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Pferdekopf & Flame

Pferdekopf & Flame

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Dirk Frangenberg


Free Mitglied, Bergisch Gladbach

Pferdekopf & Flame

Das Bild zeigt den Nebelkomplex um Zeta Orionis (Alnitak). Dieser Stern ist der linke Gürtelstern des Wintersternbildes Orion. Weiter unterhalb der Gürtelsterne findet sich der bekannte Orionnebel (M 42).

Orionnebel M 42 / 43
Orionnebel M 42 / 43
Dirk Frangenberg


Oberhalb von Alnitak befindet sich der Flame-Nebel (NGC 2024). Unterhalb des Sternes zieht sich gegen Süden der schwache rote Nebelstreif von IC 434. Etwa in der Mitte dieses Nebels befindet sich der Dunkelnebel B 33 dessen Ausläufer die Form eines Pferdekopfes haben.
Horsehead
Horsehead
Dirk Frangenberg

Links des IC 434 finden sich weitere Nebelfetzen. Das ganze Sternbild Orion ist durchzogen von Gasnebeln.

Aufnahmedaten: Canon T70 4/760 mm FFC t=15m Agfa 1000 RS Aufnahmeort Scheuren / Bergisches Land

Kommentare 3

  • Lamont Cranston 11. Januar 2004, 16:23

    Hallo Dirk,

    sehr gutes Bild mit einer vielzahl von Details dieser Region, Flammennebel (Flame - 2024), Klumpenstern
    (2023), und das Highlight, der Pferdekopf (Horsehaed B33).
    Mit moderner Bildbearbeitung (die entzieht sich jedoch meiner Kenntnis) koennte diesem 20 Jahre alten
    Schaetzchen bestimmt noch viel mehr Brillanz geschenkt werden (in einer der letzten SuW war ein
    bericht zu diesem Thema).
    Auch der Orionnebel vom 14.11.03 ist eine klasse Aufnahme.

    Gruss
    Lamont
  • Dirk Frangenberg 10. Januar 2004, 22:46

    Hallo Frank

    Diese Aufnahme enstand im Bergischen Land. Dort befindet sich eine Aussenstation der Volkssternwarte Köln. Dort können Vereinsmitglieder eigene Beobachtungsprojekte durchführen. Das Foto habe ich in den 80ziger Jahren gemacht, da war die Lichtverschmutzung dort noch gerade erträglich. Heute ist Astrofotografie kaum noch möglich. Schade für mich, den der Weg dorthin ist nur kurz und nicht so weit wie zu meinem Freund in der Südeifel.

    Gruß

    Dirk
  • Frank Stefani 10. Januar 2004, 22:14

    Hi Dirk,

    die 15 min sind allerdings auch sehr sauber nachgeführt. Ich vermute, dass dieses Bild auch in der Sternwarte deines Freundes entstand ... dort ist die Montierung bestimmt sehr sauber ausgerichtet.

    Was du hier so locker fotografiert hast, dürfte die Grenze des Menschenmöglichen bei 10" Teleskopöffnung sein, wenn man visuell beobachtet ... da staune ich dann wieder über die Leistungsfähigkeit des Auges!

    LG Frank