Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?
15.125 19

Agora Bilddiskussion intensiv


Community Manager , Köln

Oh Love

Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv




Wichtig:

Hier werden unkonstruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht. Wir bitten darum die Diskussion aufs Bild zu fokussieren und persönliche Streitigkeiten, genauso wie irgendwelche Vermutungen über den Bildautor, aus der Diskussion herauszulassen.

1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Schreibe 2-3 Sätze zur Entstehung des Fotos

Kommentare 19

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 3. Oktober 2012, 23:06

    Hier geht es weiter:
    Grönländische Glockenblumen vor Eisbergen
    Grönländische Glockenblumen vor Eisbergen
    Agora Bilddiskussion intensiv


    Folgendes möchte kerstin snekker noch anmerken:

    allen beteiligten meinen dank für die z.t. sehr intensive wie schlüssige bilddiskussion. so stelle ich mir „agora“ vor! ich selbst mag dieses bild sehr, weiß aber auch, dass es ein problem hat, zu dem aber später.

    natürlich ist hier alles in bewegung, keine der gondeln stand still. wenn man genau schaut, wird man das erkennen. aber was wollte ich: natürlich ist die ausgelassenheit der beiden „mädels“ für mich hauptmotiv in diesem bild, schließlich liegt der focus ja auch auf ihnen.

    @snap – übers sofa, na das wäre des guten wirklich zu viel

    @formlos – die farben gehören für mich unbedingt dazu, das sagt jemand, der am liebsten in schwarz-weiß sieht, hier eben nicht. alles was dich stört, macht aber doch diese unruhe, die geräusche, das flackern der lichter in verschiedensten und immer wieder wechselnden farben aus. da ist unruhe, aber ich werde immer wieder zu den mädchen geholt, diese freude, ihr kreischen beim drehen, ich höre es immer noch. – gut, ich war dabei.
    was den rechten wagen anbetrifft, nun, wie ich schon sagte, alles ist in bewegung, man weiß nie genau, wohin sich jeder dieser vorbei huschenden wagen letztendlich gerade drehen wird, so sehr man auch etwas erahnen möchte. will man da fotografieren und ich wollte eben auch menschen auf der kirmes zeigen, schaut man, bevor man dann wirklich mehrere „schüsse“ hintereinander macht. es gibt noch ein paar recht brauchbare, aber den hier, den mag ich wirklich, weil mir hier einfach die komposition sehr gefällt. der hintergrund ist das einzig statische, den schnitt habe ich bewusst so gewählt, onb ich das bild noch mögen würde, wenn rechts die gondel nicht wäre, auch gerade mit ihrer unschärfe, weiß ich nicht. es war genau der moment und er zeigt sich mir mit den möglichkeiten, die ich mit diesem objektiv hatte, was ich liebe.

    @elst – ich widerspreche dir. mein blick wandert immer und das sehr schnell, zu den mädchen, alles andere bemerke ich auch, wenn es mich interssiert, aber die mädchen sind eben blickgestaltend genau da, wo man immer wieder hinschaut. mit deinen letzten beiden absätzen liegst du nicht ganz falsch. wie ich schon sagte, ich habe erst geschaut, das bild gestaltet, erst mit den augen dann im sucher, entspre3chend dem hintergrund. dass beim schuss hier gerade die nebelei dazu kam, dafür kann ich nicht. – stimmt genau: „natürlichkeit und lebensfreude“ der beiden, das war meine intension, alles andere ist beiwerk. allerdings habe ich auf diesen augenblick gewartet, dass er dann so wie er sich hier zeigt, kam, mag ich im ergebnis.

    @snap judgements – dein erstens seh ich genau so, nur das ich da nicht überlege ich fotografiere einfach aus dem bauch heraus so. wenn das bild für dich statisch wirkt, kann ich dir nicht widersprechen, aber wie gesagt, es waren die menschen, die mir hier wichtig waren, wie eigentlich meistens. – deshalb auch die wahl des objektivs, ein nikkor 85 / 1 : 1,4, hier mit blende 2,0. ich fotografiere am liebsten in diesem sehr engen tiefenschärfenbereich, was letztlich auch möglich macht, sich bewegende objekte so zu zeigen.

    @matthias von schramm – deine analyse gefällt mir sehr. wer mich hier kennt, weiß, dass ich meine bilder nach der komprimierung nicht nachschärfe, hier wurde nur verkleinert auf 800 kb breite, der kontrast wieder leicht angehoben, die farbsättigung entsprechend leicht reduziert. wer dieses objektiv kennt, weiß, dass es leicht weich zeichnet. ich mag das auch hier.

