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Nico Wohlrab


Free Mitglied, Erfurt

Point Alpha (9): Blick vom Westwachturm auf den Ostwachturm

"Point Alpha" war eine Grenzstation der u.s.-amerikanischen Alliierten an der deutsch-deutschen Grenze. Point Alpha war ein wichtiger strategischer Standort im kalten Krieg direkt an der Grenze zwischen dem hessischen Rasdorf und dem thüringischen Geisa - der einstmals westlichst gelegenen Stadt der DDR. Fluchtversuche glückten und missglückten... Heute ist Point Alpha Grenzmuseum und Gedenkstätte.

Alle Point-Alpha-Bilder:

Dieses Bild ist ziemlich unspektakulär. Von allen Point-Alpha-Bildern hat mich dieses jedoch vielleicht die meiste Zeit gekostet. Die Aufnahme wurde vom selben Standpunkt ausgemacht wie das Bild:

Point Alpha (1): Blick vom Westwachturm in den Osten
Point Alpha (1): Blick vom Westwachturm in den Osten
Nico Wohlrab
Jedoch mit dem Unterschied, dass ich keine kurze, sondern die höchste mir mögliche Brennweite nutzen wollte, bei der der Ostwachturm noch auf's Bild passte. Mein Ziel war, den Ostwachturm in der Tiefenwirkung ziemlich nach an den Westwachturm heran zu holen, um die Hitze dieses heißen Standortes mehr zu verdeutlichen, die Gefahr der kurzen Distanz nahe zu bringen. Dazu nutzte ich eine Brennweite von 300 mm. Um jedoch sowohl Vordergrund (Geländer Wetswachturm) als auch den Ostwachturm scharf abzubilden musste ich die größte Blende nutzen, die mir zur Verfügung stand: Blende 27. Bei dem geringen Lichtdurchfall nutzt eine Abblendtaste so gut wie gar nichts, so dass ich den Fokus zwischen beide Türme setzen musste. Nichts aber auch gar nichts war in diesem Moment auch nur einigermaßen scharf. Wäre der Fokus auf Vordergrund oder auf den Ostwachturm gesetzt, wär eines der beiden Objekte unscharf geworden. Und da ich glücklich bin, dass die Schärfentiefe gut gesetzt wurde, landet dank der großen Blende dieses ja doch unspektakuläre Bild nun doch in der FC.

Kommentare 2

  • Nico Wohlrab 9. Juli 2003, 10:44

    @Sandra: Ein lichtstärkeres Objektiv hätte wohl meiner Meinung nach eher nicht genützt. Es ist ja genug Licht durch das Objektiv gekommen, dank Stativ und langer Belichtungszeit. Filter sind außerdem weit kostengünstiger als ein lichtstarkes Objektiv. Also solange wir über die Kontrastierung der Farben reden. Ein lichtstarkes Objektiv läßt ja zudem eigentlich nur eine noch niedrigere Blende zu. Da ich aber in diesem Grenzbereich nicht gearbeitet habe (Ich nutzte ja absichtlich eine große Blende 27) um eine große Schärfentiefe bei der hohen Brennweite zu erreichen, hätte mir das wohl nicht viel zusätzlichen Nutzen verschafft. Kann aber auch sein, dass ich mit meinem Denken da jetzt falsch liege. Ich lasse mich da sehr gerne eines Besseren belehren. Schliesslich bin ich blutiger Anfänger und für jede Erweiterung meines "Know-Hows" dankbar. :-)))
  • Nico Wohlrab 5. Juli 2003, 12:35

    @Sandra: Ja Du hast recht. Die Biegung der Säule stört mich auch. Die "Farben" ... Ist etwas zu unterbelichtet das Bild denke ich. Nützliche Filter habe ich leider keine.