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Praktica Super TL & Tessar 2.8/50mm "Zebra" - Ensemble in Zustand I- / II+ !

Praktica Super TL & Tessar 2.8/50mm "Zebra" - Ensemble in Zustand I- / II+ !

Lesley Les Paul


Pro Mitglied, Berlin

Praktica Super TL & Tessar 2.8/50mm "Zebra" - Ensemble in Zustand I- / II+ !

Die Welle im Leder am Boden kommt vermutlich von der Aussparung,
in der später "Made in G.D.R." stand ???

Bei diesem Foto ging es mir eigentlich nur um den Ernemannturm für Yves,
der bei fast allen alten Prakticas abgerieben ist,
hier ist er vollständig erhalten !
Zur kleinen 1 im Kreis rechts daneben =>
Info von Helge :
"...das Zeichen neben dem Ernemannturm ist ein Qualitätssymbol.
In diesem Fall "höchste" Qualität
(heute würde man sich auf eine ISO-Norm berufen),
also auch für den Export geeignet.!"

Die BDA gehört zur PL nova I,
die der Super TL habe ich noch nicht gefunden und es mußte heute schnell gehen !
Sorry, Puristen !
Der Beli ist ein Weimar LUX von 1968 !

Die Kamera muß noch ein wenig überarbeitet werden,
ist aber optisch und technisch auf hohem Niveau !
Alle Funktionen laufen mit Batterieadapter !
Das Tessar ist klar und weist kaum Gebrauchsspuren auf,
es läuft ruckfrei und sauber,
ich habe es für das Foto gewählt,
weil es das wesentlich attraktivere Modell ist als das Domiplan,
das auch vorliegt !
Ich liebe das zeitlose Design der 2. Generation;
das Geräusch des Verschlusses und des Spiegels ist satt,
laut und fast schon klassisch,
wenn man wie ich mit Porst angefangen hat !
Alles in allem ein gelungenes Modell einer SLR !
Jeder, der den Raum betritt, lacht über meine Prakticas,
Ostware bei einem Westler !!!
Dann gebe ich ihm eine in die Hand und das Lachen weicht einem Lächeln,
solange der Besuch anhält, legt er sie nicht mehr aus der Hand, mit der abschließenden Frage :
"Was kostet heute so eine alte Praktica,
aber gehen muß sie und ein Tessar,
oder so, muß dran sein, von Zeiss eben ?"
Überzeugt, oder ???
Für analoge Technik von drüben !
...gut gemacht, LES

Wikipedia :

"Praktica super TL mit Standard-Objektiv Meyer Görlitz Domiplan 2.8/50 ('Hier aber das teurere und wohl jüngere Tessar ! LES')
Die Pentacon Praktica super TL ist eine einäugige Spiegelreflexkamera für das Kleinbildformat, hergestellt von der in Dresden ansässigen Firma Pentacon, die damals noch unter Kombinat VEB Pentacon Dresden firmierte. Die Kamera stellt darin sozusagen die "Mittelklasse" dar und ist Vorgänger der Praktica super TL2 und der gesamten LTL-Baureihe. Hergestellt wurde sie von ca. 1965 bis ca. 1970.

Ausstattung :

TTL-Belichtungsmessung
horizontaler Tuchschlitzverschluss mit Belichtungszeiten zwischen 1/500 und 1 Sekunde, zusätzliche Einstellung für Bulb (Langzeitbelichtung) und Blitzlicht)
Objektivanschluss: M42x1 Gewinde
Filmempfindlichkeit einstellbar von ASA 8 bis ASA 1600
Sucher: Pentaprisma mit Fresnel-Mattscheibe, in der Suchermitte ist zusätzlich ein Mikroprismenring angeordnet.
Anzeige der Belichtungsmessung über Zeigerinstrument rechts im Sucher
vom Auslöser getrennte Abblend- und Messtaste
Blitzlicht-Geräte können an zwei verschiedene Kontakte (langbrennende Blitzbirnen/Elektronikblitz) angeschlossen werden, die Synchronzeit liegt bei 1/30 s.
Auslösesperre mit Anzeige im Sucher
Spannungsversorgung für die Belichtungsmessung: Knopfzelle 625 in der Gehäuseunterseite. Weil die Originalknopfzellen wegen des in ihnen verwendeten Quecksilbers nicht mehr produziert werden und die Belichtungsmessung noch keine Brückenschaltung hat, wie die der "L-Reihe", benötigt man heute einen Spezialadapter zur Spannungsanpassung bei Einsatz von Ersatzbatterien. Alternativ kann man spezielle Zink-Luft-Batterien einsetzen, die die richtige Spannung liefern, aber nach der Inbetriebnahme kurzlebig sind.
Bildzählwerk auf der Geräteoberseite (setzt sich bei Öffnen der Rückwand automatisch zurück)
genoppter Kamerabezug
rechteckiger Anschluss am Sucher zur Anbringung von Okularzubehör
Standard-Objektiv war das Objektiv Meyer Görlitz Domiplan 2,8/50mm."