    @peterro – nicht böse sein, ich *schmunzle* ein wenig, besonders über deine beiden letzten absätze. zu deiner info, ich hatte sogar noch mehr an text an das agora-team geschickt

    @wmeyer – herrlich!

    @steffenkluge – ja, ich habe eine serie „geschossen“, wie gesagt, es gibt drei vier bilder, die es sich zu zeigen lohnt. du sagst es, man kann nicht alles haben, wenn man sich vorab für etwas festlegt. schneiden geht gar nicht! es ist mein blick, den ich da festhalten wollte, so und nicht anders.

    @formlos – mein statement gerade hier ist mir sehr wichtig! danke für deinen berechtigten einwurf, ich wünschte mir das auch bei den anderen diskussionen! da muss ich mich nicht trauen, das mach ich einfach!

    @anke jurrack – danke dir sehr! irgendwie sagst du genau das, was ich an meinem bild so mag, was aber nicht zwangsläufig dazu führt, dass ich hier nichts für mich gefunden habe in all der kritik. ich fotografiere einfach so, ich bin nah dran, hier etwas zu nah, dass liegt am objektiv, aber das war mir vorab bewusst, dass es nur solche bilder geben wird.

    @kommissar – du weißt, wie sehr ich schwarz-weiß liebe! jeder, der mich kennt, weiß das. aber hier will ich eigentlich nicht mit mir diskutieren lassen. vielleicht in ein paar wochen, dann mag ich das – hier und heute bleibts wie es ist.

    @dkrepeat – user, die nix im portfolio haben, aus der anonymität überheblich daher kommen, müssen nicht erwarten, dass ich auf sie eingehe.

    @snap judgements – danke wie auch einigen anderen für ihre mehrfachbeiträge, es macht mir wirklich spaß, hier zu lesen und mein bild neu zu bewerten auch für mich. es war kein vorbestimmbares bild, oder nur sehr geringfügig. deshalb werde ich es so mögen wie es eben ist, mit all seinen punkten, die ein street einfach immer offen lässt. und es ist kein herausragendes bild, sonst wärs ja in der galerie

    @claudia jenniges – danke auch dir, was deine argumente zu den farben, abrissen u.ä. betreffen, das ist mir nicht so wichtig. ich bestimme die farbbalance meist nach gefühl, wenn das nicht so ganz das deine ist, ich denke, das ist nicht so schlimm. doch bilder sollen schon geschichten erzählen, mir jedenfalls, ob sich die dann mit dem deckt, was der fotograf erlebte, erzählen wollte, ist im grunde nicht ganz so wichtig. – bilder sollten schon sprechen. – du hast recht, ich beschäftige mich mit meinem fotografischen tun, wenn mir dafür zeit bleibt, das ist leider viel zu selten der fall.

    @volker soldatke – danke für dein derzeitiges schlusswort. was primär und sekundär hier beim betrachten passiert, ist eigentlich durch die bildgestaltung vorgegeben. man hätte sich natürlich auch den jungen männern mehr widmen können, nur kamen sie an diesem abend leider nicht bildbestimmend bei mir vorbeigedreht.

    abschließend nun noch etwas zum bildtitel. da ich nichts dazu vorab geschrieben habe, an das agora-team schon, hier meine antwort: titel sind mir nicht so wichtig, wenn ein bild sich erst durch den titel erschließt, ist es kein gutes bild für mich.

    @formlos
    ich kann dich beruhigen, mit lena hat der titel sicher nix zu tun. ich habe beim bildbearbeiten von „green day“ ihren titel „oh love“ gehört ...
    hier, extra für dich, damit du den schrecklichen ohrwurm los wirst!
    http://www.youtube.com/watch?v=F_efJb8ds9A


    danke für die gute diskussion! hat echt spaß gemacht mit euch!
    lg kerstin
  • Volker a.H. 3. Oktober 2012, 13:03

    In diesem Fall, denke ich, sind die Intentionen des Fotografen gut aufgegangen.

    Die Farbexplosionen, in den knalligen Bonbonfarben,
    sind typisch für den Kirmesrummel und gehören einfach dazu. Sie implizieren eine rauschartige Stimmung.

