung, Charakterbildung und politische Strukturen zusammenhängen, zeigt wohl der hoch gelobte und vielfach ausgezeichnete Film (leider noch nicht gesehen) "Das weiße Band".
    Meinungen:
    "Film-Dienst: "Ein visuell und inszenatorisch bestechendes Drama über die Genese einer autoritätshörigen Gesellschaft aus dem Geist preußisch-protestantischer Untugenden." Epd-Film: "Akribisch vollzieht Michael Haneke hier den unausgesprochenen Zusammenhang von autoritärer Erziehung und Terrorismus jedwelcher Art (wer will, kann sich auch auf den Hitlerfaschismus kaprizieren) nach. Ein Filmjuwel, das mit seiner universellen Botschaft weit über den zeitlichen Filmrahmen von 1913 / 14 hinausreicht."

    Ein Film von Haneke, der auch "Die Klavierspielerin" gedreht hat. Drea, du weißt, was ich meine. ;-))

  • willma... 20. April 2010, 16:38

    aus dieser diskussion ziehe ich mich zurück, sie wird mit dem letzten beitrag persönlich beleidigend, mehr als zynisch und verletzend.
  • Horst Witte 20. April 2010, 15:23

    @Baumbewohnerin

    1. DU hattest 15-jährige zu Besuch. Donnerwetter.Was treibst denn du mit 15-jährigen?? ;-))
    Oder waren die bei deinem Sohn? Welche fatale Erziehung hat der genossen, dass er solche "Freunde" hat?

    Du hast ein schönes Eigentor mit Fallrückzieher geschossen.
    Wir diskutieren über die Zustände in der Schule, und du schreibst von Privatzuständen.
    Sind diese ZEHN 15-jährigen repräsentativ??????

    2. Rituale. Was listest du da nur auf? Winterhoff und Bueb lassen grüßen. ;-)) Es lebe die ALTE Schule!!! Genau das ist Autoritätsdusseligkeit, wenn Schüler aufstehen sollen, wenn der Lehrer den Raum betritt. Das gab`s zu Kaisers Zeiten.

    Schüler sollen nicht dazwischenreden, wenn Erwachsene sich unterhalten, schreibst du. Und Erwachsene . . . die dürfen das, wenn sich Schüler unterhalten?
    Regeln gelten für beide Seiten.
    "Feste Schlafenszeiten" . . . in der Schule? Hui, die Schüler würden sich freuen . . . dann aber während der Stunde schlafen. :-)) "Fernsehzeiten" . . . du wirfst mal wieder Schule und Elternhaus durcheinander.
    Aus deinem Sohn muss ja was richtig Tolles geworden sein, wenn bei euch diese Regeln galten!!

    3. "Demokratisch" . . . . Sprichst du von Kindern oder Jugendlichen? Die können nicht ALLE in einen Topf.
    In der didaktisch-pädagogischen Wissenschaft hat sich der demokratische Erziehungsstil als der beste erwiesen!!

    4. Pubertät . . . Wenn du bei deiner Erziehung all das, was du beschreibst, eingehalten hast, müssen deine KInder ja hervorragend durch die Pubertät gekommen. sein. Sozusagen ein Musterhaushalt mit einer Mustermutter und einem Musterehemann.

  • Baumbewohnerin 19. April 2010, 23:11

    @ Karin I:
    >überfordert mich ma heut nich... ,-P<
    Schweschta, ich kann´s auch kurz und kühl zusammenfassen, da musste den ganzen Sermon nicht lesen:
    Lehrjahre sind keine Herrenjahre :-)
  • Baumbewohnerin 19. April 2010, 22:28

    @ Horst Witte:
    So...
    da ich autoritätshörig und im böhmischem Drill und festen Ritualen (das bedeutet: sonntags immer hausgemachte Knödel mit köstlicher Soße statt Mc Donald´s:-) ) erzogen wurde, folge ich jetzt blind deinem Befehl, doch endlich mal deine Fragen zu beantworten :-)

    Ich bin Hellseherin :-)



    Ja, ich hatte zehn ca. 15-jährige Kinder zu Besuch. 8 davon sagten beim Reinkommen weder guten Tag noch beim Gehen auf Wiedersehen. Sie ließen nach dem Toilettengang die Handtücher im Bad auf der Erde liegen, drehten den Wasserkran nicht wieder zu, warfen Müll und Kippen in den Gartenteich, in dem Fische leben, öffneten Schubladen, die sie nichts angingen...to be continued. Es handelte sich dabei nicht mal um sozial schwache Abkömmlinge.

