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Was ist neu?

Klaus Zeddel


Pro Mitglied, Heidelberg

Nur durch einen Drahtzaun getrennt.....

betrachtete dieser junge Tiger den Strom von Schaulustigen im Stadtgarten von Karlsruhe. Die Aufnahme ist schon recht alt, möglicherweise lebt er garnicht mehr. Ich fand nur diese Absicherung interessant, einen Maschendrahtzaum und sonst nichts -das gibt es heutzutage wohl nicht mehr.
Scan vom SW-Negativ

Kommentare 23

  • Anwar- Nieninqe (Marion) 29. April 2008, 20:37

    Lisa Hollstegge hat das Gedicht ja schon gepostet. Das war auch das erste, was mir dazu einfiel...eines meiner Lieblingsgedichte, denn oft fühle ich mich genauso.
    Ein sehr schönes Portrait dieses stolzen, gefangenen Tieres.

    LG, Marion
  • Klaus Zeddel 27. April 2008, 20:38

    @Alle,
    danke, vielen Dank für alle Kommentare.
    LG Klaus
  • DSK 25. April 2008, 7:55

    Klasse
    LG Micha
    ______________________
  • Christian Knospe 21. April 2008, 20:50

    eine tiefsinnige arbeit

    lg chris
  • Franky.M 21. April 2008, 20:17

    Sieht aber klasse aus. Sieht man der Aufnahme gar nicht an, dass es sich um ein älteres Bild handelt.
    Gruß Frank
  • Günther Ciupka 21. April 2008, 19:53

    so ein zaun hält schon was aus, hoch genug muß er natürlich sein ...
    hg
  • Gerhard Riedl RGPhoto 21. April 2008, 19:26

    Ne, das glaub ich auch das nur ein Maschendrahtzaun heute von keiner Behörde mehr zugelassen würde - und das ist auch gut so und zwar für den Besucher ebenso wie vermutlich auch für den Tiger. Einzig das Gittermuster des Drahtes verstärkt das Gefängnissgefühl stark im Vergleich mit den dicken Glasscheiben heute.

    Liebe Grüße, Gerhard
  • Heidi Schade 21. April 2008, 16:31

    Ein tolles Portrait, in s/w wirkt es auch sehr gut.
    lg, Heidi
  • Marco der Günni 21. April 2008, 15:44

    Kommt auch in sw recht gut . Der Maschendraht passt irgendwie zu seinem traurigen Blick , er wäre wohl lieber in Freiheit .
  • Der Westzipfler 21. April 2008, 13:21

    Das Panther-Gedicht kam mir bei diesem Anblick, wie wohl so vielen hier, auch gleich in den Sinn. ,.-))
    Etwas traurig schaut er aber hinter seinem Maschendrahtzaun auch drein.
    Eine ganz hervorragende und auch emotional berührende S/W-Aufnahme, Klaus! Für einen Scan eine erstaunlich gute Qualität. Gefällt mir sehr!

    GLG und Dir eine erfolgreiche und gute, neue Woche, Markus
  • Tobias Städtler 21. April 2008, 0:22

    Hier in Spanien gibt es immerhin doppelte Maschendrahtzäune als Absicherung. Da kann man den Tieren nah begegnen (im Tiergarten El Arca, Benimantell, Alicante, wo überaus friedliche Löwen und Tiger leben). Das ist ein gelungenes Portrait, gefällt mir gut.
    LG Tobias
  • Marguerite L. 20. April 2008, 22:50

    Genau, dieses Panther-Gedicht habe ich hervorgesucht ... d.h. ich hatte den gleichen Gedanken wie Lisa.
    Grüessli Marguerite
  • Lisa Holl 20. April 2008, 22:38

    ...auch wenn es nicht ganz passt, erinnert mich dieser traurige Blick an folgendes Gedicht:

    Der Panther
    Im Jardin des Plantes, Paris

    Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
    so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
    Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
    und hinter tausend Stäben keine Welt.

    Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
    der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
    ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
    in der betäubt ein großer Wille steht.

    Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
    sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
    geht durch der Glieder angespannte Stille -
    und hört im Herzen auf zu sein.

    Rainer Maria Rilke, 6.11.1902, Paris


    lg
    Lisa
  • Hans-Peter Hein 20. April 2008, 22:22

    irgendwie stimmt es traurig, dass so stolze Katzen hinter Maschendrahtzaun leben müssen. Aber in "Freiheit" geht es ihnen häufig noch wesentlich schlechter.
    lg Hans-Peter
  • H-Jürgen K... 20. April 2008, 21:06

    Trotzdem perfekt in der Schärfe und dem Gesichtsausdruck.
    LG. Jürgen