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Prof.Dr.h.c.mult. Konrad Zuse 1910 bis 1995  Z3 Computer

Prof.Dr.h.c.mult. Konrad Zuse 1910 bis 1995 Z3 Computer

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Albrecht Kühn


Basic Mitglied, Dresden

Prof.Dr.h.c.mult. Konrad Zuse 1910 bis 1995 Z3 Computer

Er entwickelte den ersten modernen-programmgesteuerten Computer
Z3 als grandioser Erfinder 1941
und wird als Vater des Computers bezeichnet.
Der Z3 steht im Deutschen Museum München und Hühnefeld.
Foto vom ehemaligen Wohnhaus in Dresden Südvorstadt aufgenommen.

Kommentare 2

  • abies alba 12. Mai 2016, 7:27

    Der Urvater aller Computer kommt aus Deutschland. Am 12. Mai 1941 präsentierte der Berliner Erfinder Konrad Zuse den Rechner Z3 im kleinen Kreis. Die Prinzipien des Geräts bestimmen im Prinzip noch heute die Architektur moderner Computer.
    Zuse entwickelte zwischen 1935 und 1938 seine mechanische Rechenmaschine „Z1“, die ihm monotone Statik-Kalkulationen in seinem Job als Bauingenieur abnehmen sollte. Das Nachfolgegerät Z3 arbeitete bereits mit Elektrorelais und war der erste vollautomatische, programmgesteuerte und frei programmierbare Rechner der Welt. Der Z3 dürfte sich damit den Titel des ersten funktionstüchtigen Computers der Welt verdient haben.
    Das Gerät war so groß wie eine Wohnzimmerschrankwand, wog mehr als eine Tonne und konnte in drei Sekunden multiplizieren, dividieren und Quadratwurzeln ziehen. Wie moderne Rechner heute verwendete die Z3 bereits das binäre Zahlensystem (Zustand 0 und 1). Die Z3 war außerdem bereits von der Systemarchitektur her auf Ein- und Ausgabegeräte eingerichtet. Damit war Zuse der Entwicklung in den USA deutlich voraus. Beim Universalcomputer ENIAC I, der 1946 von US-Forschern vorgestellt wurde, mussten für jede Programmänderung noch die technischen Komponenten neu verkabelt werden.
    Vor 75 Jahren präsentierte der bei den Henschel-Flugzeugwerken angestellte Zuse seinen Rechner nur vor ein paar Wissenschaftlern in seiner Werkstatt in Berlin-Kreuzberg. „Das große Echo blieb aber aus: keine Presse, keine Weltsensation - es herrschte Krieg“, begründete dies Horst Zuse, der älteste Sohn des PC-Visionärs, der sich später des technischen Erbes seines Vaters annahm.
    Konrad Zuse wurde zwar während des Krieges auch finanziell von der Rüstungsindustrie gefördert, doch spielten die Zuse-Rechner militärisch keine Rolle mehr. Nach dem Kriegsende versuchte Zuse, sich ein Patent für die Erfindung des Computers erteilen zu lassen, doch auch er scheiterte 1967 beim Bundespatentgericht. Während Zuse quasi als Alleinkämpfer in Deutschland agierte, löste der im Vergleich zu den Zuse-Rechnern konzeptionell unterlegene ENIAC I in den USA ein stürmische Entwicklung aus, die letztlich zur Geburt des Silicon Valley in Kalifornien führte, weil das US-Militär Firmen wie Hewlett-Packard mit Großaufträgen versorgte.
  • Ryszard Basta 24. Januar 2009, 18:50

    und wieder weiss ich mehr.