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Was ist neu?

Daniel Montanus


Basic Mitglied, Siegen

objektiv-test

nette geste von den gebirgsstelzen, sich für ein paar test-aufnahmen zur verfügung zu stellen:
af-s 500/4 an der d200.

http://www.daniel-montanus.de

Kommentare 14

  • Jens Schöller 3. August 2008, 21:57

    Erst einmal Entschuldigung für die Sendepause, ich war eine Woche unterwegs.
    Was das Rauschen angeht spürt man da schon eine leichte Zunahme ab ISO 800. Erst recht wenn die Aufnahme unterbelichtet war. Eine gute Belichtung ist Voraussetzung! Eher überbelichten und nachher abdunkeln als umgekehrt vermeidet Rauschen. Ich meine Nuancen. Mit Überbelichtung und einhergehenden ausgefressenen Lichtern hat das nichts zu tun. Aber bei noch ganz gutem Licht kann man auch mal die ISO 800 nutzen um mit der Blende runterzugehen und Verwackelungen zu vermeiden die durch zu lange Belichtungszeiten entstehen. Bzgl. der ISO hab ich neulich in einer Fotozeitschrift Aufnahmen von balzenden Prachtlibellen im Flug gesehen. Aufgenommen in der Mittagszeit mit Blende 11 bei 1/4000 sec und ISO 1200. Sicher nachbearbeitet aber es war kein Rauschen zu sehen. Die Aufnahmen brillant und die Insekten eingefrohren und knacke scharf über die gesamte räumliche Tiefe. Aufgenommen mit der Canon 20 D. Man kann das schon machen. In der Regel vermeide ich aber auch ISO-Werte über 400. Insbesondere blaue Hintergründe wie Himmel oder Meer können sonst schon heftiges Rauschen im Rotkanal aufweisen. Was LAB angeht ist gerade das Entrauschen eine der Stärken. Man kann problemlos den Gauß´schen Weichzeichner im A oder B Kanal anwenden ohne Schärfe einzubüßen. Da ist bei LAB von Vorteil daß Farbe und Kontrast voneinander getrennt sind. Selbst eine Weichzeichnung von A und B-Kanal mit Radius 3.0 bringt keine wesentlichen Verluste, da der gesamte Kontrast im L-Kanal liegt. Das Rauschen schmilzt weg wie Butter. Ich kann LAB und das genannte Buch nur empfehlen. Gerade in der Naturfotografie kann man da die oft matten Farben auf einfache Art und mit gutem Ergebnis auffrischen. Weiter perfekt scharfzeichnen, entrauschen und vieles mehr. Nimm dir einfach ne Stunde Zeit und lies mal in der Buchhandlung ein bischen drin. Ich bin sicher es fasziniert. Zu Neat kann ich nicht viel sagen, da ich es nicht nutze. Ich bearbeite und schärfe alle meine Aufnahmen ausschließlich mit Photoshop. RAW-Konverter bis jetzt noch RAW-Shooter. Sonst nutze ich keine weitere Software.

    Gruß Jens
  • Peter Merzhäuser 28. Juli 2008, 16:28

    Passt
    Peter
  • Daniel Montanus 27. Juli 2008, 13:50

    @ jens: danke für die tipps, allerdings haben wir uns offenbar missverstanden: spätestens ab f5 erreicht das nikon wirklich eine knackige schärfe (lediglich bei offenblende können verwaschen wirkende säume an kontrastreichen kanten entstehen). was ich mit ausschuss meinte, geht wirklich nicht auf die linse, sondern auf meine unfähigkeit zurück.

    aber natürlich hast du grundsätzlich recht: ein bisschen mehr tiefenschärfe ist oft wünschenswert, und wenn das licht es zulässt, ist allein das ein guter grund, auf die von dir genannten werte abzublenden.

    was ich aber anders einschätze als du, ist die verwendbarkeit von iso-werten jenseits der 400. zumindest an meiner d200 habe ich den eindruck, dass ich ab 320 nicht nur ein störendes rauschen in kauf nehmen muss, sondern auch spürbar detailschärfe einbüße und eine wenig ansprechende farbwiedergabe bekomme. kann natürlich sein, dass ich mir da mit fehlendem knowhow in der nachbearbeitung im weg stehe: ich korrigiere z.b. das bildrauschen mit neat - wäre auch das über lab-bearbeitung sinnvoller zu handhaben?

