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Michael Breucker


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fertig gespielt
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Michael Breucker


Fasanerie Groß-Gerau
Tiergarten Fasanerie
Auf dem Gelände werden längst keine Tiere mehr für Treibjagden gezüchtet. In dem Tiergarten kann man ca. 400 Tiere, darunter Wildschweine, Zwergzebus, Hängebauchschweine, allerlei Wasservögel, Pfaue, Luchse, Störche, Wellensittiche und den "lachenden Hans", ein hübsch aussehender Vogel, sehen. Besonders im Frühjahr kann der Nachwuchs vieler Tiere bestaunt werden. Seien es die auf wackligen Beinen stehenden Zicklein oder die flaumigen Entenküken, die fast im Gleichschritt der Entenmama ins Wasser folgen. Es gibt immer etwas zu entdecken. An der Kasse kann man Tierfutter kaufen.

Park Fasanerie
In dem Park Fasanerie trifft man auf ausgedehnte Wege, einen Teich, auf Wiesen und Baumgruppen sowie einen großzügig angelegten Abenteuerspielplatz. Also, ein idealer Ort zum Entspannen, zum Sporttreiben und zum Erholen.
Geschichte
Die Fasanerie entstand zwischen 1722 und 1726. Sie diente dem in Hessen ansässigen Adel und seinen Gästen als Jagd- und Erholungsgebiet. Das Revier beherbergte vorwiegend Fasane. Rot- und Damwild wurden dort für die Treibjagd aufgezogen.
Zu diesem Zeitpunkt enstanden in der Region mehrere Jagdschlösser wie Kranichstein, Mönchbruch und Wolfsgarten, die überwiegend der Parforcejad dienten. Diese Jagden, die zu Pferde und mit Hundemeuten durchgeführt wurden, zerstörten oftmals die Ernten der Bauern. Diese mussten außerdem Treiber- und Transportdienste leisten. Nachdem die Parforcejagden (nach 1800) an Bedeutung verloren hatte, kamen noch prominente Gäste, so der Zar von Bulgarien, auf Einladung der Darmstädter Großherzöge zur Fasanerie um in dem ummauerten Gelände Fasane zu jagen.

Mauer
Die hohe Umfassungsmauer besteht zum Teil aus den Überresten des in der Nähe liegenden Dornberger Schlosses, das im Februar 1689 von französischen Truppen zuerst besetzt und dann niedergebrannt wurde. Vieles spricht dafür, dass die Steine der Fasaneriemauer zuvor Bestandteil eines Römerkastells (81 - 96 .Chr.) waren. Dieses befand sich südlich des Fasaneriegeländes. Der überwiegende Teil der Steine stammt aus verschiedenen Steinbrüchen zwischen Dietzenbach und Heidelberg.
2009 wird die unter Naturschutz stehende Fasaneriemauer -zusammen mit dem Schloss Dornberg- Teil des Regionalparks. Teile der Mauerkrone der vier freigelegten Mauerbereiche wurden mit historischen Backsteinen neu aufgebaut und verfugt. So genannte "Petrographische Fenster" wurden geschaffen. Auf Tafeln erhält man Informationen zu verschiedenen, optisch betonten Gesteinsarten.
Bänke laden zum Verweilen ein. Von hier aus lassen sich auch gut Störche bei der Aufzucht ihrer Jungen beobachten.

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