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Nymphäum

in Jerash, dem römischen Gerasa.
Auf der Liste der beliebtesten Reiseziele Jordaniens kommt Jerash gleich nach Petra. Die antike Stadt blickt auf eine lückenlose Geschichte menschlicher Besiedlung über mehr als 6500 Jahre zurück.
Jerash liegt auf einer von bewaldeten Hügeln und fruchtbaren Tälern umgebenen Ebene. Nach der Eroberung durch General Pompeius im Jahre 63 v. Chr. fiel Jerash Rom zu und wurde in den Bund der zehn großen römischen Städte, der Dekapolis, aufgenommen.
Das goldene Zeitalter der Stadt begann unter römischer Herrschaft. Heute ist die Stätte als eine der am besten erhaltenen römischen Provinzstädte der Welt anerkannt. Nachdem die Stadt Jahrhunderte lang unter dem Wüstensand begraben gelegen hatte, wurde sie in den letzten 70 Jahren freigelegt und restauriert.
Das prächtige 22 Meter breite Nymphäum stammt aus dem 2. Jahrhundert. Das den Wassernymphen geweihte zweigeschossige Heiligtum ist eines der besterhaltenen Gebäude des antiken Gerasa. Das untere Stockwerk des Nymphäums war mit Marmor verkleidet. Das obere war mit Fresken verziert, die zum Teil noch erkennbar sind. Auffällig ist die Dachkonstruktion – eine Halbkuppel mit gesprengtem Giebel, die sich über einem großen Prachtbrunnen wölbt. Die Brunnenfassade wurde in Nischen unterteilt, in denen sich Statuen befanden. Einige Statuen hielten große Behälter, aus denen sich Wasser in das Bassin des Prachtbrunnens ergoss. Ein komplexes Leitungssystem führte das Wasser aus der Umgebung heran.

- Panorama aus 8 Hochformataufnahmen -

Kommentare 18

  • Ingeborg K 28. Mai 2014, 15:53

    Ich kann mich auch noch an die Stadt erinnern. Meine Dias muss ich wohl mal sichten und die guten wohl digitalisieren lassen, sonst geht das alles verloren.
    Ein interessantes Panorama dieser Ausgrabung hast Du hier erstellt. Und die Erläuterungen dazu frischen dann auch die Kenntnisse wieder auf.
    LG Ingeborg
  • K.-H.Schulz 21. April 2014, 21:19

    Interessante Bea und toller Text zu diesem schönen Motiv
    LG:karl-Heinz
  • Christine L 21. April 2014, 10:33

    klasse Pano...
    ciao
    Christine
  • Philomena Hammer 19. April 2014, 11:12

    ich war vor etwa 20 Jahre dort und wie ich sehe ist es immer noch ein Erlebnis :-)) Dein Pano finde ich gelungen.
    LG
  • Annemarie Quurck 19. April 2014, 8:06

    Genau da stand ich auch schon ...
    auf die Idee mit dem Pano bin ich nicht gekommen
    macht sich gut mit der Krümmung

    Jerash ist wirklich beeindruckend

    lg annemarie
  • Monika Jennrich 18. April 2014, 22:34

    Ein gutes und interessantes Foto!

    Wie in Deinem Text beschrieben, liegt Jerash in einer wunderschönen landschaftlichen Gegend!
    1997 konnte ich während einer Rundreise auch diese historische Stätte besuchen.
    hatte mich auch sehr beeindruckt.
    Lieben Gruß Monika.
  • Nikon Ikone 18. April 2014, 19:38

    Wunderschön. Ich wünsche dir schöne Ostertage.
    LG Inge
  • Pauschaltourist 18. April 2014, 19:06

    Imposantes Pano, gefällt mir außerordentlich.
    Schöne Ostergrüße von Siggi
  • Jens Lotz 18. April 2014, 18:35

    Vielen Dank für die ausführliche Reisebeschreibung dazu.
    Muß ein imposantes Bauwerk gewesen sein.
    Schnitt und Abbildungswinkel finde ich sehr gut Ulf. Auch der mittig - symmetrische Aufbau passt zur Architektur selbst sehr gut vom Charakter.
    Eine kleine Kritik hinsichtlich Belichtung (Himmel) und negativem shift kann ich aber nicht weglassen:-)

    Dir ein frohes Ostern..
    LG jens
  • Elke Ilse Krüger 18. April 2014, 18:15

    Hallo Ulf, Jordanien ist auch immer noch ein Ziel von mir. Du hast es mit schönen Bildern schon etwas gezeigt. Dieses Pano um die "Kurve" gefällt mir prima.
    LG Elke
  • E. Ehsani 18. April 2014, 17:06

    Sehr eindrucksvolles Motiv! Die Bearbeitung gefällt mir!
    LG Esmail
  • Ingo11 Rammer 18. April 2014, 15:34

    die römer wussten zu leben...;-)

    dir schöne ostern, ulf...

    lg ingo
  • Rm Fotografie 18. April 2014, 14:09

    danke dir wieder für dieses so besondere foto und deinem text dazu

    liebe grüße
    ruthmarie
  • Willy Brüchle 18. April 2014, 13:23

    Das hätte ich glatt mit Didyma verwechselt. MfG, w.b.
  • Wilhelm Weste 18. April 2014, 13:09

    Mein lieber Ulf, du zeigst da wieder einmal eine antike Sache von der ich auch noch nicht gehört habe. Deine Darstellung des Ortes ist mal wieder vom Feinsten.
    Gruß Wilm
  • Anne Rudolph 18. April 2014, 12:44

    hervorragend Deine Aufnahme. Immer wieder interessant solche Stätten zu sehen und zu bewundern
    lg anne
  • ePICS 18. April 2014, 11:57

    Auch im Verfall immer noch beeindruckend anzuschaun. Mit etwas Fantasie kann man sich dennoch viel darunter vorstellen, wie es mal ausgesehen hat.
  • Rainer Rauer 18. April 2014, 11:55

    Immer wenn etwas freigelegt wird, beginnt der Verfall. Dann wird restauriert und (so ähnlich wie möglich) wieder aufgebaut. Ein typisches Beispiel ist Pompei, welches gerade jetzt stark zerfällt. Auch weil kein Geld da ist.
    Tolle Doku von dir.
    LG Rainer

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