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ort der hoffung und der enttäuschung

ort der hoffung und der enttäuschung

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Seebärenclan


Pro Mitglied, auf allen Meeren

ort der hoffung und der enttäuschung

Heimatlose

Ich bin fast
Gestorben vor Schreck:
In dem Haus, wo ich zu Gast
War, im Versteck,
Bewegte sich,
Regte sich
Plötzlich hinter einem Brett
In einem Kasten neben dem Klosett,
Ohne Beinchen,
Stumm, fremd und nett
Ein Meerschweinchen.
Sah mich bange an,
Sah mich lange an,
Sann wohl hin und sann her,
Wagte sich
Dann heran
Und fragte mich:
"Wo ist das Meer?" von j. Ringelnatz

da kann ich nur sagen
in den verkehrten zug gestiegen

Kommentare 4

  • Barbara-J. 27. August 2007, 12:05

    Ooooch. Welch trauriges Gedicht! Deprimierend. Und das an einem Montag. Nicht gut.
    B.
  • Bille-La. 26. August 2007, 23:26

    Ist ja alles noch gut ausgegangen....
    Gruß - Bille -
  • HamburgerDeern54 26. August 2007, 19:55

    Da hast du ganz Recht, Julius - eine schöne Idee, das so festzuhalten. Und das Gedicht von Ringelnatz passt prima dazu.

    Dir einen guten Wochenstart.

    LG, Ursula
  • Ellen Meyer 26. August 2007, 19:38

    Ja am Bahnhof ereignen sich viele Geschichten - könnte man bestimmt Bücher mit füllen - man sollte es gar nicht für so selbstverständlich finden immer in den "richtigen" Zug zu steigen.

    LG Ellen