    >Für welche Rituale plädierst du?<
    Ein paar Beispiele:
    Aufstehen, wenn der Lehrer den Raum betritt und ihn anständig begrüßen, statt auf den Tischen zu lümmeln.
    Nicht einfach dazwischenreden, wenn sich Erwachsene unterhalten. Zu Respekt und Ritual zählt auch, für Ältere aufzustehen, wenn kein Platz im Bus mehr frei ist etc.
    Feste Essenszeiten.
    Feste Schlafenszeiten.
    Feste Fernsehzeiten.
    Eine gewisse Kleiderordnung in der Schule - das bedeutet: Eine deutliche Trennung zwischen bauchfreier Party/Disco-Kleidung und Arbeitskleidung.

    Das alles setzt Grenzen und schenkt eine gewisse Ruhe und Sicherheit. Erwachsene - und erst recht Kinder - verlieren sich im "laissez faire" (einfach laufen lassen) und sind völlig überfordert, wenn sie nirgends anecken, keinerlei Ritualen unterstehen und sich nach nichts außer sich selbst richten müssen.

    Schon als Kind "demokratisch" überall mitreden zu dürfen oder gar zu MÜSSEN und sich damit schon frühzeitig mit eigentlichen Problemen der Erwachsenenwelt zu beschäftigen ist nicht Segen, sondern Fluch. Kinder z. B. mit bedrohlicher Erderwärmung, Atommüll, diversen Sexualpraktiken, Partnerschaftsproblemen, Arbeitslosigkeit, Pisa-Studien, Energiekrise etc. zu behelligen, bedeutet, sie zu stressen und mit etwas zu konfrontieren, was ja nicht mal die Erwachsenen gescheit auf die Reihe kriegen.

    Kinder haben ganz andere Probleme und man sollte es ihnen zumindest gönnen, sich erstmal ganz in Ruhe und weitgehend behütet durch die eigene schwierige Pubertät zu kämpfen und ihre Persönlichkeit festigen zu lassen, ehe man sie als "gleichberechtigte" Diskussionspartner in existenzbedrohliche Themen mit einbezieht.
  • willma... 19. April 2010, 21:45

    g ä h r t ??? schon wieder'n fremdwort?
    überfordert mich ma heut nich... ,-P
  • Baumbewohnerin 19. April 2010, 21:31

    Zur Info: Lassie gährt grade - und danach schreibt sie wieder :-)
  • willma... 19. April 2010, 21:12

    schön, dass du dich dazu belesen hast - es geht nicht darum, dass ICH etwas verwechsele, sondern wir sprachen, soweit ich mich erinnere, vom anfänglich antiautoritär genannten erziehungsstil, was daraus gemacht wurde und den folgen.
    da müssen wir jezz nich krümelkacken, wie der heute heißt, was daraus gemacht wurde, jedes wort auf die goldwaage legen und mit aller gewalt versuchen, die allseits bekannte 'antiautoritätswelle' - der begriff mag durchaus der ursprünglichen definition nicht gerecht werden, ist nun mal aber als solches bekannt - krampfhaft zu negieren mit dem verweis auf die fahrende lassie... ,-)
    sicher ist das, was einmal als zwangsfreie erziehung gedacht war, wie bei vielen anderen sachen auch nachgeahmt, entglitten, ausgeufert, nenn es wie du willst, das ändert aber nichts an der tatsache, von der wir sprechen, auch wenn wir sie anders nennen. würden. wollen. könnten. ;-)
  • Horst Witte 19. April 2010, 21:10

    Lassie fährt. :-))
  • willma... 19. April 2010, 20:54

    isch kann nisch frangsösisch.
    ...sprechen.
    könnteste nochma in deutsch...... ? ))
  • Horst Witte 19. April 2010, 19:21

    @Karin
    Ohne mich zu outen, diese kurze Anmerkung:

    Kann es sein, dass du antiautoritär (dann auch demokratisch genannt) mit laissez faire verwechselst?
  • Horst Witte 19. April 2010, 19:00

    Verehrte Bewohnerin des Frühlingsbaums,

    1. ist es Stand der Erkenntnis, dass es einen Zusammenhang zwischen Erziehungsstruktur und Charakter gibt. Heißt: Autoritäre Erziehung führt zu autoritätsgläubigen Untertanen.

    2. Historisch falsch ist zu behaupten, " flächendeckende Begeisterung der Massen" hätte geherrscht.
    Nach der Machtergreifung wollte der Anstreicher aus dem Reich der Österer beweisen, dass er das Volk hinter sich weiß, und ließ noch einmal eine Wahl (die letzte) durchführen.
    Ergebnis: 44% für ihn. Das kann man nicht Mehrheit nennen.

  • Horst Witte 19. April 2010, 11:45

    Ich wiederhole (s.o.):

    "du verhältst dich wie alle Politiker im Fernsehen . . . du gehst nicht auf meine Fragen ein (bis auf eine).
    Beantworte doch mal die Fragen!!!!"

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