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Fujifan


Free Mitglied, Dresden

Postplatz, Wilsdruffer Tor

Der heute zunehmend kritisierte Postplatz wird auf Grundlage eines Entwurfes des Architekten Schürmann von 1991 (!) gestaltet.
Zu lesen auf http://www.dresden.de/de/08/01/brennpunkte/c_05.php :
"Tragende Idee des Entwurfs ist die Fortsetzung einer Platz- und Raumfolge, die vom Albertplatz bis in die Altstadt reicht. Am Postplatz soll diese »Perlenkette« sehr unterschiedlicher Räume fortgesetzt werden."

Das Stahlgestänge ist die Überdachung der Haltestelle. Darüber kann man lesen: "Nach einem Entwurf der Arbeitsgemeinschaft joachim schürmann architekten und b2 Architekten Dittmann Luft, Köln/Bonn ist ein an zwei Stahl-Pylonen abgehängter Flügel sowie damit verbundene Haltestellenüberdachungen auf einer Stahlrahmenkonstruktion entstanden. Das »Wilsdruffer Tor« entstand an der Stelle, an der vor der Schleifung der Stadtmauer ein Stadttor gleichen Namens stand. Es ist somit gleichermaßen eine Erinnerung an die Stadtgeschichte wie es auch heute als Zeichen für den Eingang in die Altstadt steht." (http://www.dresden.de/de/08/01/brennpunkte/postplatz/c_020.php )

Leider wurden die im Schürmannplan vorgesehenen Grünanlagen bis heute nicht verwirklicht, so dass der Platz einer steinernen Wüste gleicht. Überhaupt sehe ich in dem inzwischen völlig veralteten Plan einen völlig falschen Weg, einen Eingang in die Altstadt zu schaffen. Das wirre Gestänge der Überdachung und die völlig übertreibenen "Pylonen", die undurchsichtige Verkehrsführung, hier ist einfach alles misslungen.

Kommentare 8

  • Der Frosch 8. Mai 2009, 19:19

    das ist ja das Schlimme...die gibt es...aber die haben in Dresden keine Chance
  • matthias vom blauen wunder 6. Mai 2009, 23:10

    schönen dank für deine links zum postplatz. es ist für mich einfach nicht zu verstehen, warum solche betonköpfe ans werk gelassen werden. dabei bietet der postplatz doch nun alle möglichkeiten für eine schöne bebauung und erweiterung des stadtzenrums. ich kann mir zum beispiel ein originales kugelhaus am postplatz gut vorstellen. dem könnten weitere anders gestaltete an anderen stellen der stadt folgen. vor mehreren jahren war in der dresdner neustadt ein hundertwasserhaus geplant. auch diese idee hat sich nicht verwirklicht. hätte am postplatz sicher auch seinen reiz.und bräuchte auch nicht das einzige in der stadt zu bleiben.
    barock läßt sich auch gut auf moderne art und weise in sandstein umsetzen. einfach nur sandsteinplatten an neue fassaden zu kleben, um dann zu sagen, das ist typisch sächsisch , das ist wohl nichts. ich denke, es gibt genug architekten, welche diesem platz ein einmaliges und würdiges aussehen verpassen könnten. das ganze natürlich mit ganz viel grün und wasser.
  • Der Frosch 1. Mai 2009, 1:03

    ja...oder so
  • Jürgen H 30. April 2009, 23:51

    ...Dresden hat verlernt, einzigartig zu sein...
  • Der Frosch 30. April 2009, 0:16

    Dresden hat verlernt schön zu sein
  • ulizeidler 28. April 2009, 14:04

    Stahl, Steine, heißer Sand... da paßt ds Stück Panzerkette, dass wie ein olles Gerippe in der Wüste da rumrostet.....
    Schön is anders!!

    Dein Foto is topp!
  • Der Frosch 28. April 2009, 0:24

    tja...schön wird DER sicher nie mehr...deine Meinung teile ich voll und ganz...

    Gruß frosch
  • Cathrin Deumel 27. April 2009, 10:50

    ... gut dokumentiert (Foto und Anmerkungen),
    die kranken und teuren Kunstinstallationen
    wie die elektronische Klospüle (Klangkunstwerk)
    und diese rote Teppichklopfstange werden
    eigentlich nicht benötigt, ok, diese Panzerkette,
    hier im Vordergrund zu sehen,
    nehme ich mal wegen der historischen Bedeutung
    raus, wäre aber auch anders zu lösen gewesen,
    dieses Denkmal.

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