    Der nebelige Hintergrund mit den plakativen und verschwommenen Figuren hebt die 'Mädels' hervor.
    Der Focus liegt auf den jungen Damen,
    die sich tief in die Augen sehen und eine grenzenlose Freude und Ausgelassenheit ausstrahlen.

    Der rechte Rand stört etwas und könnte mehr Schnitt vertragen. Oder, was ja bei solchen Schnappschüssen nicht mehr zu ändern ist,
    hätte ich den Standort etwas weiter links gewählt.
    Die beiden jungen Männer unterhalten sich angeregt.
    Auch sie strahlen Freude und Ausgelassenheit aus.

    Alles in Allem eine gelungene Impression des Kirmesrummels.
    Gruss Volker
  • Claudia Jenniges 3. Oktober 2012, 10:42

    @BildautorIn
    Deine Intension Spaß und Ausgelassenheit auf einer Kirmes wiederzugeben, kommt bei mir an.
    Ob hier aber wirklich Liebe im Spiel ist, halte ich für reine Spekulation, außer man stellte die Hypothese, das Leben sei ein einziger Flirt :)

    Du fragst, wie wir den Umgang mit der Bewegung, ich denke mal, du meinst die des Karusells einschätzen.
    So richtig hat deine Kamera eine,n Fokuspunkt, - ebene nicht erwischt oder du hast das Bild stark beschnitten?) Auch wirkt die Umgebung nur bedingt unscharf.

    Die Bildgestaltung des Motivs 2 Paare, Mädels und Jungs, als Gegensatz ist dir prima gelungen, auch die Gestik und Mimik hat ihren Reiz.
    Der Bildaufbau, Linien, Flächen und deren Verteilung wirkt auf mich ansprechend.
    Aufbau der Farben,
    Wagen der Mädels, rechts im Vordergrund korreliert mit den Tänzern links im Hintergrund, so
    der pinke Wagen, rechts, in der Vertikalen mit der blauen besternten Fläche in der Horizontalen....

    Noch was zu den Hautönen, da gibt es einige Farbabrisse (Verhältnis Magenta zu Gelb, wie sieht es mit den Cyanwerten aus?), vermute mal, dass der Weisabgleich nicht korrekt ist.

    Die Frage, was mir ein Bild erzählt, finde ich immer etwas befremdlich, s.o.
    Da wird dann gerne etwas hineininterpretiert, was meist nicht da ist, es hat dann mehr von Märchenstunde, als von Bildbetrachtung ;)
    Die Frage, ob ein Bild für mich von Interesse ist, ob es mich anspricht und warum wäre passender :)
    Da ich hier schreibe, ist es für mich sehenswert, da ich die Komposition, Kommunikation im Bild für gelungen halte.
    Und ich merke, dass du versuchst dich mit deinem fotografischen Tun zu schäftigen, weiter so und

    lG Claudia
  • Wolf Schroedax 3. Oktober 2012, 7:27

    @Komissar Lohmann ::: Bitte nicht in s/w umdenken... denk an den aggressiven Krach ... da müssen schreiende Farben her !!!
  • formlos 2. Oktober 2012, 19:16

    @Snap Judgements:

    Das mit der Gondel kann ich nachvollziehen und durch deine Argumentation auch erkennen.
    Andere Augen, andere Sicht.
    Das ist mal eine sehr schöne Wirkung von Agora.
    Danke dir dafür.
  • dkrepeat 2. Oktober 2012, 11:41

