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Paternoster / Vater unser

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Paternoster / Vater unser

Angenommen,
Rinder wären Menschen,
und Menschen Rinder...

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"Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendiges Getier, ein jedes nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art. Und es geschah so. Und Gott machte die Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht."

[Auszug aus 1. Buch Mose (Genesis)]

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"und der Mensch heißt Mensch
weil er erinnert, weil er kämpft
und weil er hofft und liebt
weil er mitfühlt und vergibt

und weil er lacht,
und weil er lebt,
du fehlst..."

[Auszug aus "Mensch", Herbert Grönemeier]

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Kommentare 6

  • Kerl Marx 29. Dezember 2006, 18:15

    Christen gedenken der Tierquälereien
    Sursee - In Sursee im Kanton Luzern hat der 2. ökumenische Feldgottesdienst für Mensch und Tier stattgefunden. (fest/sda)




    Der Kapuziner Anton Rotzetter segnete nach der Messe das mitgebrachte Vieh.

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    Die über hundert Anwesenden gedachten in einer Schweigeminute der Tiere, die in den letzten Monaten von Tierquälern getötet worden waren. Der Gottesdienst wurde vom Verein Aktion Kirche, Tiere AKUT-CH und dem Schweizer Tierschutz organisiert. In ihren Predigten wiesen der Luzerner Theologe Anton Rotzetter und die Pfarrerin Bettina Lukoschus darauf hin, dass Respekt vor den Tieren ein christliches Gebot sei.

    In einer Schweigeminute gedachten die Gottesdiensteilnehmer «der wehrlosen Opfer der mutwilligen Tierquälerei» in der Nordwestschweiz, wie es in einem Communiqué heisst. Viele Anwesende hätten zudem nach dem Gottesdienst ihre mitgebrachten Hunde, Pferde oder Esel von Anton Rotzetter segnen lassen.



    Das zur Pressemeldung.
    Niemand brachte eine Kuh mit, niemand einen Hahn, keiner ein Schaf oder ein Kaninchen....
    Und nach dem Gottesdienst traf man sich im Wirtshaus und aß Wurst und Schweineschnitzel mit Jägersoße.

    Und das Thema Tier und Religion ist ein unerschöpfliches.
    Nur soviel, seit der Mensch sein Ichbewußtsein erlangte ,
    erlangte er auch Religiosität, er konnte nicht fassen einfach so zu sterben, er widersetzte sich von nun an der Natur und tötete Tiere nicht nur zur Nahrungsgewinnung, sondern auch aus kultischen Gründen, danach befand er sich als auserwähltes Geschöpf und quälte Tiere.
    Der Mensch wertet die Kreatur nicht ab, er sieht sie gar nicht erst als solche an.
    Einzig der Buddhismus kennt die Achtung vor der Kreatur.
  • De Ghe 29. Dezember 2006, 11:36

    Mit dem Begriff "Kreatur" assoziiere ich Kreation, sprich: Schöpfung. Da sich Genesis auf eine solche beruft, liegt die religiöse Legitimation der 'Ausnutzung' und 'Tötung' in dieser biblischen Beschreibung verwurzelt. Dort wird die Trennung von Menschen und nichtmenschlichen Tieren [un/missverständlich] in eine herrschaftliche Hierarchie formatiert.

    /Am Anfang war also die Trennung./

    Das Problem abwertender Diskriminierung [Sexismus, Rassismus, Speziesismus,...] ist kein rein religiös begründetes Verhalten, kann deshalb auch kein ausschließlich christliches, jüdisches, hinduistisches [et al] Problem sein. Trotzdem wirken viele religiöse Dogmen und Konzepte als Katalysator für die Abwertung von Lebewesen, da oftmals eine fundamentale Rasterung [vor]bestimmter Merkmale [Geschlecht, Abstammung, Rang, ...] für eine aktive Ungleichbehandlung zum Nachteil Anderer benutzt wurde und wird. 'Allmachtsansprüche' bzw. 'Herrschaftsansprüche' sind nicht selten Teil solch religiös fundamentaler/ideologischer Rasterung.
  • Kerl Marx 28. Dezember 2006, 16:48

    Der Mensch als Herrscher, wie er sich selber sieht, herrscht nicht über Tiere und seinesgleichen, er verwertet ignorant die Kreatur um seinen Allmachtsanspruch zu festigen.
    Manchmal macht er das auch mit seiner eigenen Rasse.
  • De Ghe 28. Dezember 2006, 16:18

    Danke für die Kommentare und danke für den Hinweis, Herr Bellerophontes, hinsichtlich der exakten Symbolik - das war mir nicht bekannt.

    Abgesehen davon soll in diesem Kontext der Kopf des jungen Mastbullen "das Vieh" und der humanoide Korpus die "Menschen [...die da herrschen]" verkörpern, bzw. in dieser Kombination eine mitgedachte Umkehrung von Herrschenden und Beherrschten provozieren. Evtl. folgen noch Versionen mit dem Kopf eines Schweines und dem eines Esels. Mal sehen.

    Viele Grüße
    Dirk
  • Kerl Marx 27. Dezember 2006, 18:37

    Und ich möchte noch hinzufügen, dass es die Religionen waren und sind, die den Gebrauch von Tieren und deren sinnloser Tötung erst legitimierten.
    Im übrigen steht die Kuh bzw, der Ochse in der christlliche Ikonografie für das Judentum und der Esel für das Christentum, insofern sind die betenden Hände der Kuh symbolisch nicht ganz entsprechend.
  • Nina Herden 26. Dezember 2006, 14:17

    Wirklich gut.
    LG,Nina.

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