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homer1964


Free Mitglied, Markgröningen

Papuafrauen im Alltag

Eine Frau im Hochland zu sein ist nicht leicht. Sämtliche Lasten des Alltags werden dem Schwächeren Geschlecht aufgebürdet.
Sie sind verantwortlich für die Familie und als Nahrungsmittelerzeuger. Einen Großteil des Tages ist sie auf den Feldern tätig. In den oft weit voneinander liegenden Gärten bauen sie verschiedene Nahrungsmittel für den täglichen Bedarf wie Süßkartofeln (Ubis), Gemüse und Obst an. Sammeln Feuerholz, schleppen alle anfallenden Lasten in ihren Tragenetzen, suchen Kräuter im Wald und tragen zu dem ständig das Kleinkind auf dem Rücken. Ein Papua-Mann hat in der Regel soviele Frauen, wie er an Feldern roden und diese instandhalten kann. Normalerweise besitzen die polygamen Papuamänner 2-6 Frauen, kann aber in Einzelfällen auch mal weit mehr sein. Das Wort "Besitzen" hat hier eine wortwörtliche Bedeutung. Frauen haben keinerlei Rechte in der Adat, sie sind nach dem Gesetz ohne Rechte, da Rechte nur für Landbesitzer bestehen. Und Landbesitz ist den Männern vorbehalten. So ist es auch nicht verwunderlich dass Frauen wie Vieh oder sonstige Waren gehandelt werden. Der Gegenwert einer Frau hat nicht selten einen geringeren Wert wie ein ausgewachsenes Schwein. Besteht eine Schuld unter Papuas so wird diese gerne mit der zeitweiligen Überlassung einer seiner Frauen getilgt. Traditionell handelt es sich jedoch in der Regel nur um die Überlassung der Arbeitskraft, wobei man ab und zu auch von anderen Diensten redet. Eine Liebesheirat wie es bei uns Standart ist kennt die Papuafrau nicht. Sie wird als 12-14 jährige von einem anderen Clan verschleppt und anschließend mit dem Familienclan ein Entschädigungspreis ausgehandeln.

Kommentare 42

  • patrick hyrailles 2. Februar 2016, 16:13

    beau cliché bravo
  • adjafong 20. September 2015, 20:14

    Eine beeindruckende Gruppe von Menschen gut fotografiert!

    Gruß Adjafong
  • MA-Photography 28. Dezember 2014, 12:16

    +++
  • Dums 21. Dezember 2013, 5:01

    Génial...!!
  • Reinhard Gebauer 28. November 2013, 4:29

    Die Gesichter dieser Frauen sprechen eine deutliche Sprache
    - das sind Gesichter gequälter Seelen !
  • Elke Ilse Krüger 24. November 2013, 16:16

    Hallo Homer, tief bedrückt lese ich Deine Info zu diesem Foto. Das Leben ist für uns kaum verständlich. Ich denke, auch hier fehlt Bildung in starkem Ausmaß, aber wie dahin transferieren??
    LG Elke
  • Andreas K. Julian 22. November 2013, 21:04

    ...find ich echt toll!
  • Chris Namesnik 10. November 2013, 14:21

    Gewaltiges Bild !! Vg Chris
  • HerbertKpn 5. November 2013, 18:06

    Eine sehr interessante und fotografisch sehr gute Dokumentation! Die Kultur der Papuas hat offenkundig ein völlig anderes Wertesystem als unsere. Wie die Geringschätzung der Frau in einer solchen Kultur entsteht, ist mir eigentlich nicht klar, denn es gibt ja auch Matriarchate bei indigenen Völkern. Es kann also nicht einfach sein, dass Frauen körperlich dem Mann unterlegen sind und deshalb gering geschätzt werden.
    Lg Herbert
  • Klaus Röntgen 1. November 2013, 13:30

    Zu unsere Kultur gehört auch Toleranz - doch ich höre schon die Stimmen: "Das muss doch wohl geändert werden!"

    Liebe Grüße
    Klaus
  • Barth.a 31. Oktober 2013, 19:24

    eine sehr schöne darstellung und dokumentation!
    vg alf
  • EleBe 30. Oktober 2013, 17:17

    It's a man's world.

    Beeindruckende Doku und schönes Motive. Man könnte noch etwas die Schatten aufhellen, ist aber Geschmackssache :-).

    LG
    Ele
  • Kosche Günther 29. Oktober 2013, 15:35

    Was für ein Leben haben nur diese Menschen,für mich unvorstellbar uns trotzdem sind sie zufrieden mit sich und der Ihrer Welt.Leider versuchen immr wieder "Behörden..." solche Stämme in ein Kleid zu pressen das Ihnen bestimmt nicht behagt und in dem sie sich auch nie Zurechtfinden können,liebe Grüsse Günther
  • Léo9 28. Oktober 2013, 23:01

    top++++++++++++++++++
  • Michael Kersten 28. Oktober 2013, 19:33

    wieder ein tolle aufnahme von dir. sehr interssanter beitrag
    mfg
    michael

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