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Evelin Ellenrieder


Pro Mitglied, München

Orangerie

Die Orangerie in Kassel wurde unterhalb bzw. rund 400 m südlich des ehemaligen Stadtschlosses nahe dem westlichen Fuldaufer unter Landgraf Karl zwischen 1703 und 1711 erbaut. Seitdem bildet es den nördlichen Anfang der Karlsaue.
Das heutige barocke Schloss wurde ab etwa 1702 nach französischen Vorbildern errichtet, als Architekt gilt der landgräfliche Hofbaumeister Johann Conrad Giesler. Das Hauptgebäude ist 139,40 Meter lang und als niedriger Bau mit einem höheren, zweigeschossigen Mittelteil und zwei höheren, dreigeschossigen Eckpavillons ausgeführt worden. Die Architektur des Bauwerks wird in den Achsen des barocken Gartens fortgesetzt. Die langen Galerien dienten als Festsäle und zugleich als Überwinterungshaus für die im Sommer innerhalb des so genannten Orangerie-Gartens aufgestellten Kübelpflanzen. Daraus entwickelte sich die als bedeutend eingestufte Kasseler Orangeriekultur. Die Eckpavillons wurden von der landgräflichen Familie als sommerlicher Wohnsitz genutzt. Im Obergeschoss des Mittelbaus befand sich der reich gestaltete Apollosaal. Bezeichnend ist, dass er nur über das offene Dach zu erreichen war - eine Treppe existierte nicht. Der darunter liegende, einst offene Tordurchgang der Orangerie verband die sogenannte Voraue (heute Hessenkampfbahn) und den übrigen Park miteinander. Die Hauptachse des großartigen barocken Parks strich damit durch das Gebäude hindurch.

Objekte der Documenta (13) und die Orangerie im Hintergrund

Orangerie und Park Karlsaue
Orangerie und Park Karlsaue
Evelin Ellenrieder

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Exif

Kamera Canon EOS 7D
Objektiv Canon EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS
Blende 8
Belichtungszeit 1/1600
Brennweite 18.0 mm
ISO 200