"Praktica ist ursprünglich der Markenname für eine Baureihe von Spiegelreflexkameras des Herstellers Kamera-Werke Niedersedlitz („KW“), der von Pentacon, Dresden, übernommen wurde. Die in der DDR gefertigten Fotoapparate wurden auch ins Ausland exportiert und beispielsweise in Westdeutschland vom Versandhaus Quelle unter dem Markennamen RevueFlex verkauft. Insgesamt wurden von 1948 bis 2001 etwa 9 Millionen Prakticas produziert.
Geschichte :
Die Kamera-Werke Niedersedlitz waren ursprünglich 1919 als Kamera-Werkstätten Guthe & Thorsch GmbH von Benno Thorsch und Paul Guthe in Dresden-Niedersedlitz gegründet worden. Bereits 1938 – zwei Jahre nach der Kine Exakta von Ihagee – konnte die Kleinbild-Spiegelreflexkamera Praktiflex präsentiert werden. Zur Emigration gezwungen, wurde das Unternehmen an die deutschstämmige, US-amerikanische Unternehmerfamilie Noble übergeben. Das Unternehmen wurde von Charles A. Noble und dessen Sohn John H. Noble geleitet, welche die Praktiflex für die Markteinführung 1939 vorbereiteten.
Nach 1945 wurden die Nobles von der sowjetischen Besatzungsmacht enteignet, in NKWD-Lager verschleppt und der Betrieb verstaatlicht (Kamera-Werke Niedersedlitz).[3]
Die erste Praktica-Kamera wurde dann auf der Grundlage der Practiflex von Siegfried Böhm 1948 konstruiert und im Jahre 1949 (erneut) vorgestellt. Eine für den professionellen Einsatz vorgesehene, ebenfalls von Böhm für das Kamerawerk Niedersedlitz entwickelte Kamera war die Praktina.
Zusammen mit einer Reihe anderer Dresdner Kamerabetriebe wurde der Kamera-Werke Niedersedlitz 1959 in den neu gegründeten VEB Kamera- und Kinowerke Dresden eingegliedert. Ab 1964 firmierte dieses Unternehmen als VEB Pentacon, Dresden. Daher erscheint die Praktica in neueren Dokumenten als Pentacon-Marke.

Bei den Praktica-Kameras der ersten Generationen wurde ab 1948 das M42-Objektivgewinde genutzt. Das 1951 vorgestellte Nachfolgemodell der ersten Praktica, die Praktica FX, verfügte über Synchronbuchsen und beherrschte damit erstmals die Blitzsynchronisation.
Von Pentacon produzierte Kameras wurden auch unter anderen Namen als Praktica ins Ausland außerhalb des Ostblocks exportiert, zum Teil als Auftragsarbeiten für Firmen, welche die Modelle unter eigenem Namen vertrieben. Einige dieser Markennamen bzw. Auftraggeber waren Jenaflex, Kawenda, Hanimex, Revue (Foto-Quelle) und Porst.[5] Für den Vertrieb der Originalprodukte in Westdeutschland hatte Beroflex einen exklusiven Vertriebsvertrag.

Zur ersten Kamerageneration gehören :
Praktica
Praktica FX
Praktina FX
Praktica FX 2 (ab 1956; = PORST REFLEX FX2)
Praktica FX 3 (Baugleich mit FX2 und nur für Export)
Praktica IV
Praktica IV B
Praktica IV M
Praktica IV BM
Praktica IV FB
Praktica V F
Praktica V FB

Zweite Generation :
Zur zweiten Kamerageneration, die im VEB Pentacon Dresden gefertigt wurde, gehören:
Praktica VI ?
Praktica nova
Praktica nova B
Praktica mat
Praktica nova I
Praktika nova IB (= PORST REFLEX FX4)
Praktica super TL (= PORST REFLEX FX6)
Praktica elektronik

Dritte Generation :
„Praktica L“-Reihe"
(=Kastenförmige Bauweise, LES)

Kommentare 8

  • Lesley Les Paul 30. März 2013, 19:18

    Danke, Gerhard, hatte bis jetzt darin immer Glück,
    ist also immer gut gegangen !
    Gruß von LES
  • Engel Gerhard 29. März 2013, 8:03

    n e i n, nie mit dem föhn, die oberflächen sind zu heikel und können brechen. den rand aufbördeln und mit einem stumpfen japanmesser oder der flachen pinzette die (noch)klebestellen lösen. beim ablösen der belederung ist zeit gefragt und ich gehe da milimeterweise vor
    lg
    gerhard
  • Lesley Les Paul 28. März 2013, 19:21

    Danke, Gerhard, auf diese Idee muß man ersteinmal kommen !
    Ok, mache ich !
    Löst Du sie mit einem Föhn ???
    Gruß von LES
  • Engel Gerhard 27. März 2013, 9:48

    die welle in der bodenbelederung könnte auch "wachsender" grünspan sein. hab ich bereits einige male bei diesen kameras erlebt
    weg mit der ganzen belederung reinigen und neu verkleben
    lg
    gerhard
  • Lesley Les Paul 18. März 2013, 18:58

    Merci beaucoup pour les commentaires, Marie-Claude, LES
  • Lesley Les Paul 18. März 2013, 17:06

    Herzlichen Dank, Helge, man lernt nie aus !
    Gruß von LES
  • Helge Kämpfet 17. März 2013, 19:00

    Hallo LES,
    das Zeichen neben dem Ennemannturm ist ein Qualitätssymbol. In diesem Fall "höchste" Qualität (heute würde man sich auf eine ISO-Norm berufen) also auch für den Export geeignet.
    Gruß Helge
  • Marie-Claude 17. März 2013, 15:24

    une belle série très technique
    sur les appariels photo
    les amateurs doivent se régaler
    bon dimanche
    bises