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Plater St. Marien-Kirche

Plater St. Marien-Kirche

1.054 2

Marco K. aus HH


World Mitglied, Hamburg

Plater St. Marien-Kirche

http://www.komoll-fotos.de

Leicht stürzende Linien sind mit Absicht belassen. Wer sie haben möchte, kann sie bei mir bestellen;)


Beschreibung von St. Marien
Der Fund eines Marienbildes an der Stelle der späteren Kirche soll Ausgangspunkt für ihren Bau zu Beginn des 13. Jahrhunderts gewesen sein. Sie wurde zunächst mit Grundriss in Kreuzform (Zisterzienser) und romanischem Rundbogen im Hauptschiff ausgeführt.

In der Erbauungszeit gab es Beziehungen zu vier Zisterzienserinnen, die sich in Plate aufhielten, bevor sie 1237 das Kloster Medingen gründeten.

Ein weiterer Bauabschnitt folgt 1350 -1370: Fünf Brüder von Plato erbauen den Turm mit zwei Glocken, die Seitenschiffe sowie gotische Sterngewölbe. Gleichzeitig wird auch ein (heute nicht mehr vorhandener) Lettner errichtet. Während der letzten großen Bauphase (1472 - 1492) entstehen die verlängerten Seitenschiffe bis zur Turmmitte und die Sakristei.

Die Reformation wird im Jahre 1530 eingeführt.

Mit der Geschichte der Kirche ist die Familie von Plato eng verbunden. Durch sie wird noch heute das Patronat ausgeübt.

Die Kirche hat eine hervorragende Akustik.

Ausstattung:
Fresken hinter der Orgel um 1450 mit Abbildung der vier o. g. Zisterzienserinnen. Ein Epitaph (1580) mit Darstellung von Christoph von Plato und seiner Frau. Renaissance-Orgelprospekt (1609) mit originalen bemalten Prospektpfeifen eines Orgelbauers Hellwig, dahinter ein Werk (II/16) von Hillebrand, 1981.

Grabsteine aus der Zeit vor 1680 im Chorraum. Kanzel (1700) und Altar (1709) sind barocke Stiftungen.

Quelle: http://cms.heidekirchen.de/pages/ostheideelbtalaue/uebersicht/st.-marien-plate.php

Kommentare 2

  • Thorsten Baum 30. Dezember 2010, 11:05

    Auch dieses sehr schön. Die Wahl der Tonung gefällt mir. Mich stört - auch wenn Du es anders vielleicht motivisch hättest nicht umsetzen können - die Straßenlaterne. Eine Akku-Flex sollte zur Standardausrüstung eines Fotografen gehören ;o)
    VG Thorsten
  • Helge Beckert 27. Dezember 2010, 17:01

    über deine erste zeile musste ick schon mal leise lachen.
    man sieht gebäude mit den augen und irgendeinem zugeordneten sinn.
    und bei der visuellen wahrnehmung muss et stürzen.
    gerade bei historischen gebäuden, welche man mehr oder weniger kennt:
    da wird ge-shiftet bis das haus oben auseinanderzuplatzen droht.
    also: gute arbeit hier.
    vg helge.