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Was ist neu?
Potsdam Neuer Garten - Grünes Haus

Potsdam Neuer Garten - Grünes Haus

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Peter F


Free Mitglied, Berlin

Potsdam Neuer Garten - Grünes Haus

Pentax *IstD , Sigma 18-50, EBV

Neuer Garten Potsdam

Im Norden Potsdams, angrenzend an den Heiligen See und Jungfernsee, liegt das 102,5 ha große Parkgelände des Neuen Gartens. Friedrich Wilhelm II. ließ ab 1787 auf diesem Areal einen neuen Garten anlegen, woher der Name resultiert.

Bereits in seiner Kronprinzenzeit erwarb Friedrich Wilhelm II. das Grundstück eines Kaufmanns am Heiligen See, das durch Ankauf angrenzender Obst- und Weingärten im Laufe der Zeit vergrößert wurde. Ein Jahr nach seinem Regierungsantritt begannen die Arbeiten an der Anlage. Der Park sollte dem Zeitgeist entsprechend ein gartenarchitektonisch modernes Bild wiedergeben und sich von den überholten Formen des alten barocken Zier- und Nutzgartens Sanssouci, Friedrichs des Großen, abheben.

Durch Reisen in das kleine Fürstentum Anhalt-Dessau waren dem König die Wörlitzer Anlagen bekannt. Dieser früheste und größte Landschaftsgarten nach englischem Muster auf dem europäischen Kontinent entsprach seinem Ideal in der Gartengestaltung. Für die Umsetzung dieses Ideals wurde der Wörlitzer Gärtner Johann August Eyserbeck verpflichtet.

Im Unterschied zum weitläufigen englischen Landschaftsgarten des 19. Jahrhunderts, dessen Hauptelemente Baum, Wiese und Wasser waren, gliederte sich der Garten nach englischem Vorbild Ende des 18. Jahrhunderts durch relativ abgeschlossene Gartenpartien , geschmückt durch kleine Gartenarchitekturen. Der freien Natur nachgebildet, betonte man in der Gestaltung den landschaftlichen Charakter. Die Bäume und Pflanzen sollten ungeschnitten in freier Wuchsform natürlich erscheinen.

Auch das ländliche Leben wurde wiederentdeckt. Weidende Kühe gehörten zum Bild des Neuen Gartens, deren Milch in der am nördlichsten Zipfel des Parks gelegenen Meierei zu Butter und Käse verarbeitet wurde. Bereits vorhandene und in die Planung einbezogene Gartenhäuser sind noch heute vorhanden. Sie werden nach ihrer Farbgebung Weißes, Braunes, Rotes und Grünes Haus genannt.

1816 kam Peter Joseph Lenné, in diesem Jahr noch Gartengeselle, nach Potsdam. Er bekam die Aufgabe, den inzwischen verwilderten Garten umzugestalten. Unter Beibehaltung einiger Einzelpartien schuf er einen englischen Landschaftspark mit weiten Gartenräumen, Wiesenflächen und breiten Wegen, vor allem aber Sichtachsen zur Pfaueninsel, Glienicke, Babelsberg und Sacrow.

(c) Wikipedia

Kommentare 1

  • Klaus Kieslich 22. März 2005, 16:59

    Sehr gute Aufnahme...in dieser Ecke des Neuen Gartens war ich noch nicht....sah es aber immer nur aus der Ferne !
    Gruß Klaus

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