    gruß,
    daniel
  • Jens Schöller 27. Juli 2008, 12:21

    Probier mal eine noch kleinere Blende. Ich habe auch ein 4/500 von Canon. Bei großer Blende hat man auch oft den von Dir beschriebenen Effekt. Insbesondere bei schlechteren Lichverhältnissen scheinen die Aufnahmen oft unscharf. Da mag verschiedenes zusammenkommen. Leichte Fehlfokussierung, Verwackelung und oft auch einfach zu knappe Tiefenschärfe bei den großen Brennweiten. Ich nehme gerne Blende 6.3-8.0 bei dem vorliegenden Motiv. Das bringt mir bei dem 500er immer noch einen verwaschenen Hintergrund, aber das Motiv ist knacke scharf. Lieber mit den ISO hochgehen. 400-800 ist ja heute kein Problem mehr. Und was das schärfen und auch das entrauschen angeht nutze ich nach vielen Versuchen inzwischen nur noch Photoshop und schärfe in Lab über den L-Kanal. Überhaupt konvertiere ich seit einiger Zeit nahezu alle Bilder direkt nach der Entwicklung von Raw ins Tiff-Format in Lab und erledige dort die gesamte Bearbeitung mit wachsender Begeisterung. Das ist schlicht weg phänomenal. Da gibt es ein tolles Buch von Dan Margulis: Photoshop Lab Color

    Gruß Jens
  • Daniel Montanus 27. Juli 2008, 11:53

    @ jens: das will ich gar nicht in abrede stellen.

    was ich meine, ist nur mein erster eindruck vom nikkor: entweder sind die aufnahmen aufgrund fotografen-versagens unscharf (verwackelt, fehlfokussiert) - und dann hilft nachschärfen nicht. oder aber sie sind out-of-cam schon so scharf, dass jegliches nachschärfen der nef-datei (selbst mit filigran arbeitenden tools wie intellisharpen) auf einem tft-monitor eine unangenehme, weil übertriebene wirkung hervorruft.

    gruß,
    daniel
  • Jens Schöller 27. Juli 2008, 11:06

    Die Aufnahme ist gut. Aber deine Meinung zum Schärfen kann ich nicht ganz nachvollziehen. Daß Artefakte beim Schärfen entstehen steht außer Frage, da das Bild ja neu verrechnet wird. Allerdings treten diese auch auf wenn ich das Bild nicht in Vollansicht mit 100% betrachte. Für jede kleinere Ansicht oder gar die komprimierte FC-Versicon , muß das Bild sowieso neu berechnet werden was ebenfalls Artefakte verursacht. Und in diesen Fällen gefallen mir die geschärften Aufnahmen besser. Deine Argumentation kann nur gelten für Monitore mit 8 oder mehr Megapixeln die es aber nicht gibt oder für ausbelichtete Aufnahmen. Methoden zum Schärfen gibt es ja unzählige und da muß jeder für sich die geeignete finden. Aber berechtigt ist es allemal.

    LG Jens
  • Stefan Sprenger 27. Juli 2008, 0:44

    Sehr schöne Aufnahme, Klasse Schärfe und Bildgestaltung.

    LG
    Stefan
  • Antje Görtler 26. Juli 2008, 22:13

    Danke, das sind Informationen, mit denen man wirklich etwas anfangen kann! Das wünsche ich mir viel mehr in der FC.
    LG Antje
  • Uwe Sievers 26. Juli 2008, 19:47

    Ne echt saubere Sache.... echt fein.
    VG Uwe
  • Daniel Montanus 26. Juli 2008, 18:02

    @ antje: klar kann man die leistung eines objektivs nicht anhand eines kleinen fc-bildes beurteilen - aber die raw-dateien sprechen eine klare sprache: kontrastreich, frei von farbfehlern und gestochen scharf ab blende 4.5. und selbst bei den eher weichen raws der d200 sollte man sich jegliches nachschärfen sparen. auch dieses jpg ist nicht geschärft, da sofort treppchen und artefakte entstehen (zumindest auf meinem monitor).
    gruß,
    daniel
  • de ceulaer 26. Juli 2008, 17:35

    Tolles Bild !
    lg alain
  • Antje Görtler 26. Juli 2008, 17:24

    Und, wie bist Du mit dem Objektiv zufrieden? Ich finde es sehr schwer, so etwas nach einem Bild zu beurteilen, zumal ich ja keinen Vergleich mit anderen Objektiven habe. Die Gebirgsstelze hatte ich dies Jahr auch erstmals vor der Linse. Zwar mit weniger Brennweite, aber dafür meines Erachtens im Kopfbereich schärfer. Was für eine Blende hast Du genommen?
    LG Antje
  • Thomas Jahnke 26. Juli 2008, 17:08

    Klasse gesehen und festgehalten.
    Guter Schärfenverlauf und super Bildschärfe.
    Wünsche weiterhin tolle und interessante Motive sowie gutes Licht für die nächsten Aufnahmen.
    Gruß aus der Goldstadt
    Thomas
  • Polarfuchs 2 26. Juli 2008, 16:54

    Das Objektiv ist gut. Und der Fotograf auch. Sehr schöne Aufnahme.