    leider, leider, leider kann ich mich dem lob meiner vorrednerin anke nicht anschließen. dabei wünscht man es dem foto doch so! da ist diese wunderbare szene zweier mädels, die im idealmoment getroffen sind. wirklich schön.
    doch wendet sich das auge hiervon ab, fängt das desaster auch schon an: zuerst sucht das hektisch umherirrende auge nach weiteren bildelementen, die den ersten, positiven eindruck verstärken, doch je länger man sucht, desto weniger wirkt das foto. da ist erst einmal die mehr als störend wirkende abgeschnittene kugel rechts, von der man hofft, daß nicht eine kollision mit der gondel der hauptprotagonistinnen bevorsteht, dann der scheinwerfererhellte nebel, der, ohne stimmung zu erzeugen, einen namhaften teil des fotos ins nirwana abdriften läßt, der discomann auf der gondel, der sein gegenstück in einem aus der szene laufenden, abgeschnittenen tänzer findet, der offenbar vor seiner - ebenso abgeschnittenen - tanzpartnerin flüchtet, die beiden jungs in der zweiten gondel, die, so meint man, in eine andere richtung fahren als die kichernden mädchen. als wäre das alles nicht genug, kommt die eingefrorene bewegung hinzu, die rätsel aufgibt: die haare wehen und der rest stockt. an dieser stelle kommt der kugelrest im rechten vordergrund wieder ins spiel: auch wenn sich das hirn die weiterfahrt des gutgelaunten paares nach vorn gern vorstellen will, so wird es durch dieses pink-monströse hindernis ausgebremst.
    ist man mit der betrachtung an diesem niederschmetternden punkt angelangt, stellt man überdies fest, daß wohl die automatik der kamera, nicht wissend um begriffe wie atmosphäre und stimmung und die rauschunterdrückung überschätzend die empfindlichkeit zu hoch gezogen hatte und auch bei der belichtung mindestens eine halbe blende zu spendabel war.
    zum schluß grübelt man dann, wie es eigentlich zu diesem foto kommen konnte und was passiert war. mag es ja sein, daß den fotografen, am computer sitzend, bemüht, den lebensfrohen mädelsbildausschnitt zu retten, ähnliche gedanken peinigten, als er nämlich merkte, das alles drehen, alles beschneiden am ende nichts bringt, sondern mehr schadet als nützt. er wird sich dann ratlos gefragt haben, warum er seinen standort für das nächste vorbeikommen der mädchen nicht geändert, warum er dann die kamera nicht ein wenig mitgezogen und hierzu die zeit-blenden-kombination nicht händisch geändert hatte. und dann, nach einem tiefen seufzer und dem resignierten abspeichern in den tiefen der festplatte, wird er sich wohl damit getröstet haben, daß man es einem schnappschuß ja nicht so übel nimmt, nicht perfekt zu sein...
  • formlos 2. Oktober 2012, 8:09

    Bei den vielen Fragen, die hier aufkommen ist es schön, wenn am Ende noch ein Statement des Photographen folgt.
    Wenn ich mich da so einbringe und teilhabe bin ich schon auch enttäuscht, wenn am Ende nur steht "bedankt sich für die Diskussion".

    Aber so heiß, wie es hier öfters hergeht, kann ich das auch irgendwo verstehen, wenn auch nicht völlig nachvollziehen.
    Na, ja..
    Vielleicht wird´s ja dieses Mal was...
    Trau dich!
  • SteffenKluge 2. Oktober 2012, 2:13

    Das "Kirmes-Gefühl" mit seinen schrillen, leuchtenden Farben und der natürlich wirkende und ausgelassene Moment der beiden jungen Damen kommt bei mir an!
    Obgleich die Bewegung etwas "eingefroren" wirkt und damit keine wirkliche Dynamik vermittelt.

    Der Kamerastandpunkt lässt sich vermutlich nur bedingt optimal auswählen - für mich zählt das Sehen des Moments, der sich analog zum Street-Shooting im spontanen Reagieren und - mit etwas Glück- in guter Bildkomposition umsetzen lässt.

    Ich weiß nicht, ob Du eine Serie geschossen hast, oder ob dies einen einzelnen Versuch wiedergibt; Kritikpunkt aus meiner Empfindung wäre das "Objekt'" rechts und der unwesentliche Bildteil links, welche den Fokus stören. Beim Abschneiden würde es jedoch vermutlich die Bildteilung maßgeblich negativ beeinflussen (obwohl Hochformat noch einen Versuch wert wäre) - manchmal kann man eben nicht alles haben; ich würde es im Fotohome behalten, aber ich finde es nicht optimal gelungen ...
    LG Steffen
  • WMeyer 1. Oktober 2012, 17:19

    Vielleicht wäre der Fotograf aus seiner eigenen Gondel gefallen, wenn er sich einen halben Schritt nach links bewegt hätte?
  • PeterRo. 1. Oktober 2012, 15:22

