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Preußens Gloria

Unterwegs in und um Leipzig / Sachsen. Mai 2007 Nikon D200. Es ist ein Dokufoto ohne künstlerische Ambitionen! Denkmal in Großgörschen für Gerhard Johann David von Scharnhorst
(1755-1813), preußischer General und Heeresreformer, geboren in Bordenau bei Hannover. 1778 trat er in die Hannoversche Armee ein, 1793/94 kämpfte er in den Niederlanden gegen die französische Revolutionsarmee, und 1796 wurde er Generalquartiermeister. 1801 ging er als Oberstleutnant in preußische Dienste; im 4. Koalitionskrieg von 1806/07 gegen Napoleon war er Stabschef in der preußischen Hauptarmee. 1807 wurde Scharnhorst zum Generalmajor befördert und von König Friedrich Wilhelm III. im Zug der Preußischen Reformen zum Vorsitzenden der Militär-Reorganisierungskommission ernannt; ab Ende 1808 war er zudem Direktor des Allgemeinen Kriegsdepartements. In der Folge führte er tief greifende Reformen im preußischen Heereswesen durch; unterstützt wurde er dabei u. a. von Carl von Clausewitz und August von Gneisenau.

Scharnhorst vertrat die Auffassung, dass alle Bewohner eines Staates auch dessen Verteidiger sein müssten, und leitete daraus die Notwendigkeit der Einberufung eines Volksheeres ab. Dieses Volksheer stellte er zunächst mittels Krümpersystem auf – Rekruten wurden im Schnellverfahren ausgebildet und wieder entlassen–, so dass die im Pariser Vertrag von 1808 festgelegte Höchststärke des stehenden Heeres von 42 000 Mann nie überschritten wurde; durch die entlassenen Rekruten schuf Scharnhorst aber eine Reserve von 150 000 Mann. Anfang 1813 wurde das Krümpersystem durch die allgemeine Wehrpflicht abgelöst. Außerdem eröffnete Scharnhorst auch Bürgerlichen die Offizierslaufbahn, Beförderungskriterium war jetzt Leistung anstelle des Standes; er schaffte die Prügelstrafe ab und führte eine neue Ausbildungsordnung ein.

Auf Veranlassung Napoleons wurde Scharnhorst 1810 von einem Teil seiner Aufgaben entbunden und verlor zusehends an Einfluss. Anfang 1813 war er maßgeblich an den Vorbereitungen zu den Befreiungskriegen gegen Napoleon beteiligt und wurde Generalstabschef der Schlesischen Armee unter Blücher. Scharnhorst starb am 28. Juni 1813 an den Folgen einer Verwundung aus der Schlacht bei Großgörschen.http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Gro%C3%9Fg%C3%B6rschen Scharnhorst wurde begraben auf dem Invaliedenfriedhof in Berlin.
Allen die eine Anmerkung schreiben meinen herzlichen Dank.

http://www.rutengaenger-und-mehr.de/

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