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Was ist neu?

Ilse Jentzsch


Community Manager , Rhein-Main-Gebiet (Frankfurt a.M.)

*Nie wieder!*

Zur Erinnerung an den Beginn des 2. Weltkrieges am 1. September 1939

Die Plastik von Georg Kolbe entstand bereits vor dem Krieg, hat also nichts mit ihm zu tun, doch erscheint sie mir passend zur Erinnerung an den Tag, als das Grauen begann.

Kommentare 25

  • Hanne L. 23. November 2016, 21:01

    Sehr eindringlich, liebe Ilse. Wir dürfen niemals vergessen ........
    Herzliche Grüße, Hanne
  • Ilse Jentzsch 3. November 2013, 13:21

    Hans-Martin:
    Ob das Foto etwas unscharf ist kann ich im Moment leider nicht richtig beurteilen, da ich gerade an beiden Augen operiert wurde und noch in der Heilungsphase bin, also noch nicht meine absolute Sehschärfe erreicht habe.
    Es grüßt,
    Ilse
  • Hans-Martin Adorf 3. November 2013, 12:17

    Bei diesem Bild bin ich von dem asymmetrischen Bildschnitt voll überzeugt, im Gegensatz zu dem bei

    Durst ...
    Durst ...
    Ilse Jentzsch


    Auch hier finde ich die Positionierung der Skulptur voll motiviert durch den Schattenwurf an der Wand, so wie auch bei

    D U N E
    D U N E
    Ilse Jentzsch


    Liebe Grüße
    Hans-Martin

    PS: eine technische Frage noch: die Skulptur sieht irgendwie ein wenig unscharf aus. Lässt sich da noch was machen, oder liegt das in der Natur der Sache, also der Skulptur selber?
  • Charly Roggow 4. September 2009, 13:53

    leider erinnern (oder wollen) sich nicht mehr viele daran, sonst würden nicht so viele Kriege an allen Ecken der Welt sein, viel hat sich leider nicht geändert, höchstens das es heute mehr um Macht, Geld, und Erdreichtümer geht.....
    LG Charly
  • Helga Und Manfred Wolters 3. September 2009, 10:26

    grüss dich ilse!

    kolbe und seine ausdrucksstarke skulptur sie passen stimmig zu dem von dir gewählten thema.
    in der tat: eine eindringliche mahnung!

    glg von uns,
    helga
    ps: was das fototechn. belangt: hier wie monochrome
  • Trautel R. 2. September 2009, 16:38

    mit der von georg kolbe geschaffenen plastik hast du ein ausdrucksstarkes motiv für den gestrigen tag ausgesucht.
    eine eindringliche mahnung!
    lg trautel
  • Rainer Switala 2. September 2009, 13:03

    dem titel stimme ich voll und ganz zu
    gestaltung und schattenspiel 1a
    gruß rainer
  • Marianne Hüsch 2. September 2009, 11:30

    Wollen hoffen und beten das so etwas nicht mehr vorkommt.
    lg Marianne
  • Ilse Jentzsch 2. September 2009, 8:15

    @Allen: D a n k e !
    Es grüßt Euch
    Ilse
  • Ilse Jentzsch 1. September 2009, 21:21

    @Carsten: Wie soll ich Deine Frage verstehen? Meinst Du wann der Punkt erreicht ist, wo man sich nicht mehr (voller Scham) erinnern sollte?
    Ich bin der Meinung, daß man niemals vergessen darf, daß dieses Grauen in der Erinnerung bleiben muß allein schon deshalb, damit es sich niemals wiederholen kann.

    Es ist ein schweres Thema, denn wenn man nur den Zweiten Weltkrieg meint, dann könnte man argumentieren, daß es danach noch unendlich viele Kriege gegeben hat, also leider keine Rede davon sein kann, daß das Ende des Zweiten Weltkriegs auch gleichzeitig das Ende aller Kriege gewesen ist.

    Insofern war mir schon klar, daß bereits der von mir gewählte Titel Anlaß zur Diskussion geben könnte.
  • Carsten Mundt 1. September 2009, 21:14

    Liebe Ilse,

    die Frage nach Kolbe war auch eher "rethorischer" Natur. Freilich war Kolbe damals fast zu alt.

    Wie weit sollen, können, dürfen wir zurückgehen, um uns nicht mehr zu erinnern ?

  • monochrome 1. September 2009, 21:00

    die Figur passt sehr und zu diesem Thema ist da oben viel geschrieben, muß ich nicht ergänzen. Rein bildlich würde ich die Kontraste etwas anziehen :-)
  • Angelika H. 1. September 2009, 20:03

    eine würdige aufnahme zu diesem thema...
    lg
  • Ilse Jentzsch 1. September 2009, 20:00

    @Carsten: Ich habe diese und andere Skulpturen von Kolbe neulich in einer Kirche in Neustrelitz gesehen.
    Am 7. Februar 1927 starb seine Frau Benjamine unter tragischen Umständen (Selbstmord). Dies war für Kolbe ein sehr schwerer Schicksalsschlag, und Trauerfiguren spiegeln danach Kolbes innere Situation wider, vor allem 1927 die Statue "Der Einsame".

    Es kann also keine Rede davon sein, daß Kolbe mit "Der Einsame" bereits im Vorgriff den arischen Menschen darstellen wollte.
    ------
    Zu Deinen Bedenken hier ein Auszug bei Wiki...



    Er hat die Büste "Friedrich Ebert" geschaffen und ebenfalls das "Heine-Denkmal".

    Ich denke nicht, daß wir das Recht haben über alle die in dieser Zeit Deutschland nicht den Rücken gekehrt haben, sondern sich hier zu arrangieren versuchten, den Stab brechen zu dürfen.

    Hören die Deutschen nicht auch nach wie vor gern Wagner?

    Ich danke Dir sehr, daß Du Dich unter meinem Beitrag kritisch geäußert hast - gab es doch Gelegenheit des Gedankenaustauschs.

    LG Ilse

  • Carsten Mundt 1. September 2009, 19:42

    Liebe Ilse,

    ich persönlich "hörte" ja nur davon, habe aber vielleicht das Glück gehabt, Vater, Mutter und Oma (gehabt) zu haben, die erzählten.

    Kolbe in Zusammenhang mit "der" Zeit zu bringen, ist wahrscheinlich nicht ganz richtig (wir können ihn ja nicht mehr fragen..), wie es überhaupt schwer verständlich ist.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Leni_Riefenstahl

    hat auch Werke geschaffen, die recht suspekt sind, wenn man den historischen Zusammenhang und ihre Beziehungen mit einbezieht.

    Freilich muss man Stellung beziehen, aber die jeweils aktuelle Situation kann nie ausgeblendet werden.

    Ich bin froh, heute zu leben, was allerdings auch keine neue Erkenntnis ist, und nicht vor Strafe schützt.

    Wenn man wollte, könnte man auch in dieser Plastik bereits die Idee des arischen Menschen erkennen.

    Ob es so gedacht war ?

    lg Carsten