    Ich schau mir grade das Bild hier an, lese die Beiträge und wundere mich etwas. Das Bild scheint mir eher eine Sammlung von Zufällen zu sein. Von durchdachter Gestaltung ist hier keine Spur.
    Das Treiben oder Ausgelassenheit ist hier nicht richtig bis überhaupt nicht dargestellt. Eher sieht es aus, als würde die rechte, der linken einen Witz erzählen. Wie schon hier mehrfach geschrieben, das Karussell sieht aus, als ob es sich nicht bewegen würde. In solchem Fall wundere ich mich über die störende Gondel am rechten Rand. Es hätte gereicht, wenn sich der Fotograf einen halben Schritt nach links bewegt hätte, schon wäre sie nicht mehr sichtbar und der Oberarm des rechten Mädchens wäre sichtbar. In voller Fahrt würde das Foto ganz anderes aussehen.
    Für mich sieht es aus, als ob der Fotograf eher darauf konzentriert war die beiden Mädels abzulichten, als das Bild zu gestallten.
    Mich interessiert hierbei folgende Frage:
    womit hat der Fotograf mehr Zeit verbracht, mit dem Gestalten des Bildes bereits vor dem Abdrücken des Auslösers oder mit dem Formulieren der Fragen, als er das Bild hier eingereicht hat?
    Für mich ist es nicht mehr als ein ungelungener, gewöhnlicher Schnappschuss.
  • Matthias von Schramm 1. Oktober 2012, 10:04

    der moment ist (wie schon richtig beschrieben) gradezu intim, gegen den schnitt habe ich nichts zu sagen. wichtig finde ich die spielerische, aber aggressiv wirkende geste der jungs im hintergrund. sie zeigt einen kontrast inhaltlich zur friedlichen fröhlichkeit der mädchen. ein kontrast sozusagen der ausgelassenen geschlechter. der unterschied des übermuts. die farbwahl mag ich auch. sie unterstützt die szene. nun kennt man solche bilder und filmsequenzen eher bei kunstlicht am abend, wenn das feiern in der nacht passiert. unter tageslicht wirkt die szene dann doch einigermassen unschuldig auf mich. die bereits erwähnte statik ist dabei interessant. so wirken die protagonisten doch ein wenig wie schauspieler in einem musical, zudem stevie wonder sein grinsen schenkt. der genaue schärfepunkt ist mir nicht ganz klar. das bild finde ich ein wenig weich und zu klein präsentiert.
  • formlos 1. Oktober 2012, 7:31

    Ja, das stimmt.
    Es kann nicht sein, dass das Karussel sich in vollem Lauf befindet, die Personen würden sich anders verhalten, das Bild wäre so nicht machbar, Bewegungsunschärfe würde sich einfinden etc...
    Aber ganz still wirken sie auf mich nicht, eher wie beim Anfahren, doch schon etwas in Fahrt.
    Aber wahrscheinlich habt ihr recht.
    Das Teil steht.

    Ist das wichtig?
    Wohl eher nicht.
    Vielleicht noch für die Frage, weshalb die Gondel rechts soweit in Bild ragt.
  • HorstS 1. Oktober 2012, 0:40

    > Wie ist die Meinung der Betrachter zum Umgang mit der Bewegung und dem Festhalten gerade dieses Augenblicks?

    das Karussell hat sich definitiv nicht bewegt. Bei 60 - 80 Km/h sitzt "Frau" nicht so locker in der Gondel.


    > Wie sieht es mit der Bildgestaltung aus, als auch den Farben als Gestaltungsmittel.

    die Gondel rechts im Bild stört extrem, da auch sie nicht einmal in "Bewegung" ist. Der eingeblasene Nebel der Nebelmaschine zerstört den ansatzweise farbenfrohen Hintergrund.

    Ich hätte mir ein anderes Foto meiner 20-30 Karussell - Aufnahmen rausgesucht. :-)
  • elstp 30. September 2012, 23:11

    Nachtragen möchte ich, das mich die Überfülle an Farben und Formen vermutlich von einer näheren Betrachtung abgehalten hätte, wäre ich durch die Agora-Bilddiskussion nicht dazu eingeladen worden.
    Und @Wolf Schroedax: es stimmt: das Karussell scheint gerade erst Fahrt aufzunehmen, aber das Thema ist ja die Emotion der Beteiligten. Ich finde, dass bezüglich der Bewegung gerade der richtige Moment gewählt ist, wo die jungen Leute sich noch auf das gesamte Abenteuer einlassen können und nicht nur noch den Rausch der Geschwindigkeit erleben.
  • Wolf Schroedax 30. September 2012, 22:55

    1.Blick :: + Die Farbkomposition inkl. ihrer Schärfeveteilung ist angenehm und heiter. + Aber :: Bewegung sehe ich kaum. Es ist als ob der Zug sich gerade erst in Bewegung setzt, denn die 4 Fahrgäste sind noch ins Gespräch vertieft. Das wäre in voller Fahrt sehr ungewöhnlich. + Die Fahrgäste als Beiwerk in einer Farbkomposition zu sehen gelingt mir nicht ...