Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?
QUADRIFOGLIO VERDE - Ohne Herz wären wir nur Maschinen

QUADRIFOGLIO VERDE - Ohne Herz wären wir nur Maschinen

960 5

Sven Abel.1979


Basic Mitglied, Oberhausen

QUADRIFOGLIO VERDE - Ohne Herz wären wir nur Maschinen

Modelle auf dem Bild: Alfa Romeo Giulietta Sprint (1954–1962)

Die Alfa Romeo Giulietta ist eine Modellreihe von Automobilen des Herstellers Alfa Romeo, die von Anfang 1954 bis Ende 1964 hergestellt wurde.

Die Giulietta war die erste auf Großserie ausgelegte Modellreihe von Alfa Romeo und gleich ein großer Erfolg. Während der Alfa Romeo 1900, mit dem Alfa Romeo auf die Fertigung in Montagelinien umgestellt hatte, noch in einer gehobenen Fahrzeugklasse angesiedelt war, waren die kompakten Giulietta für größere Bevölkerungskreise erschwinglich.

Dabei ließen es die Giulietta nicht an technischer Raffinesse fehlen. Nicht nur der Zylinderkopf, sondern auch der Motorblock war aus einer leichten und gut Wärme abführenden Aluminiumlegierung gegossen. Gleich zwei obenliegende Nockenwellen machten die Motoren überaus drehzahlfreudig. Seinerzeit war das pure Rennsporttechnik. Andere Großserienhersteller boten noch jahrzehntelang Motoren mit einer untenliegenden Nockenwelle, Stoßstangen und Rümpfen aus Gusseisen an. Von ihren deutschsprachigen Besitzern wurden die Giulietta oft liebevoll „Julchen“ genannt.

Die Giulietta wurde in mehreren Karosserievarianten gefertigt:

Anfang 1954 wurde zunächst das von Felice Boano entworfene und von Bertone gebaute Coupé Giulietta Sprint der Öffentlichkeit vorgestellt.[1]

Im Frühjahr 1955 folgte das Cabrio Giulietta Spider, das von Pininfarina gebaut wurde. Zur selben Zeit kam die viertürige Limousine Giulietta Berlina auf den Markt, die in den Werken Portello bzw. später Arese bei Alfa Romeo hergestellt wurde.

Unter dem Namen Promiscua wurde ab Mitte 1957 in sehr geringer Stückzahl ein fünftüriger Kombi von der Firma Mailänder Carrozzeria Colli hergestellt.

Außerdem wurde von Frühjahr 1958 bis Ende 1961 ein Sondermodell mit Aluminium-Karosserie von Zagato angeboten. Die Giulietta Sprint Zagato (Spitzname „Brötchen“) mit einem Leistungsgewicht von nur 8,5 kg/PS bei voller Betankung wurde sehr erfolgreich im Motorsport eingesetzt. Zeitgleich erschien die sportlich-luxuriöse Giulietta Sprint Speciale mit ihrer im Stil der B.A.T.-Modelle von Franco Scaglione entworfenen Karosserie von Bertone.

Ab Herbst 1958 wurden die Giulietta Sprint und Spider mit üppiger verchromtem Kühlergrill und größeren Rückleuchten ausgeliefert.[1] Zugleich wurde die Typnummer von 750 in 101 geändert.[1]

Ab Juni 1962 wurde die Giulietta schrittweise durch die Giulia abgelöst. Das erste Giulia Coupé war allerdings nichts weiter als eine Giulietta mit dem größeren Motor der Limousine. Das Cabriolet wurde zusätzlich mit einer Lufthutze auf der Motorhaube versehen und verlängert.

Die Giulietta Limousine bot Alfa Romeo noch bis Ende 1964 an.

Produktionszahlen:

Giulietta Sprint + Sprint Veloce (1954–1962): 27.142
Giulietta Spider + Spider Veloce (1955–1962): 17.096
Giulietta Berlina + Berlina ti (1955–1964): 39.057 + 92.718 = 131.775
Giulietta Promiscua (1957–1962): 91
Giulietta Sprint Zagato (1958–1961): 1366
Giulietta Sprint Speciale (1958–1961): 200

Der Motor der Giulietta verfügte über einen Hubraum von 1290 cm³. Die Motorleistungen waren je nach Modell und Entwicklungsstand unterschiedlich. Berlina von 50 bis 74 PS, Sprint 65 bis 90 PS, Spider 80 bis 90 PS sowie SZ/SS 100 PS. Die stärkeren Versionen erhielten bei der Berlina den Namenszusatz „ti“ (für „Turismo Internazionale“) und bei Sprint bzw. Spider den Zusatz „Veloce“ („Schnell“). Alle Modelle verfügten über ein charakteristisches Auspuffgeräusch.

Die Spitzengeschwindigkeiten lagen bei Sprint und Spider bei 165 und mit Veloce-Motor bei 180 km/h. Aus diesen Gründen zählten die Giuliettas damals zu den sportlichen Fahrzeugen im Straßenverkehr. Diese Marktnische wurde erst Mitte der 1960er Jahre durch BMW als Erfolgsrezept erkannt und später noch von weiteren Automobilherstellern übernommen.

QUELLE: wikipedia

Classic Remise Düsseldorf

26.12.2012

Um konstruktive Anmerkungen , Kritik und / oder Lob wird gebeten . Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Kommentare 5